Papst Franziskus nennt Jesuiten Matteo Ricci und Pedro Arrupe als Vorbilder

Katholische Orden kennzeichen sich durch die Vielfalt der Ordensgewänder, doch die Kleiderordnung der Versammlung der Generaloberen kennt nur triste Monotonie.(Rom) 15 Sei­ten umfaßt die Zusam­men­fas­sung des Gesprächs zwi­schen Papst Fran­zis­kus und den Gene­ral­obe­ren der katho­li­schen Män­ner­or­den vom ver­gan­ge­nen 29. Novem­ber, die Pater Anto­nio Spa­daro, der Schrift­lei­ter der Jesui­ten­zeit­schrift Civil­tà  Cat­to­li­ca erstell­te und am Frei­tag in der neu­en Aus­ga­be der Zeit­schrift ver­öf­fent­lich­te. Zwei Jesui­ten hob Papst Fran­zis­kus als Vor­bil­der her­vor: den Jesui­ten der ersten Genera­ti­on Matteo Ric­ci und den umstrit­te­nen Ordens­ge­ne­ral Pedro Arru­pe (1965–1983).

Über den Inhalt des Gesprächs war bis­her kaum etwas durch­ge­sickert. Die Ver­ei­ni­gung der Gene­ral­obe­ren gab bald nach dem Gespräch auf ihrer Inter­net­sei­te bekannt, daß eine Zusam­men­fas­sung von Pater Spa­daro fol­gen wer­de. Papst Fran­zis­kus scheint die Obe­ren um die­se Zurück­hal­tung gebe­ten zu haben, um eine unkon­trol­lier­te Wie­der­ga­be sei­ner Aus­sa­gen durch Indis­kre­tio­nen zu verhindern.

Vor Drucklegung dem Papst vorgelegt

Jede Aus­ga­be der Civil­tá Cat­to­li­ca wird vor Erschei­nen vom Vati­kan kon­trol­liert und mit einer Druck­erlaub­nis ver­se­hen. Pater Spa­daro, der kein Gene­ral­obe­rer ist, war jedoch aus­drück­lich vom Papst zum Gespräch hin­zu­ge­zo­gen wor­den. Im päpst­li­chen Auf­trag erstell­te er die Zusam­men­fas­sung, leg­te sie vor der Druck­le­gung dem Papst per­sön­lich zur Über­prü­fung vor und erhielt von die­sem die Zustim­mung zur Veröffentlichung.

„Wenn der Papst frei spricht und in Dia­log tritt, haben sei­ne Aus­füh­run­gen einen wel­len­ähn­li­chen Rhyth­mus, dem man mit Sorg­falt fol­gen muß, weil er sich aus der leben­di­gen Wech­sel­wir­kung mit sei­nen Gesprächs­part­nern speist“, wie Pater Spa­daro dar­legt. Die umfang­rei­che Zusam­men­fas­sung der Papst­wor­te liegt lei­der noch nicht in deut­scher Fas­sung vor.

Ordensleben ist prophetische Nachfolge Christi

Neben dem „Novi­ze­n­han­del“ in den jun­gen Kir­chen mit vie­len Beru­fun­gen, den der Papst beklag­te, und der Her­an­bil­dung „klei­ner Mon­ster“, die dem Papst die „Gän­se­haut“ kom­men las­sen, sprach das Kir­chen­ober­haupt von der Prio­ri­tät des Ordens­le­bens: „Es ist die Pro­phe­tie des Rei­ches, die nicht ver­han­del­bar ist. Der Akzent muß dar­auf lie­gen, Pro­phe­ten zu sein, und nicht dar­auf, nur so zu tun als ob. Natür­lich zeigt uns der Teu­fel sei­ne Ver­su­chun­gen und das ist eine davon: so zu tun als wäre man Pro­phe­ten ohne es zu sein. Aber mit sol­chen Din­gen darf man nicht spie­len. Ich selbst habe vie­le trau­ri­ge Din­ge dies­be­züg­lich gesehen.“

Der Papst ermahn­te die Gene­ral­obe­ren: „Die Kir­che muß attrak­tiv sein. Weckt die Welt auf. Seid Zeu­gen einer ande­ren Art des Tuns, des Han­delns und des Lebens“. Und wei­ter: „Es ist mög­lich, in die­ser Welt anders zu leben. Wir spre­chen von einem escha­to­lo­gi­schen Blick, von den Fleisch gewor­de­nen Wer­ten des Rei­ches hier, auf die­ser Erde. Es geht dar­um, alles auf­zu­ge­ben, um dem Herrn nach­zu­fol­gen. Nein, ich will nicht ‚radi­kal‘ sagen. Die Radi­ka­li­tät des Evan­ge­li­ums betrifft nicht nur die Ordens­leu­te: sie ist von allen gefor­dert. Die Ordens­leu­te aber fol­gen dem Herrn auf eine beson­de­re Wei­se nach, auf pro­phe­ti­sche Wei­se. Ich erwar­te mir von Euch die­ses Zeugnis.“

Sünde Ja, Korrupte Nein

Der Papst wie­der­hol­te eine For­mu­lie­rung, die er bereits mehr­fach erwähn­te, deren Inhalt nach wie vor schwer ver­ständ­lich ist. Der Papst for­der­te die Obe­ren auf, die Sün­der in die Prie­ster­se­mi­na­re auf­zu­neh­men, nicht aber die „Kor­rup­ten“: „Ich spre­che nicht von den Men­schen, die sich als Sün­der erken­nen: wir alle sind Sün­der, aber nicht alle sind wir kor­rupt. Akzep­tiert die Sün­der, aber nicht die Korrupten“.

