Johannes XXIII. und Johannes Paul II. werden heiliggesprochen — Bald Konsistorium

Johannes Paul II. und Mutter Teresa von Kalkutta: noch 2013 Heiligsprechung von Johannes Paul II. und Johannes XXIII.(Vati­kan) Papst Fran­zis­kus hat heu­te die Dekre­te für die Hei­ligsspre­chung sei­ner bei­den Vor­gän­ger Johan­nes XXIII. (1958–1963) und Johan­nes Paul II. (1978–2005) unter­zeich­net. Wie Vati­kan­spre­cher Pater Fede­r­i­co Lom­bar­di SJ bekannt­gab, hat Papst Fran­zis­kus „das der Für­spra­che des seli­gen Johan­nes Paul II. (Karol Woj­ty­la), Papst, gebo­ren am 18. Mai 1920 in Wado­vice (Polen) und gestor­ben am 2. April 2005 in Rom, zuge­schrie­be­ne Wun­der aner­kannt. Er hat wei­ter die posi­ti­ve Abstim­mung der Kar­di­nä­le und Bischö­fe in ordent­li­cher Sit­zung zugun­sten der Hei­lig­spre­chung des seli­gen Johan­nes XXIII. (Ange­lo Giu­sep­pe Ron­cal­li), Papst, appro­biert. Zudem hat er beschlos­sen, ein Kon­si­sto­ri­um ein­zu­be­ru­fen, das auch die Hei­lig­spre­chung des seli­gen Johan­nes Paul II. betref­fen wird.“

Bei der Audi­enz die Papst Fran­zis­kus Kar­di­nal Ange­lo Amato, dem Prä­fek­ten der Hei­lig­spre­chungs­kon­gre­ga­ti­on gewähr­te, unter­zeich­ne­te er zudem zwei Selig­spre­chungs­de­kre­te. Selig­ge­spro­chen wer­den der ehr­wür­di­ge Die­ner Got­tes Alva­ro del Por­til­lo y Diez de Sollano, Prä­lat der Per­so­nal­prä­la­tur des Hei­li­gen Kreu­zes und des Opus Dei (1914 — 1994), der dem Grün­der und Hei­li­gen Jose Maria Exscri­va de Bala­guer y Albas in der Lei­tung der Gemein­schaft nach­folg­te; eben­so wegen sei­nes heroi­schen Tugend­gra­des der Die­ner Got­tes Giu­sep­pe Laz­za­ti (1909 — 1986).

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Osser­va­to­re Roma­no

30 Kommentare

    • @Tradidi
      Er hat mäch­ti­ge Fein­de!
      Moder­ni­sten, gegen deren Wil­len geht nichts mehr in Rom.
      Seis drum, wen inter­es­siert es schon.
      Die Früch­te der Taten geben Zeug­nis genug ab und das soll­te für sich selbst spre­chen.

    • Eine gute Fra­ge. Die Ant­wort ist, daß Pius IX. alles das ver­ur­teilt hat, was heu­te das Han­deln der Kon­zils­gläu­bi­gen Päp­ste bestimmt. Logi­sche Fol­ge davon sind die­se unse­li­gen Hei­lig­spre­chun­gen des Kon­zils­pap­stes Johan­nes XXIII. und Johan­nes Paul II. der alles ande­re, aber ganz gewiß kein Hei­li­ger war. Eine dunk­le Stun­de in der Kir­chen­ge­schich­te.

  1. Ich möch­te nicht über die per­sön­li­che Hei­lig­keit die­ser bei­den Män­ner urtei­len, das steht mir nicht zu. Dass jedoch mit der Hei­lig­spre­chung die­ser bei­den Päp­ste und der zu erwar­ten­den Selig­spre­chung von Paul VI. und wohl auch Johan­nes Paul I. eine gan­ze Kon­zils­ge­nera­ti­on sich selbst und das ihre Zeit prä­gen­de Ereig­nis „II. Vati­ka­ni­sches Kon­zil“ hei­lig spricht, um vor einer kri­ti­schen Bestands­auf­nah­me gefeit zu sein, liegt auf der Hand. Die­se offen­sicht­li­che Ver­zweckung einer Hei­lig­spre­chung ist empö­rend, weil es die Per­so­nen als Mit­tel zum Zweck her­ab­wür­digt. Ganz abge­se­hen davon, dass die Hei­lig­spre­chung eines Men­schen so kurz nach dem Hin­schei­den ein enor­mes Risi­ko birgt. Wer kann aus­schlie­ßen, dass Jour­na­li­sten oder Histo­ri­ker nicht doch noch Doku­men­te bzw. Zeu­gen fin­den, die die­se Hei­lig­spre­chung kon­ter­ka­rie­ren. Damit hät­te sich die Kir­che in ihrer Katho­li­zi­tät dann selbst des­avouirt. Käme viel­leicht man­chem Kryp­to­pro­te­stan­ten auch gar nicht unge­le­gen!

