Piusbruderschaft: Zugreifen jetzt!

Vatikan-Petersdom-Liturgie PiusbruderschaftEin kur­zes Votum von Klaus Obenau­er

Bekannt­lich kam in „jüng­ster“ Zeit wie­der etwas Bewe­gung in die Sache der Aus­söh­nung der FSSPX mit Rom, ver­an­laßt durch das Schrei­ben von Erz­bischof J.A. Di Noia OP. Auf die­sem Forum wur­de aus­führ­lich berich­tet.

Takt­vol­le Rück­sicht­nah­me gebie­tet eigent­lich, in die­ser Cau­sa mit Rat­schlä­gen ein wenig an sich zu hal­ten. Bekannt­lich nüt­zen die nicht nur. Jedoch sehe ich mich gedrängt, dazu ein klei­nes Votum abzu­ge­ben.

Und das hat einen ganz kon­kre­ten Grund: Wer mei­ne wie­der­hol­ten und recht aus­gie­bi­gen Stel­lung­nah­men in Sachen „Rom und FSSPX“ auf die­sem Forum (und dar­über hin­aus) auf­merk­sam zur Kennt­nis genom­men hat, der hat auch regi­striert, daß der can­tus fir­mus mei­ner Stel­lung­nah­men, die zum Teil fak­ti­schen Peti­tio­nen gleich­ka­men, auf fol­gen­des hin­aus­läuft: Der Kon­flikt ist in sei­nem Kern damit gege­ben, daß es in der kon­zi­liä­ren und dar­an anschlie­ßen­den nach­kon­zi­liä­ren Lehr­amts­aus­übung gewis­se Inno­va­tio­nen gibt, die bei vie­len (allen vor­an bei der FSSPX) die Fra­ge aufwer­fen, inwie­weit die­ses inno­va­ti­ve Spre­chen – ange­sichts des Vorgänger­lehramts – als ver­läß­lich, ver­trau­ens­wür­dig gel­ten kann. Von daher ist der Kon­flikt auch sub­stan­ti­ell ge­löst damit, daß man die Kon­tro­vers­ma­te­rie auf ei­nen frei­en Dis­kurs hin öff­net, einen Dis­kurs, der sich natür­lich ein­schlä­gi­gen Kri­te­ri­en ver­pflichtet weiß.

Mit­nich­ten will ich mich damit lächer­lich machen, daß ich den Anspruch er­hebe, mei­nem Ansin­nen bezie­hungs­wei­se mei­nen Vor­schlä­gen sei nun entspro­chen wor­den. Aber, ich den­ke: rein mate­ri­ell ist das von mir ange­mahn­te Desi­derat durch den jüng­sten römi­schen Vor­stoß ein­ge­löst wor­den; gewiß mit ei­ni­ger Zurück­hal­tung und mit nicht ganz unbe­trächt­li­chen Restrik­tio­nen und Kau­telen.

Und wenn ich daher für mich bezie­hungs­wei­se gemäß mei­ner Ent­schlüs­se­lung des Kon­flikts zum Resul­tat kom­me, daß der ent­schei­den­de Kon­flikt­ge­gen­stand und damit die (sub­jek­ti­ve) Recht­fer­ti­gung dafür, in der Irre­gu­la­ri­tät zu blei­ben, durch die neu­li­che Initia­ti­ve Roms aus dem Weg geräumt ist, wird mir dies kei­ner ver­übeln. Ich sehe mich ver­pflich­tet, dies der Öffent­lich­keit zu kommunizie­ren. Zu kom­mu­ni­zie­ren, ge­mäß mei­nem beschei­de­nen Anteil, den ich an der Sa­che auf jedoch sehr nach­drückliche Wei­se genom­men habe und der nun ein­mal ein gewis­ses Maß an Auf­merk­sam­keit fand. Was man sich auf Sei­ten der FSSPX dar­auf für einen Reim macht, bleibt frei­lich deren Sache.