Ordenscharisma immer den Umständen von Ort, Zeit und Personen angepassen

Zum Cha­ris­ma des Ordens­grün­ders eines jeden Ordens sag­te der Papst: „Das Cha­ris­ma ist immer das eine, aber, wie der Hei­li­ge Igna­ti­us sag­te, muß es gemäß Ort, Zeit und Men­schen gelebt wer­den. Das Cha­ris­ma ist nicht eine Fla­sche destil­lier­ten Was­sers. Man muß es kraft­voll leben, indem man es auch kul­tu­rell neu liest.“ In die­sem Zusam­men­hang for­der­te der Papst die Orden zum Han­deln auf. Es sei bes­ser „Feh­ler zu machen“ als nichts zu tun. „Wir müs­sen immer um Ver­ge­bung bit­ten und uns schä­men für die apo­sto­li­schen Miß­er­fol­ge, die durch Mut­lo­sig­keit ver­ur­sacht wur­den. Den­ken wir zum Bei­spiel an die pio­nier­haf­ten Intui­tio­nen von Matteo Ric­ci, die zu sei­ner Zeit fal­len­ge­las­sen wur­den“. Der Papst spiel­te damit auf die bis­her geschei­ter­ten Ver­su­che einer Chri­stia­ni­sie­rung Chi­nas an. Das Modell des Jesui­ten Matteo Ric­ci zeich­ne­te sich durch beson­de­re Anpas­sungs­fä­hig­keit an die chi­ne­si­sche Kul­tur und Men­ta­li­tät aus. Aus die­sem Grund war es umstrit­ten und wur­de schließ­lich verworfen.

Zwei Jesuiten als Vorbilder: Matteo Ricci und Ordensgeneral Pedro Arrupe

Auch auf die „Peri­phe­rie“, die „Rän­der“ kam Papst Fran­zis­kus zu spre­chen, einer vor­ran­gi­gen Chif­fre sei­nes Pon­ti­fi­kats: „Ich bin von einer Sache über­zeugt: die gro­ßen Ver­än­de­rung der Geschich­te tra­ten ein, wenn die Wirk­lich­keit nicht von der Mit­te, son­dern von den Rän­dern betrach­tet wur­de.“ In die­sem Zusam­men­hang erwähn­te der Papst noch einen wei­te­ren Jesui­ten, des­sen Bei­spiel er als Vor­bild nann­te, den frü­he­ren, umstrit­te­nen Ordens­ge­ne­ral Pater Pedro Arru­pe, den Johan­nes Paul II. zum vor­zei­ti­gen Amts­ver­zicht dräng­te. Pater Arru­pe gilt als eine der schil­lernd­sten Gestal­ten der jün­ge­ren Kir­chen­ge­schich­te. Die einen ver­eh­ren ihn als leuch­ten­des Vor­bild, den ande­ren gilt er als Toten­grä­ber des Jesuitenordens.

Zwei neue Dokumente: über die Brüder und das Verhältnis zwischen Bischöfen und Ordensleuten

Im Gespräch gab der Papst bekannt, daß er zwei Doku­men­te in Vor­be­rei­tung habe: eines über die Beru­fung der „Brü­der“, das heißt der Ordens­leu­te, die nicht Prie­ster sind; das ande­re über die Bezie­hun­gen zwi­schen den Bischö­fen und den Ordens­leu­ten, mit dem das Doku­ment Mutuae rela­tio­nis der Kon­gre­ga­ti­on für die Ordens­leu­te und Säku­lar­in­sti­tu­te und der Kon­gre­ga­ti­on für die Bischö­fe von 1978 ersetzt wer­den soll, das Papst Fran­zis­kus als „nicht mehr zeit­ge­mäß“ bezeichnete.

2015 Jahr des geweihten Lebens

Der Papst gab zudem bekannt, daß er das Jahr 2015 zum Jahr des geweih­ten Lebens aus­ru­fen wird. Eine Ankün­di­gung, die mit „einem lan­gen Applaus“ bedacht wur­de, so Pater Spa­daro. Der Papst habe dar­auf­hin mit einem Lächeln den Prä­fek­ten und den Sekre­tär der Ordens­kon­gre­ga­ti­on Joà£o Kar­di­nal Bráz de Aviz und Erz­bi­schof José Rodrà­guez Car­bal­lo ange­schaut und gesagt: „Es ist ihre Schuld, der Vor­schlag stammt von ihnen: wenn die bei­den sich tref­fen, sind sie gefähr­lich“, was die Gene­ral­ver­samm­lung der Gene­ral­obe­ren zu all­ge­mei­ner Hei­ter­keit ver­an­laßt habe, so Pater Spa­daro. Der Bra­si­lia­ner Kar­di­nal Braz de Aviz gehört der Foko­lar-Bewe­gung an, Erz­bi­schof Car­bal­lo ist Franziskaner.