  2. Johan­nes XXIII. hei­lig­zu­spre­chen ist ver­rückt. Wer ist nur auf die­se Idee gekom­men?

    Wir sehen die Früch­te „sei­nes“ Kon­zils und sei­ner Ost­po­li­tik nur all­zu deut­lich.

    Nein, die Opfer der Ver­rats­hand­lun­gen von JXXIII. sol­len hei­lig­ge­spro­chen wer­den: Von Fati­ma bis Sibi­ri­en.

  3. Liegt hier jetzt eine for­ma­le Häre­sie vor? Die­se Ent­schei­dung ist inak­zep­ta­bel, sie legi­ti­miert jene, die mut­wil­lig den Glau­ben ver­let­zen zur Sün­de. Es ist ein Glück, daß die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X wohl Johan­nes Paul II nicht in den Hei­li­gen­ka­len­der auf­neh­men wird.

    • Wäre fatal, eine sol­che Kano­ni­sa­ti­on, find ich (auf jeden Fall, wenn auch noch Paul VI. …); und doch nicht zuletzt auch eine Art „2. Exkom­mu­ni­ka­ti­on“ Erz­bi­schof Lef­eb­v­res; wie wür­de man ihn in Zukunft über­haupt noch reha­bi­li­tie­ren kön­nen? Und für eine vol­le (Wie­der-) Ein­glie­de­rung der FSSPX wäre eine (wenn auch spä­te) Reha­bi­li­ta­ti­on Lef­eb­v­res doch eigent­lich unum­gäng­lich …
      … damit zemen­tiert man eine Spal­tung doch nur … zumin­dest für sehr lan­ge Zeit, legt den Kurs für die näch­sten Jahr­zehn­te fest, sehr ein­sei­tig, und schränkt mas­siv die Ent­schei­dungs­frei­heit ein, mit der Gefahr, unglaub­wür­dig zu wer­den — wenn’s nicht längst schon so wäre …
      … und es ist all­zu offen­sicht­lich, daß (auch) dies sozu­sa­gen ‚poli­ti­sche bzw. instru­men­ta­li­sier­te Kano­ni­sa­tio­nen‘ sind, mit über­deut­li­cher Spit­ze gegen die tra­di­tio, so emp­find ich’s jeden­falls; dadurch wür­de das Kon­zil dann aber wirk­lich ’sakro­sankt‘ im Wort­sin­ne. Nicht gut.

      • oK, zuge­ge­ben, ich selbst argu­men­tie­re ja letzt­lich auch ‚poli­tisch‘, wenn ich etwa ‚fatal‘ schrei­be — und nicht nur auf die Per­so­nen selbst bezo­gen, wor­über ich mir selbst­ver­ständ­lich kein ‚Urteil‘ anzu­ma­ßen habe.
        Aber zumin­dest den Zeit­punkt kann man durch­aus infra­ge stel­len; denn, ob es so ist oder nicht, im Moment hat es durch­aus den Ruch des Instru­men­ta­li­sie­rens! Und das kann ver­mie­den wer­den, wenn man erst­mal gründ­lich und ehr­lich über das Kon­zil und die ’nach-kon­zi­lia­re Ära‘ redet, und dann erst über die­se Hei­lig­spre­chun­gen ent­schei­det; nicht umge­kehrt.

  4. Da wer­den die Fein­de der Kir­che ja jubeln…

    Damit wird letzt­lich auch sein Kuss des Korans „hei­lig gespro­chen“.

    Mir ist es immer noch ein Rät­sel, wie ein Papst so ein HASS-Buch küs­sen kann.

    Und von den lit­ur­gisch unglaub­lich schlech­ten Papst­mes­sen, nach denen stets Hun­der­te kon­se­krier­te Hosti­en (= der Leib Chri­sti) vom Boden auf­ge­le­sen wer­den muss­ten, reden wir bes­ser nicht.

      • Assi­si 86 war in der Tat das Schlimm­ste. Eine offen­sicht­li­che Sün­de gegen das erste Gebot. Da fragt man sich, wie vie­le (unbe­reu­te) Feh­ler ein Papst machen kann, ohne dass sei­ne Hei­lig­spre­chung in Fra­ge gestellt wird.