Damit noch ein­mal kurz zur Begrün­dung, war­um der Kon­flikt­ge­gen­stand durch die jüng­ste römi­sche Initia­ti­ve sub­stan­ti­ell ener­viert ist; und zwar mit Blick auf die besag­ten Restrik­tio­nen und Kau­te­len. Wenn das ober­ste Lehr­amt der Kir­che sol­che „Inno­va­tio­nen“ (s.o.) vor­trägt mit dem Anspruch, gera­de damit dem Glau­bens­gut treu zu blei­ben, mit­hin sub­stan­ti­ell Kon­ti­nui­tät zu wah­ren; und wenn dabei den maßgebli­chen Trä­gern des Lehr­amts (allen vor­an dem Papst) nicht abge­spro­chen wer­den darf bzw. kann, sich dar­über Rechen­schaft gege­ben zu haben: dann dür­fen die­jeni­gen, die unter Umstän­den mit be­sten Grün­den gra­vierende Beden­ken dage­gen haben, eben nicht ein­fach mit der Atti­tü­de auftre­ten: „wir haben sowie­so recht“; son­dern: „wir haben Kontrain­dikationen von erheb­li­chem Gewicht gel­tend zu machen“. Alles ande­re bedeu­tete eben, und dar­in hat Erz­bi­schof Di Noia schon recht, das Gefäl­le zwi­schen dem Lehr­amt unter der Bei­stands­ver­hei­ßung Got­tes und einem, und sei es noch so normbe­wußten, Theo­lo­gen zu ver­ken­nen. – Ent­spre­chend: Es besteht in so einem Fall spä­te­stens dann kein Recht mehr, sei­nem, obgleich vom eige­nen Ge­wissensur­teil her gebo­te­nen, Wider­spruch die Gestalt der Oppo­si­ti­on bis hin zur In­kauf­nahme der Irre­gu­la­ri­tät zu geben, wenn sich der kri­ti­sier­te Lehramtsinha­ber ge­sprächsbereit gibt. Mit ande­ren Wor­ten: Dar­an, daß Rom in punc­to be­sagter „Inno­va­tio­nen“ nicht oder zumin­dest nicht gleich sei­ne Posi­ti­on modifi­ziert oder gar revi­diert, dar­an kann legi­ti­mer­wei­se kein Anstoß genom­men wer­den (alles ande­re wäre ver­we­gen); son­dern (wenn, dann) dar­an, daß die (even­tuell nur zu ver­ständ­li­chen) Ein­sprü­che rück­sichts­los igno­riert wer­den. Entspre­chend besteht legi­ti­mer­wei­se kein Grund mehr für ei­nen Anstoß, wenn man sich sei­tens des Lehr­amts, und sei es in sehr vor­sich­ti­ger Wei­se, offen und zugäng­lich für die Ein­sprü­che gibt.

Und letz­te­res sehe ich mit dem, zwei­fels­oh­ne mit dem Papst abge­stimm­ten, Brief von Erz­bi­schof Di Noia gewähr­lei­stet. Über die vie­len „Abfe­de­run­gen“ und Restrik­tio­nen, was die Wei­se und die Akzen­tu­ie­rung des mög­li­chen Wider- bzw. Ein­spruchs angeht, darf man im Abschnitt, der dem mög­li­chen Platz der FSSPX in der Kir­che gewid­met ist, fol­gen­des nicht über­se­hen: Es wird dar­in recht nach­hal­tig, da wie­der­holt und dabei rela­tiv deut­lich, zuge­stan­den, daß es ech­ten Raum in der Kir­che gibt dafür, mit dem Lehr­amt in ein kri­ti­sches Ge­spräch zu tre­ten, frei­lich getra­gen von einer Loya­li­tät. Und es ist dies das erste mir jeden­falls bekann­te Vor­komm­nis, daß man römi­scher­seits (wenn man so will, vom Lehr­amt selbst im Rah­men einer offi­ziö­sen Wort­mel­dung) einen kon­kre­ten Fall als gutes Anwen­dungsbei­spiel der Regeln der Instruk­ti­on „Donum veri­ta­tis“ be­nennt. Das will was hei­ßen! Das ist ein Ent­ge­gen­kom­men von erheb­li­chem Ge­wicht! – Und natür­lich kann man nicht erwar­ten, daß die Ver­ant­wort­li­chen in Rom ganz kon­kret in Aus­sicht stel­len, „sich die Sache“ mit den kon­zi­liä­ren Leh­ren „noch ein­mal zu überle­gen“ und die­se even­tu­ell zu revi­dieren. Aber die aus­führliche Zita­ti­on einschlä­giger Pas­sa­gen aus „Donum veri­ta­tis“ deu­tet ziem­lich greif­bar an, daß man es römi­scher­seits kei­nes­wegs von vorn­her­ein aus­schließt, daß die Ein­sprü­che ge­gen das Kon­zil etc., wie sie allen vor­an von der FSSPX arti­ku­liert wer­den, noch ein­mal vom Lehr­amt kon­struk­tiv auf­ge­grif­fen wer­den, in wel­cher Form auch immer. Mehr kann man wirk­lich nicht ver­lan­gen, wenn man nicht will, daß der Papst ein­fach sei­ne Ka­pitulati­onsurkunde unter­schreibt, zumal ange­sichts des­sen, daß er bis zur Stun­de nach sei­nem besten Wis­sen und Gewis­sen da nun ein­mal zu einem etwas ande­ren Urteil kommt.