Wenn die vatikanische Medizin schlimmer ist als die gefürchtete Krankheit

Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster erin­nert in die­sem Zusam­men­hang dar­an, daß bei­de jüngst zusam­men mit Papst Fran­zis­kus in die Schlag­zei­len gerie­ten wegen der Här­te, mit der sie den Orden der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta, einen der blü­hend­sten Orden der katho­li­schen Kir­che unter kom­mis­sa­ri­sche Ver­wal­tung stell­ten und dem Orden die Zele­bra­ti­on im Alten Ritus verboten.

„Die­se Ange­le­gen­heit wur­de beim Gespräch vom 29. Novem­ber nicht erwähnt, außer viel­leicht impli­zit dort, wo Papst Fran­zis­kus sag­te, daß ‚die Kon­flik­te in der Gemein­schaft unver­meid­bar sind: in gewis­ser Hin­sicht muß es sie geben, wenn die Gemein­schaft wirk­lich ehr­li­che und loya­le Bezie­hun­gen lebt‘. Doch wenn man die destruk­ti­ve Vor­ge­hens­wei­se der kom­mis­sa­ri­schen Ver­wal­tung der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta sieht – soviel von bei­den Kon­flikt­par­tei­en durch­sickert – bekommt man den ein­deu­ti­gen Ein­druck, daß die vati­ka­ni­sche Medi­zin schlim­mer ist als die gefürch­te­te Krank­heit“, so Magister.

Triste Kleidungsordnung unter Generaloberen

Die katho­li­sche Ordens­tra­di­ti­on zeich­net sich durch die Viel­falt der Orden­scha­ris­men aus, die ihren sicht­ba­ren Aus­druck in jeweils beson­de­ren Ordens­ge­wän­dern fin­det. Die Klei­der­ord­nung der Ver­samm­lung der Gene­ral­obe­ren der katho­li­schen Män­ner­or­den, vor der Papst Fran­zis­kus sprach, bie­tet hin­ge­gen den tri­sten Anblick völ­li­ger Mono­to­nie. Etli­che Gene­ral­obe­re schei­nen das Orden­s­kleid nur als gele­gent­li­che Opti­on zu betrachten.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Don Orione

35 Kommentare

  1. Die Spra­che und Gedan­ken­gän­ge die­ses Pon­ti­fex sind völ­lig wirr. Die dar­aus resul­tie­ren­den Inter­pre­ta­ti­ons­ver­su­che tra­gen zu noch grö­ße­rer Ver­wir­rung bei. Die­ser Mann ist völ­lig unge­eig­net für das Amt, das er aus­fül­len soll. Viel­leicht merkt er es selbst am besten und lehnt daher alle Kenn­zei­chen sei­ne Amts­wür­de ab.

    Das Bild oben ent­stammt tat­säch­lich der Ver­samm­lung der Orden­obe­ren? Man könn­te es eher für ein Foto vom Beginn einer cari­ta­ti­ven Wohl­tä­tig­keits­ver­an­stal­tung für rand­stän­di­ge Män­ner halten!

    • Dem kann ich nur zustim­men. Was redet denn die­ser Papst für Din­ge zusam­men ? Die Kir­che macht er noch voll­ends lächer­lich. Die Ein­sicht zur Abdan­kung fehlt ihm lei­der. Was tun ? Guter Rat ist teu­er. Mit wel­chen Din­gen müs­sen wir uns noch abla­sten durch Franziskus ?

  2. Dan­ke für die­sen Bericht, der gegen­über dem frü­he­ren über die „klei­nen Mon­ster“ nun etwas auf­ühr­li­cher ist!

    Recht viel ver­ständ­li­cher wird es aber trotz­dem nicht, was der Papst mit den Orden nun eigent­lich will. 

    Die Jesui­ten­mis­si­on in Chi­na war tat­säch­lich nicht unpro­ble­ma­tisch, wenn­gleich man deren Akteu­ren kei­nen schlech­ten Wil­len unter­stel­len darf. Man hat aber der heid­ni­schen Kul­tur, so hoch­ste­hend sie (in der Ari­sto­kra­tie) gewe­sen sein mag, sicher sehr viel kon­ze­diert, viel­leicht zuviel.

    P. Arru­pe zu loben, der den Orden an die Wand gefah­ren hat, und gleich­zei­tig die Fran­zis­ka­ner der Imma­cu­la­ta zu tyran­ni­sie­ren, läßt schlim­me Befürch­tun­gen entstehen…