  5. Falsch gemacht hat Pius IX nichts (war ja wohl auch nur eine rhe­to­ri­sche Fra­ge). Genau so wenig wie Pius XII (Selig­spre­chung). Aber man muss wis­sen, dass es hier, und bei allem Respekt für Johan­nes XXIII und Johan­nes Paul II in erster Linie um die Hei­lig­spre­chung des Kon­zils geht. Und das dul­det kei­nen Auf­schub, da die kri­ti­schen Stim­men an VII sich zu meh­ren begin­nen. Ange­sichts die­ser Prio­ri­tät müs­sen die Pius-Päp­ste wohl noch etwas war­ten.

  6. Das ist ein kla­res und ein­deu­ti­ges Bekennt­nis von Papst Fran­zis­kus zum II. Vati­ka­ni­schen Kon­zil. Deut­li­cher geht es nun wirk­lich nicht mehr, wo er theo­lo­gisch und lehr­mä­ßig steht.

  7. Sie spre­chen sich gegen­sei­tig hei­lig und selig, gera­de dass Dr. Ratz­in­ger nicht gleich mit selig gespro­chen wird, und glau­ben damit die „kon­zi­lia­re Zei­ten­wen­de“ absi­chern zu kön­nen. So sehe ich die Din­ge, ich sehe den Kle­rus der Kir­che seit 1962 auf einem Weg, wie ihn der jüdi­sche in den Jah­ren vor der baby­lo­ni­schen Gefan­gen­schaft und in den Jah­ren vor der Kreu­zi­gung Chri­sti ging. Ich fürch­te dass das noch sehr schlimm enden wird. Papst Johan­nes Paul II. mit dem gan­zen Ban­co Ambro­sia­no Skan­dal und den Geld­trans­ak­tio­nen zu Soli­dar­noc nach Polen.

  8. Dass die­se bei­den Päp­ste bei­de im Him­mel sind, dar­an braucht nie­mand zu zwei­feln. Alles was sie gewirkt haben, haben sie gewiss in gutem Glau­ben getan. Aber dass sie zur Ehre aller Altä­re erho­ben wer­den und dass wir vor­aus­sicht­lich bald auch ihre Feste fei­ern müs­sen, das ist eine Ent­wer­tung aller bis­he­ri­gen Hei­lig­spre­chun­gen.

    • Ja! Ich zitie­re hier­zu die vom Sar­to-Ver­lag emp­foh­le­ne Dog­ma­tik von Die­kamp-Jüs­sen, Neu­auf­la­ge im Alver­na Ver­lag 2013, auf S. 84: „Die Kano­ni­sa­ti­on der Hei­li­gen ist das letz­te und end­gül­ti­ge Urteil der Kir­che, dass jemand zu den Hei­li­gen des Him­mels zählt und in der gan­zen Kir­che als hei­lig zu ver­eh­ren ist. Die mei­sten Theo­lo­gen hal­ten die fei­er­li­che Hei­lig­spre­chung mit Recht für unfehl­bar.“
      Nun wird also deut­lich wer­den, wer gegen­über dem Lehr­amt gehor­sam ist und wer nicht. Ich per­sön­lich dan­ke Gott dafür, dass die Kir­che uns die­se bei­den Päp­ste als leuch­ten­de Vor­bil­der und Für­spre­cher vor Augen stellt.
      Beson­ders Johan­nes Paul II. ist ein wirk­lich gro­ßer Hei­li­ger! Bit­te für uns!

      • Spä­te­stens nach die­ser gewünsch­ten in mei­nen „Unhei­li­gen-Eilig­spre­chung“ PJPII wird man erken­nen das Hei­lig­spre­chun­gen im Namen des VK II und der aus die­sen ent­stan­de­ne „Neu­en Kir­che“ nicht unfehl­bar sein kön­nen. Denn die­se Eilig­spre­chung hat ja doch nur das Ziel die „Unhei­li­gen Früch­te des VK II“ zu Hei­li­gen.

        Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

    • Nein!

      Zwar ist es über­wie­gen­de Mei­nung, dass eine Hei­lig­spre­chung unfehl­bar ist, aber es ist letzt­lich nicht ver­bind­lich fest­ge­legt.

      Man darf zwei­feln, denn die Hei­lig­spre­chun­gen, die Johan­nes Paul II. vor­ge­nom­men hat, wur­den wäh­rend des Ver­fah­rens nicht so inten­siv geprüft wie in der Zeit vor­her. Der Advo­ca­tus dia­bo­li ist abge­schafft. Das öff­net dem Miss­brauch Tür und Tor.