Ein­wand: Hät­te man sich nicht mehr wün­schen kön­nen? – Ant­wort: Aber ist dies wirk­lich erstre­bens­wert, daß Rom sagt: „gut, wir las­sen euch euren ‚Staat im Staa­te‘ machen; aber nehmt bit­te zur Kennt­nis, daß wir dafür ‚bei Unse­rem‘ blei­ben; und wenn ihr es nicht gar so toll treibt mit eurer Kri­tik an uns, dar­an wäre uns schon gele­gen“? Nein, „Staat im Staa­te“ ist nicht, das hat Rom jetzt, mit voll­stem Recht, klar­ge­stellt. Aber es hat, bei aller Vor­sicht und Zurückhal­tung, etwas sub­stan­ti­ell Besse­res ange­bo­ten: den Dis­kurs im Dien­ste der einen und einen­den Wahr­heit, den Dis­kurs frei­lich gemäß dem hier­ar­chi­schen Gefäl­le von leh­ren­der und hören­der Kir­che, Lehr­amt und Theo­lo­gen. Natür­lich mit allen Kon­se­quen­zen, die letz­te­res hat. Aber die­ses Gefäl­le ist für einen katho­li­schen Christ­gläu­bi­gen selbstver­ständlich.

Nun ist da aber noch der Ein­wand jener, die in etwa sagen: „Nein, dar­auf dür­fen wir uns nicht ein­las­sen! Es wäre Ver­rat an der Wahr­heit, dar­auf zu verzich­ten, die Irr­tü­mer klar und deut­lich zu benen­nen, um statt des­sen jetzt bloß noch lei­se­tre­te­risch auf­zu­tre­ten.“ – Wie­der­holt, und ver­hält­nis­mä­ßig ein­ge­hend in mei­nen Ein­las­sun­gen auf die­sem Forum ver­gan­ge­nen Novem­ber, habe ich zu erläu­tern ver­sucht, daß es Dys­funk­tio­nen des Lehr­am­tes geben mag (natür­lich nicht dann, wenn es jene Nach­drück­lich­keit oder for­ma­le Ver­bind­lich­keit in An­spruch nimmt, die unter Got­tes unbe­ding­ter Wahr­heits­ga­ran­tie steht, mit­hin in­fallibel spricht); näher­hin par­ti­el­le (auch über etwas län­ge­re Zeit) oder auch sehr akut-ein­schnei­den­de Dys­funk­tio­nen (bei letz­te­ren läßt sich denn an die Päp­ste Libe­ri­us oder Hono­ri­us den­ken). Aber dau­er­haf­te Dys­funk­tio­nen in jenem gra­vierenden Aus­maß, daß jetzt die Oppo­si­ti­on einer Grup­pie­rung gegen die recht­mä­ßi­gen Lehr­amts­in­ha­ber das Heil der See­len und das Blei­ben der Kir­che in Chri­sti Wahr­heit qua­si-insti­tu­tio­nell garan­tiert, das kann es sicher nicht geben. In be­sagter Novem­ber­stel­lung­nah­me habe ich dazu auch auf eini­ge Den­zin­ger­stel­len ver­wie­sen, die man dazu kon­sul­tie­ren möge. Von daher kann der Ein­spruch, des­sen even­tu­el­le Gebo­ten­heit der Brief von Erz­bi­schof Di Noia ja kon­zediert, sei­nem inhalt­li­chen Gewicht nach von vorn­her­ein nicht jenes tra­gi­sche Aus­maß haben, daß er, wenn ihm schon sein Platz gelas­sen wird, gleich­sam als institu­tionalisierte Op­position in die Orga­ni­sa­ti­ons­form ein­ge­hen müß­te. – Mit ande­ren Wor­ten: Rom besteht zu Recht dar­auf, daß der katho­li­sche Glau­­bens- und Kir­chenbegriff sol­chen, wie ich es eben nen­ne, „Dys­funk­tio­nen“ verhält­nismäßig enge Gren­zen zieht. Reden von einem „apo­sta­ti­schen Rom“, des­sen Stuhl aber den­noch recht­mä­ßig besetzt sein soll, sind damit nicht zu ver­einba­ren, sind viel­mehr schi­zo­ide Kon­struk­tio­nen.