    • Wolf­ram Schrems erklärt: „Die Jesui­ten­mis­si­on in Chi­na war tat­säch­lich nicht unpro­ble­ma­tisch…“. Wenn man die geschicht­li­chen Berich­te dar­über liest, muß man sich aber die Fra­ge gera­de dazu stel­len: Wer behaup­tet das eigent­lich? Bekannt ist, die dama­li­gen Mis­sio­na­re aus den Bet­tel­or­den wur­de näm­lich eifer­süch­tig auf die offen­sicht­li­chen Mis­si­ons­er­fol­ge der Jesui­ten in Chi­na und schwärz­ten sie des­halb aus ihrer Eifer­sucht mit ver­leum­de­ri­schen Argu­men­ten beim Papst an. Die­ser konn­te damals im 17. Jhdt. die­se schlim­men Vor­wür­fe nicht aktu­ell nach­prü­fen und ent­zog den Jesui­ten ihren Mis­si­ons­auf­trag in Chi­na lei­der auf­grund die­ser maß­lo­sen Lügen. Es kam zur Kata­stro­phe = eine Stern­stun­de für Kir­che in Asi­en wur­de wegen inner­kirch­li­cher Eifer­sucht ver­tan: die Mis­si­ons­ar­beit der Jesui­ten war näm­lich so weit fort­ge­schrit­ten, daß der Kai­ser von Chi­na inzwi­schen bereit war sich zu tau­fen ! Als aber die Jesui­ten sich ganz plötz­lich zurück­zie­hen muß­ten — sie gehorch­ten dem Befehl des Pap­stes, auch wenn sie erkann­ten, daß es schreck­lich falsch war. Die Fol­ge war dann, daß der Kai­ser sich zutiefst getäuscht fühl­te und wütend reagier­te. Es brach dar­auf­hin eine fürch­ter­li­che Chri­sten­ver­fol­gung in Chi­na aus! Unfaß­bar wie durch die­se eifer­süch­ti­ge Anschwärzung die mög­li­che Chri­stia­ni­sie­rung des gro­ßen „Rei­ches der Mit­te“ — für eine wie lan­ge Zeit ? ver­ei­telt wur­de. War­um? Übri­gens bezgl. „heid­ni­sche Kul­tur“ = was wur­de im Ver­lau­fe der Kir­chen­ge­schich­te nicht alles christ­lich „getauft“ zu Recht ! Ein Bei­spiel: das röm.-heidnische Fest des Son­nen­got­tes am 25. Dez. wur­de von unse­rer Kir­che um das Jahr 335 in Rom zum „Geburts­fest unse­res Herrn Jesus Chri­stus“, der nun als das „Licht der Welt“, unse­re „wah­re Son­ne“ ver­kün­det wur­de. Selbst unser christ­lich­stes, ehe­mals schreck­li­ches heidn. Mar­ter­zei­chen: das KREUZ ver­eh­ren alle Chri­sten als das ursprüng­li­che Zei­chen unse­res Heiles.
      Was die Vor­wür­fe gegen die Jesui­ten betrifft, erin­ne­re ich mich inzwi­schen an einen Aus­spruch von Mark Twain: Es gibt Leu­te, die fin­den doch immer noch irgend­ein Haar in der Sup­pe. Wenn sie mal in ihr kei­nes fin­den, schüt­teln sie so lan­ge ihren Kopf, bis von ihm dann end­lich doch eines in die Sup­pe her­un­ter­fällt! — So „fin­den“ sie dann doch eines in der Sup­pe… wie es da hineinkam? …

      • Selbst­ver­ständ­lich woll­te der Kai­ser nicht sich selbst tau­fen. Das war von mir ein Schreib­feh­ler, den ich lei­der über­se­hen hat­te = der Kai­ser hat­te die feste Absicht, „sich tau­fen zu las­sen“ — mit sei­nem Hof.
        Man könn­te den Jesui­ten wegen der wüten­den und belei­dig­ten Reak­ti­on des chi­nes. Kai­sers vor­wer­fen, sie hät­ten ihn schlecht gelehrt bezgl. der christl. Tugend der Gelas­sen­heit. Dazu wird berich­tet, der Kai­ser habe sich von den ihn mit ihren christl. Leh­ren umwer­ben­den Mis­sio­na­ren hin­ter­gan­gen gefühlt. Da soll­te man sich mal hin­ein­den­ken, um dann die­se Reak­ti­on des Kai­sers in etwa nach­voll­zie­hen zu kön­nen. Jeden­falls wur­de eine ein­ma­li­ge kir­chen­ge­schicht­li­che Stern­stun­de ver­patzt ! War­um — es war nicht die Schuld der Jesui­ten, es sei denn ich hege in mir selbst grund­sätzl. eine tie­fe Abnei­gung gegen „die“ Jesui­ten — das fin­de ich sicher immer „ein Haar“…

      • Also hier http://www.gloria.tv/?media=497372 sind ja auch Bei­spie­le einer moder­nen http://de.wikipedia.org/wiki/Akkommodation_(Religion) zu sehen, erin­ne­re mich an eine Aus­sa­ge über Haiti :
        „Hai­ti „80% römisch-katho­lisch ist, 20% Pro­te­stan­ten und 100% Voodoo“
        Genau aus die­sen Grün­den wur­de der Jesui­ten­or­den damals zu Recht von der Halb­mis­sio­nie­rung Chi­nas abberufen.

        Nie­mand kann 2 Her­ren dienen. 

        Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  3. „Der Papst for­der­te die Obe­ren auf, die Sün­der in die Prie­ster­se­mi­na­re auf­zu­neh­men, nicht aber die „Kor­rup­ten“: „Ich spre­che nicht von den Men­schen, die sich als Sün­der erken­nen: wir alle sind Sün­der, aber nicht alle sind wir kor­rupt. Akzep­tiert die Sün­der, aber nicht die Korrupten“.“
    Nun weiß ich immer noch nicht war­um die „Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta“ unter Auf­sicht gestellt wor­den sind. Waren sie kor­rupt oder zu wenig sün­dig? Die­ser Papst gibt Rät­sel auf, aber es ist inter­es­sant sich mit ihnen zu beschäftigen.
    Per Mari­am ad Christum.