      Und die, die mit „JA“ ant­wor­ten, soll­ten ein­mal über­le­gen, war­um der Hei­li­ge Karl der Gro­sse NUR inner­halb der Stadt Aachen als Hei­li­ger ver­ehrt wer­den darf! Sonst nir­gends.

  9. Die­se Hei­lig- und vor­her schon erfolg­ten Selig­spre­chun­gen sind ein Pro­blem von aller­größ­ter Trag­wei­te. Die Bio­gra­phie Johan­nes XXIII. hat Momen­te, die ein Advo­ca­tus Dia­bo­li nicht unge­nutzt las­sen wür­de, wenn es denn einen gäbe. Hier ein Aus­schnitt aus dem lesens­wer­ten Buch von Mar­ti­nez — Ball / Die Unter­mi­nie­rung der Kir­che. „Es ist kaum ein Wun­der, daß der jun­ge Pro­fes­sor Ron­cal­li durch die Schrif­ten Rudolf Stei­ners ver­wirrt wur­de, eines ehe­ma­li­gen Jün­gers von Kar­di­nal Ram­pol­las Ordo Tem­pli Ori­en­tes, der in den begin­nen­den zwan­zi­ger Jah­ren gera­de sei­ne eige­ne „Anthro­po­so­phie“ ent­wickel­te, oder daß Ron­cal­li sei­ne theo­lo­gi­schen Vor­le­sun­gen mit Stei­ners Theo­rien zu wür­zen anfing. Wie hef­tig die Reak­ti­on von Papst Rat­ti, Pius XI., war, als er davon erfuhr, kann man sich den­ken.“ oder „In Frank­reich bezeu­gen heu­te pen­sio­nier­te Ange­hö­ri­ge der präch­tig aus­staf­fier­ten Gar­de Républicaine des Prä­si­den­ten die Tat­sa­che, daß sie Mit­te der vier­zi­ger Jah­re von ihrer Pari­ser Dienst­stel­le aus beob­ach­ten konn­ten, wie der Nun­ti­us in Zivil­klei­dung sei­ne Resi­denz ver­ließ, um an den Don­ners­tag-Abend-Sit­zun­gen des Groß­ori­ents von Frank­reich teil­zu­neh­men.“ Mir tun die Mit­glie­der der Eccle­sia Dei — Gemein­schaf­ten und die bra­ven Prie­ster der Tra­di­ti­on leid, die gezwun­gen sein wer­den, die­sen selt­sa­men Hei­li­gen zu ver­eh­ren.

    • Was ist an die­sem Buch lesens­wert? Eine Ansamm­lung von Ver­schwö­rungs­theo­rien, über­setzt von dem Sedis­va­kan­ti­sten Johan­nes Roth­kranz, einem stram­men rechts­ex­tre­men Theo­lo­gen — ich den­ke nur an sein Mach­werk „Die Pro­to­kol­le der Wei­sen von Zion — erfüllt!“ Das ist übel­ster Anti­se­mi­tis­mus.
      Schon merk­wür­dig, was einem hier als seriö­se Quel­le ange­bo­ten wird.

  10. Der Man­gel an Klug­heit, der durch stu­res befol­gen ideo­lo­gi­scher Denk­vor­ga­ben ersetzt wird, ist ein Kenn­zei­chen unse­rer Zeit und lei­der auch unse­rer heu­ti­gen Kir­che. Scha­de. Furcht­bar.

    • Es wird ja nie­mand gezwun­gen, Papst Johan­nes Paul II und Papst Johan­nes XXIII als Hei­li­ge beson­ders zu ver­eh­ren. Aber das Fak­tum der Kano­ni­sa­ti­on ist irrever­si­bel, denn es hat sei­nen Grund nicht in irgend­ei­nem Wun­der, son­dern in der päpst­li­chen Unfehl­bar­keit. Das hat schon Tho­mas v. Aquin im 13. Jahr­hun­dert so ver­tre­ten — „dass hier­bei das Urteil der Kir­che nicht irren kann“. Die Hei­lig­spre­chung erfolgt als „Defi­ni­ti­on“ — es wird fei­er­lich ent­schie­den und defi­niert — und so spricht der Papst nur ex cathe­dra.
      (vgl. die Kano­ni­sa­ti­ons­for­mel für Escri­va:
      Ad hono­rem … bea­tum Ioseph­ma­ri­am Escri­vá de Bala­guer Sanc­tum esse decer­ni­mus et defi­ni­mus, Sanc­torum Cata­lo­go adscribi­mus, sta­tu­en­tes eum in uni­ver­sa Eccle­sia inter Sanc­tos pia devo­tio­ne reco­li debe­re.)