Natür­lich, und das muß dann auch gesagt sein: Wenn Rom sich bereit zeigt, die FSSPX auf­zu­neh­men, um ihr dabei die sicher eini­ger­ma­ßen eng umschrie­be­ne Stel­lung eines kri­ti­schen Dis­kurs­part­ners zu belas­sen, dann soll­te dies von all jenen Theo­lo­gen, die sich dem Lehr­amt und der Tra­di­ti­on der Kir­che normbe­wußt ver­pflich­tet wis­sen, kon­struk­tiv auf­ge­grif­fen wer­den. Gera­de weil es bei den sei­tens der FSSPX arti­ku­lier­ten Fra­gen und Ein­wür­fen um die dia­chro­na­le Kon­si­stenz lehr­amt­li­chen Spre­chens (dies­seits der Infal­libi­li­täts­schwel­le) sel­ber geht, und zwar von nicht uner­heb­li­cher Bedeu­tung, soll­te man nicht zu vor­schnell Lehr­amts­treue mit kir­chen­po­li­tisch kor­rek­ter „Lini­en­treue“ ver­wech­seln. Die Treue zum leben­di­gen Lehr­amt darf nicht dahin­ge­hend dege­ne­rie­ren, daß man den Ein­sprü­chen der FSSPX die nack­te Schul­der zeigt, um sei­ner­seits nur den Spieß umzu­dre­hen, indem man jetzt ihnen den Platz der Hete­ro­do­xie zu­weist. So man­ches, was da so „stramm rechts“ daher­kommt, erin­nert mehr an die kal­te Schmal­lip­pig­keit von Diplo­ma­ten als an das lei­den­schaft­li­che Rin­gen desje­nigen, des­sen Treue zum Lehr­amt sich als selbst­ver­zeh­ren­der Eifer für die Wahr­heit weiß.

Von daher kurz­um: Wenn ich mein Votum abge­ben darf, so heißt dies schlicht: Zugrei­fen – jetzt!

Dr. theol. Klaus Obenau­er ist Pri­vat­do­zent an der Katho­lisch-theo­lo­gi­schen Fakul­tät der Uni­ver­si­tät Bonn.

96 Kommentare

  1. Genau das war gewollt: Paro­len wie „Zugrei­fen- jetzt“, gera­de wenn sie nicht in der All­tags- son­dern in der „Meta-Spra­che“ daher kom­men. Dabei war die­ser Brief angeb­lich über­haupt nicht für die Öffent­lich­keit bestimmt, son­dern ledig­lich für den eng umgrenz­ten Bereich der Mit­glie­der der FSSPX .
    Es begin­nen Debat­ten, jetzt über die doch wohl eher harm­lo­sen, aber teil­wei­se besorg­ten Kom­men­ta­re hin­aus. Auf dem Inter­net­por­tal Summorum pon­ti­fi­cum wird das Gerücht ver­brei­tet, Bischof Fel­lay habe dem Prä­fek­ten der Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on gegen­über erklärt, es wäre nie zu einer Tren­nung gekom­men, wenn die „neue Mes­se“ so streng nach dem Ritus Pauls VI. zele­briert wür­de, wie er es wohl vor­her gese­hen hat­te. Als ob Erz­bi­schof Lef­eb­v­re nicht den Ritus an sich als nicht-katho­lisch bewer­tet hät­te, als gegen den katho­li­schen Glau­ben gerich­tet.
    Die Hoff­nung, mit den kla­ren Ansa­gen des Gene­ral­ka­pi­tels im Som­mer sei Ruhe ein­ge­kehrt, war trü­ge­risch. Lei­der.