    • Nun, wer der­art durch den Zeit­geist kor­rum­piert ist, auf den fal­len sol­che Vor­ga­ben natür­lich zurück. Tat­säch­lich för­dert Fran­zis­kus ja die Kor­rup­ti­on, da er so poli­tisch ori­en­tiert ist.

  4. „Die Ordens­leu­te aber fol­gen dem Herrn auf eine beson­de­re Wei­se nach, auf pro­phe­ti­sche Wei­se. Ich erwar­te mir von euch die­ses Zeug­nis“, spricht Papst Fran­zis­kus zu den Ordens­obe­ren. Wenn die­ses Bild wirk­lich das wah­re Bild die­ser Ver­samm­lung ist, dann ist dies wohl ein trau­ri­ges Zeug­nis die­ser Ordens­män­ner, wenn man sich schämt ein Orden­s­kleid zu tra­gen. Glaubt man wirk­lich dass jun­ge Män­ner, die sich beru­fen füh­len für einen katho­li­schen Orden, von sol­chen „Zivi­li­sten“ ange­zo­gen werden?

  5. Wenn ich mich an mei­nen Reli­gi­ons­un­ter­richt vor ca. 70 J. (er fand damals im Gym­na­si­um trotz des Hit­ler-Ver­bo­tes statt) erin­ne­re, wo uns ein­ge­prägt wur­de das vor­ran­gi­ge Wir­ken des HL.Geistes in unse­rer kath. Kir­che zu beach­ten und zu respek­tie­ren und zwar auch dann, wenn wir glau­ben, die­ses und jenes „jetzt“ nicht ganz ver­ste­hen zu kön­nen. Das ver­langt dann bei uns, die wir nicht In der beauf­trag­ten Lei­tung unse­rer Kir­che ste­hen, die Hal­tung der Demut und des Gehor­sams. Das trifft heu­te in unse­rer Zeit, da Papst Fran­zis­kus im Kon­kla­ve mit Mehr­heit gewählt wor­den ist. Wir glau­ben eben kon­se­quen­ter­wei­se, daß die zustän­di­gen Her­ren Kar­di­nä­le der Ein­ge­bung des Hl. Gei­stes vor ihrem Gewis­sen gefolgt sind — und nicht der Bes­ser­wis­se­rei gewis­ser Leu­te, die offen­bar bestim­men wol­len, ob der HL.Geist wirk­lich die Kar­di­nä­le mehr­heit­lich zu dem vor­lie­gen­den End­ergeb­nis geführt hat­te. Offen­sicht­lich wol­len gewis­se Kom­men­ta­to­ren von sich aus es „bes­ser und rich­ti­ger“ wis­sen, so, als ob sie für die Unfehl­bar­keit allei­ne kom­pe­tent sei­en = das ist ein­deu­tig Ver­mes­sen­heit und offe­ner nach­hal­ti­ger Unge­hor­sam gegen­über dem, was und wie es der Hl. Geist fügt. Das erin­nert einen an das recht­ha­be­ri­sche Ver­hal­ten der Pius­brü­der, dem letzt­lich Unge­hor­sam zugrun­de liegt.
    Mei­ne Emp­feh­lung, man möge sich doch an den Zister­zi­en­ser­pa­ter Prof. Dr. Karl Wall­ner, Abtei­stift Hei­li­gen­kreuz / Wie­ner Wald rich­ten und ihn sich anzu­hö­ren. Er ist auch Rek­tor der dort. „Päpstl. Uni­ver­si­tät für kath. Theo­lo­gie“. Regel­mä­ßig spricht er in den kath. Fern­seh­ka­nä­len EWTN und KTV; zum Teil zusam­men mit dem Salz­bur­ger Weih­bi­schof Prof. Dr. Andre­as Laun.

    • Selbst wenn es so sein soll­te, wie häu­fig behaup­tet wird, dass die Kar­di­nä­le auf Ein­ge­bung des hl. Gei­stes den Papst wäh­len, dann las­sen Sie und die Anhän­ger die­ser Ansicht außer Acht, dass der gewähl­te Papst wei­ter­hin einen frei­en Wil­len hat, den er zum Guten wie zum Bösen benut­zen kann. 

      Oft habe ich den Ein­druck, dass bei vie­len Katho­li­ken ein Bild vom Papst­tum exi­stiert, wie es eher pro­te­stan­ti­schen Kari­ka­tu­ren der päpst­li­chen Unfehl­bar­keit ent­spricht: der Papst ist immer unfehl­bar. So muss man natür­lich immer machen, was der Papst will, soll­te es auch noch so sehr gegen den Glau­ben sein. 

      Als der sel. Papst Pius IX. beim 1. Vati­ka­num bei der Dis­kus­si­on der päpst­li­chen Unfehl­bar­keit gefragt wur­de, was denn sei, wenn ein Papst mal Häre­si­en ver­brei­ten wür­de, soll er geant­wor­tet haben: „Dann folgt ihr ihm ein­fach nicht“.