    • Die Hl. Kir­che Got­tes ist der „Mysti­sche Leib Jesu Chri­sti“. Viel­leicht ist die Kir­che ja in sei­nem Voll­al­ter ange­kom­men.

      Zu @ hicest­ho­die: „Der Man­gel an Klug­heit, der durch stu­res Befol­gen ideo­lo­gi­scher Denk­vor­ga­ben (Vor­ur­tei­le ) ersetzt wird, ist ein Kenn­zei­chen unse­rer Zeit und lei­der auch (in) unse­rer heu­ti­gen Kir­che. Scha­de. Furcht­bar.“

      Da möch­te ich ger­ne zustim­men; und doch es gibt die ande­re Per­spek­ti­ve: „Du bist Petrus der Fels. Auf die­sen Fel­sen wer­de ich mei­ne Kir­che bau­en. … Und die Pfor­ten der Höl­le wer­de sie nicht über­wäl­ti­gen.“ Mit die­sem Wort Jesu ist uns (geheim­nis­voll und nicht sofort erkenn­bar) ja vor­aus­ge­sagt wor­den, dass sei­ne Kir­che vom Satan und sei­nen Vasal­len ange­grif­fen wer­den wird, ja das es so aus­se­hen wird als wür­de sie über­wäl­tigt wer­den.

      Im sog. ‚Blau­en Buch’­der ‚Maria­ni­schen Prie­ster­be­we­gung‘ („An die Prie­ster die viel­ge­lieb­ten Söh­ne der Mut­ter­got­tes“) kann man ab Sei­te 903 mit Datum vom 17. Juni 1989 einen Teil der Ent­schlüs­se­lung der Apo­ka­lyp­se des Johan­nes nach­le­sen: „DIE ZAHL DES TIERES: 666“. Dar­in lernt man ver­ste­hen, wie das Tier die Kir­che immer wie­der in gro­ßen Zeit­räu­men groß ange­grif­fen hat bzw. angreift: 1 x 666 (Jahr­hun­der­te vor und nach dem Jahr 666), 2 x 666 ( … dem Jahr 1332), 3 x 666 ( … dem Jahr 1998). Zuerst fand der Groß­an­griff nur von außen statt (Islam), dann nur von innen (Phi­lo­so­phien und ‚Refor­ma­ti­on‘), und zuletzt fin­det der Angriff gleich­zei­tig von innen und außen statt (Frei­mau­re­rei außer­halb u. inner­halb der Kir­che).

      Ein Schlüs­sel zum Ver­ste­hen die­ser Zeit kann das Buch von Paul Hacker „Das ICH im Glau­ben bei Mar­tin Luther — Der Ursprung der anthro­po­zen­tri­schen Reli­gi­on“ sein; eben­so das Büch­lein von Man­fred Klei­ne-Hart­la­ge „Neue Welt­ord­nung — Zukunfts­plan oder Ver­schwö­rungs­theo­rie“.

      Schw. Lucia von Fati­ma hat auf die Fra­ge nach der Apo­ka­lyp­se in den 60er Jah­ren des vori­gen Jahr­hun­derts geant­wor­tet: „Wir befin­den uns im 12. Kapi­tel der Apo­ka­lyp­se“. Wir befin­den uns wohl auch im 13. Kapi­tel.

  11. Eine trau­ri­ge Tat­sa­che ist es, daß Gott die Wahl Johan­nes XXIII. und aller fol­gen­den, dem Kon­zil höri­gen Päp­ste zuge­las­sen hat, mit­samt der Fol­gen eines bei­spiel­lo­sen Nie­der­gangs
    des Glau­bens. Wie­weit muß die­ser Nie­der­gang noch gehen? Der amtie­ren­de Papst wird den Weg in den Abgrund noch beschleu­ni­gen. Die­se Hei­lig­spre­chun­gen sind ein­deu­tig eine Hei­lig­spre­chung des unhei­lig­sten aller Kon­zi­le, des II. Vat. Die Ver­ant­wort­li­chen wol­len damit ihre Macht und ver­meint­li­che Legi­ti­ma­ti­on zemen­tie­ren. Doch ich bin mir sicher, daß deren Unter­gang nicht mehr fern ist. Das wal­te Gott in sei­ner All­macht. Amen.

      • Auf gar kei­nen Fall. Aber es hat tat­säch­lich unhei­li­ge Kon­zi­le gege­ben. Die Kir­chen­ge­schich­te belegt dies. Das II. Vati­ca­num war gewiß kein hei­li­ges Kon­zil. Das Ergeb­nis spricht Bän­de.

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