      • Zum The­ma Hl. Geist:
        Papst Johan­nes XXIII: behaup­te­te bei meh­re­ren Gele­gen­hei­ten, daß er auf­grund einer Inspi­ra­ti­on des „Hei­li­gen Gei­stes“ die Idee hat­te, ein öku­me­ni­sches Kon­zil einzuberufen.
        Nach dem Tod Pius XII. äüßer­te sich ein Prie­ster­freund von Kar­di­nal Ron­cal­li, dem künf­ti­gen Johan­nes XIII. gegen­über einem Geist­li­chen: “ Wenn sie Ron­cal­li wäh­len, ist alles geret­tet : Er wäre fähig ein Kon­zil ein­zu­be­ru­fen und dem Öku­me­nis­mus die kirch­li­che Wei­he zu geben.“
        Öku­me­nis­mus aber bedeu­tet Reli­gi­ons­frei­heit und Liberalismus!

    • Das war doch schon vor der Wahl aus­ge­kun­gelt. Den Hei­li­gen Geist wol­len wir doch nicht mit die­sem unglück­se­li­gen Amts­in­ha­ber in Ver­bin­dung brin­gen. So viel Nie­der­gang gab es noch nie.

  6. In der Tat hocken die­se Män­ner her­um wie in der Wär­me­stu­be. In der Klei­dung zeigt sich Haltung.
    Die Ordens­obe­ren sind wohl auch nicht mehr, was sie sein soll­ten. Der Fisch stinkt vom Kopf her. Wie wahr.

  7. Wenn Klei­dung ein Kri­te­ri­um für Beru­fung ist, dann steht es wirk­lisch schlecht um Beru­fung. Nur Ordens­leu­te, die ihre Beru­fung wirk­lich leben, ihr Leben ganz auf Gott aus­rich­ten und somit eine „gött­li­che“ Aus­strah­lung haben, sind attrak­tiv und stel­len somit ihren Orden als ein Lebens­mo­dell dar.
    Nicht Struk­tu­ren, Ritua­le sind Anzie­hungs­punk­te für das Ordens­le­ben, son­dern auf­rich­tig geleb­tes Ordensleben.
    Ordens­leu­te her­ab­zu­wür­di­gen, weil sie aus irgend­ei­nem Grund ihre Kut­te nicht tra­gen, ist lieblos.

    • Nein, da über­se­hen Sie etwas Grund­le­gen­des: Die Kut­te ist ein wesent­li­cher Bestand­teil des Bekennt­nis­ses von Glau­ben — gera­de inner­halb einer glau­bens­fer­nen Gesell­schaft. Die­se Din­ge sind eben kei­ne äußer­li­chen For­ma­li­en — eben­so wenig wie der Ritus, wann begrei­fen die Leu­te das end­lich?! Und war­um legt ein Geist­li­cher sei­ne geist­li­che Klei­dung ab? Weil sie umständ­lich ist (also aus kör­per­li­cher Bequem­lich­keit)? Oder weil er als Geist­li­cher nicht erkannt wer­den will (also aus Feig­heit)? Oder um nicht auf­zu­fal­len (also aus Anbie­de­rung)? Es gibt schlicht­weg kei­nen ver­nünf­ti­gen Grund (es sei denn, er muss in einer athe­isti­sti­schen Dik­ta­tur im Unter­grund arbei­ten). Und die mei­sten Geist­li­chen, die sich als sol­che nicht kennt­lich machen, leben das Ordens­le­ben lei­der auch sonst nicht auf­rich­tig. Und schon gar nciht tra­gen sie es in die Welt hin­ein. Nichts mit „gött­li­cher Ausstrahlung“!

    • Nun, werte/r Mim, Sie wol­len doch nicht ernst­haft behaup­ten, dass jene oben abge­bil­de­ten Her­ren irgend­ei­ne ande­re Aus­strah­lung besit­zen, als die von Filz­pan­tof­fel­hel­den. Von jeher war das Orden­s­kleid der augen­fäl­lig­ste Aus­druck und exi­sten­ti­ell­ste Stüt­ze dafür, was Sie ganz zu Recht als Kenn­zei­chen eines über­zeu­gen­den mönchischen/klerikalen Lebens­mo­dells dar­le­gen: die spe­zi­el­le Beru­fung wirk­lich zu leben und damit das Leben ganz auf Gott aus­zu­rich­ten. Nicht von unge­fähr leg­te Fran­zis­kus als Zei­chen der Abkehr von der Welt sei­ne All­tags­klei­dung ab und trug fort­an nur mehr die Kut­te. In der zweit­va­ti­ka­ni­schen Kir­che aber sol­len und wol­len die Gott­ge­weih­ten nicht nur aus und von der Welt sein, son­dern ganz in der Welt ver­blei­ben. Die­ser Spa­gat zwi­schen geist­li­chem Anspruch und welt­li­chem Tun bringt Typen her­vor, die viel­leicht in den Augen der Welt ganz sym­pa­thisch „rüber kom­men“, die aber in ihrer hilf­lo­sen Bemüht­heit und welt­li­chen Ange­passt­heit alles ande­re als anzie­hend auf idea­li­sti­sche See­len wirken.

  8. @ Mim

    Ordens­leu­te, die ihre Kut­te nicht tra­gen, sind in einem Punkt nur dumm.
    Das sel­be gilt für alle Priester.

    Wenn sie mit Kra­wat­te oder gar in Räu­ber­zi­vil her­um­lau­fen, demon­strie­ren sie öffent­lich ihren Unge­hor­sam. Damit ver­stär­ken sie aber die Ver­un­si­che­rung der Gläubigen.

    Bis ins vor­de­re Hin­ter­be­lut­schi­stan weiß jeder­mann, wie ein katho­li­scher Prie­ster aus­zu­se­hen hat. Und kein Regis­seur läßt sich die­ses Zei­chen entgehen.

  9. Mim, man kann es dre­hen wie man will, der äuße­re Ein­druck spie­gelt die inne­ren Gesin­nung wie­der. Dies ist schon ober­stes Gebot jedes Per­so­nal­chefs , bevor man die Bewer­bungs­un­ter­la­gen bespricht hat man schon einen ersten Ein­druck des Bewer­bers und hier­zu zählt das äuße­re Bild.

    • Des­we­gen erfolgt die schrift­li­che Bewer­bung trend­mä­ßig ohne Bild, was den Bewer­bern am Ende auch nicht hilft.
      Es geht nicht um Schön­heit oder Nicht­schön­heit oder um chicken Auf­tritt, nein es geht um die Amts­tracht als Aus­druck eines Amtes, das von einer grund­sätz­li­chen Ein­stel­lung her­rührt. Das genau ist das Thema.

  10. Lie­ber @Franz Josef Man­del, so ein­fach wie Sie es mei­nen wird es mit dem Hl. Geist wohl nicht sein. Sie mei­nen in allem was der Papst auch immer tut, schreibt und spricht, schwebt der Hl. Geist über Ihm und wird vom Hl. Geist gelei­tet. Sol­che Mei­nung hat selbst ein Papst nie ver­tre­ten. Schau­en wir doch zurück in der Geschich­te des Papst­tums, wir hat­ten nicht immer groß­ar­ti­ge und hei­lig­mä­ßi­ge Män­ner auf den Stuhl Petri, wenn ich viel­leicht auf ein paar weni­ge Päp­ste im Mit­tel­al­ter und nach Pius XII ver­wei­sen darf. Unser Herr Jesus Chri­stus schenkt uns auch manch­mal schwa­che Hir­ten, nur Er weis war­um. Nur weil wir jetzt im zwei­ten Jahr­tau­send nach Chri­stus leben, ist es genau­so nicht selbst­ver­ständ­lich, dass uns der Herr­gott nur hei­lig­mä­ßi­ge Päp­ste schenkt; es gibt kein Recht dar­auf, nur ein demü­ti­ges Bit­ten und Flehen.

  11. @Mim

    Schau­en Sie sich doch ein biss­chen um, wo es noch blü­hen­den Ordens­nach­wuchs gibt. Sie wer­den sehen dass gera­de jene Gemein­schaf­ten die selbst­ver­ständ­lich ihr Orden­s­kleid mit Lie­be tra­gen und mit der über­lie­fer­ten Lit­ur­gie ver­bun­den sind, kein Nach­wuchs­pro­ble­me haben; Gott sei Dank.

  12. Gene­ral­obe­re der Männerorden ??
    Das Bild sieht aus wie die Haupt­ver­samm­lung eines Kaninchenzüchterverbandes.
    Auch lau­ter alte Her­ren in „Räu­ber­zi­vil“.

    Aber in spä­te­stens 5 Jah­ren ist auch die­ser Spuk Geschichte.

    • Dan­ke für Ihre belu­sti­gen­de Beschrei­bung. Sie haben mich zwi­schen­durch, rich­tig zum Lachen gebracht, wo doch sonst die gan­ze Lage eigent­lich zum Wei­nen ist!

  13. Sün­der, Korrupte?

    Ich fra­ge mich schon die gan­ze Zeit, was der Papst Franz­iksu unter Kor­rup­te versteht.
    Das ist doch eine Per­son, die sich bestechen lässt.
    Das ist mei­nes Erach­tens eine Sün­de wider das 9te G?ebot

    • Wäre P. Franz mit sei­nem häu­fi­gen Gere­de von den Kor­rup­ten kon­se­quent, wür­de er alles dar­an set­zen, den von üppi­gen Kir­chen­steu­ern genähr­ten Sumpf z. B. in Deutsch­land trocken­zu­le­gen. Es ist ein Skan­dal, wenn Gläu­bi­gen, die kei­ne Kir­chen­steu­er mehr zah­len, aber in der Kir­che blei­ben wol­len, von kirch­li­chen Auto­ri­tä­ten gesagt wird, dies sei nicht mög­lich: Koh­le abdrücken, sonst ver­wei­gern wir euch die hl. Sakra­men­te. Doch an die­sem gan­zen moder­ni­sti­schen Geschwerl, das sehr gut von den Kir­chen­steu­er­mil­li­ar­den lebt, wird sich die­ser Papst nicht ver­grei­fen. Dann doch eher an Leu­ten, die bestimmt nicht käuf­lich sind, näm­lich den Fran­zis­ka­nern der Imma­ku­la­ta. Es ist nicht auszuhalten!

      • Zum sound­so­viel­ten Male wie­der­ho­le ich mich gern zur Kir­chen­steu­er. Sie ist die Form der Erhe­bung des Bei­trags, den Gläu­bi­ge nun ein­mal zu zah­len haben. Da hilft alles Gejam­me­re nichts. Ob die Höhe in Ord­nung ist, steht auf einem ande­ren Blatt. Rich­tig ist aber auf jeden Fall, dass sich der Bei­trag nach der Ein­kom­men­steu­er und somit nach der Lei­stungs­fä­hig­keit rich­tet. Wer kei­nen bei­trag zahlt, stellt sich außer­halb. Das ist über­all so. Die Kir­che kann nicht allein von Spen­den leben. das wäre unge­recht und dar­über hin­aus käme es zu uner­wünsch­ten Abhän­gig­kei­ten. Die Unzu­frie­den­heit mit Kir­chen­leu­ten läßt sich so nicht beheben.

        • @ Ralph Sie haben es getrof­fen mit der Kirchensteuer.
          Schafft man die ab, so gelangt die Kir­che noch mehr in die Abhän­gig­keit vom Geld, weil von der Luft udn der Lei­be kann ein­ren­ke leben und so Leu­te wie Niklas von der Flue sind abso­lut selten.
          Auch Kon­stan­tin über die päpst­li­che Unfehl­bar­keit ist abso­lut zuzu­stim­men, wobei es ja so ist, dass der aktu­el­le Papst sich bis­lang defi­ni­tiv noch nciht lehr­amt­lich geäu­ßert hat„ außer in der von Bene­dikt geschrie­be­nen Enzyklika.

        • Es geht aller­dings auch um die Ver­wen­dung der Kir­chen­steu­er. Spar­sam geht die deut­sche Kir­che nicht gera­de damit um. Zum Bei­spiel wur­de vor ein paar Jah­ren, das Frei­bur­ger Mün­ster, wie vie­le ande­re Kir­chen, „kon­zils­ge­recht“ für „nur“ eine hal­be Mil­lio­nen Euro mit einem neu­en Volks­al­tar samt Bischofs­thron aus­ge­stat­tet, der den unver­stell­ten Blick auf den Hoch­al­tar ver­deckt. Völ­lig unnö­tig, sti­li­stisch nicht zum Mün­ster pas­send und nicht gera­de beschei­den. Ein Beweis, dass die deut­sche Kir­che so viel Geld hat, dass sie nicht weiß, wohin damit.
          Per Mari­am ad Christum

        • Prin­zi­pi­ell stim­me ich der Abga­be einer Kir­chen­steu­er zu. Da es sich aber nicht nur um eine Unzu­frie­den­heit mit den Kir­chen­leu­ten han­delt, son­dern um eine gigan­ti­sche Vehee­rung in der (Kon­zils-) Kir­che, in der min­de­stens neun­zig Pro­zent aller Mit­glie­der den vollständigen,wahren, katho­li­schen Glau­ben ableh­nen, ist es nicht gerecht­fer­tigt, die­ses schlim­me Trei­ben auch noch zu unterstützen.

  14. Wenn der Papst Pro­ble­me anspricht, die inne­re Fra­gen betref­fen, muß er nicht die Jesui­ten­pres­se zur Ver­brei­tung an die gan­ze Welt ein­schal­ten. Man­che Din­ge soll­te man intern abklä­ren und ggf. abstellen.

  15. Ich habe jetzt nicht mehr so vie­le Infos zu Ordens­nach­wuchs. Aber bei den Frau­en­or­den, die ich ken­ne, ist der Nach­wuchs trotz Tra­gens des Habit gering. Es liegt wohl eher dar­an, dass die Aus­strah­lung nicht mehr so groß ist. Wei­ters ist es im Gegen­satz zu frü­her kei­ne alter­na­ti­ve Lebens­form mehr, als jün­ge­re Töch­ter und Söh­ne mehr oder weni­ger frei­wil­lig in Klö­ster abge­scho­ben wur­den, weil sie sonst kein Aus­kom­men gehabt hät­ten. Und es war auch eine Ehre, ein Kind im Klo­ster zu haben. Auch gab es wenig Mög­lich­kei­ten für allein­ste­hen­de Frau­en, sich den Lebens­un­ter­halt zu ver­die­nen, was heut­zu­ta­ge glück­li­cher­wei­se anders ist.

    Kurz gesagt: ein Orden muss schon was beson­de­res bie­ten, damit eine Frau oder ein Mann dar­an denkt, dort ein­zu­tre­ten. Es gibt Orden, die gar kei­nen Habit haben und trotz­dem attrak­tiv sind.

    • @Mim
      Wel­che Orden sind das, von denen Sie spre­chen, die kei­nen Habit tra­gen und trotz­dem attrak­tiv sind? Nen­nen Sie bit­te ein paar. Und wodurch sind Sie Ihrer Mei­nung nach attraktiv?

  16. Selbst ein Johan­nes Paul II. hat Pedro Arru­pe Anfang der acht­zi­ger Jah­re als “ Jesui­ten- Gene­ral“, er war kei­nes­falls Tra­di­tio­na­list, abge­setzt, die­ser Papst nennt ihn Vor­bild, Leu­te ihr wisst jetzt wohin die Rei­se geht, er scheint dem Anti­chri­sten von dem die Aller­se­lig­ste Jung­frau 1846 bei ihrer Erschei­nung in La Salet­te sprach den Weg berei­ten zu wollen.….….……

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