    • Blei­ben wir „stark“ — flüch­ten wir zur Mut­ter­got­tes, die alle Häre­si­en über­win­det! — Es war doch klar, dass hier kei­ne sau­be­re Inten­ti­on vor­lie­gen konn­te, bei den diver­gie­ren­den Inter­es­sen, die Rom bedie­nen muss. Bei den Römern hei­ligt der ver­meint­lich gute Zweck, die Mit­tel. Sie haben ver­ges­sen, dass es kein „gutes Werk“ sein kann, eine gute Sache mit unsau­be­ren Mit­teln durch­set­zen zu wol­len! Es ist nicht ver­dienst­voll für den Him­mel. Aber was inter­es­siert die Römer schon der Him­mel, das See­len­heil. Das Kon­zil hat die Letz­ten Din­ge in die Bedeu­t­ung­lo­sig­keit ver­bannt. — Blei­ben wir stark, beten wir den Rosen­kranz. Irgend­wann wird alles gut, auch wenn es uns nicht ver­gönnt ist, es zu unse­ren Leb­zei­ten noch zu erle­ben.

      • Damit spre­chen Sie mir aus dem Her­zen. Wei­hen wir uns alle, wel­che es noch
        nicht gemacht haben dem unbe­fleck­tem Her­zen unse­rer aller­se­lig­sten Mut­ter
        Maria. So wie es der Hl. Lud­wig Maria von Mont­fort emp­fiehlt.
        Und tra­gen wir das brau­ne Ska­pu­lier. Welch eine Gna­de ist das !
        Wir müs­sen uns end­gül­tig für das Lager der Him­mels­kö­ni­gin ent­schei­den
        sonst gehö­ren wir zum Lager des Für­sten der Fin­ster­nis. Es gibt kei­ne ande­re Alter­na­ti­ve.

        Und lasst uns jeden Tag den Psal­ter des Rosen­kran­zes beten für
        den Tri­umpf unse­rer Mut­ter und für die Wie­der­auf­er­ste­hung unse­rer
        Hl. Kir­che.

    • Noch etwas: Ein Prie­ster sag­te mir im Som­mer unver­mit­telt, kurz nach­dem die Eini­gung „geplatzt“ war, dass er fürch­te, die Römer wür­den „nie­mals Ruhe geben“, bevor die Bru­der­schaft nicht end­gül­tig neu­tra­li­siert wäre. „Wir sind doch deren wan­deln­des schlech­tes Gewis­sen. Erst wenn wir alle ihren Sün­den­fall mit­voll­zo­gen haben, kön­nen sie ihren moder­ni­sti­schen Frie­den fin­den.“ — Das hat mich sehr erschüt­tert und ich woll­te es damals ger­ne für eine melan­cho­li­sche Anwand­lung hal­ten…

  2. Sehr geehr­ter Hr. Obenau­er, dan­ke für ihren Bei­trag, und auch ich wäre froh dar­über wenn die FSSPX end­lich den kano­ni­schen Sta­tus zurück­er­hal­ten wür­de. Aber es sind den­noch vie­le Fra­gen zu klä­ren, und der wich­tig­ste ist in mei­nen Augen, dass die FSSPX sicher bereit ist, den Hei­li­gen Vater Papst Bene­dikt XVI die Treue zu schwö­ren, aber sicher nicht den unzä­hi­gen „Kon­zils Kriegs Bischö­fen“ die sich in ihren Diö­ze­sen wie Skla­ven der Welt und Klein Päp­ste auf­füh­ren. Denn das erste was die­se von einen Prie­ster der FSSPX ver­lan­gen wür­de, wäre sicher die Zele­bra­ti­on einer „Neu­en Mes­se“, denn es ist mir bekannt des dies von soge­nann­ten „Auf­müp­fi­gen“ FSSP Prie­ster ver­langt wur­de, im Fal­le das sie nicht sofort zu einen Gewis­sen The­ma nicht Schwei­gen“ . Des­wei­te­ren ist es ja regel­rech­ter Unsinn dass die FSSPX etwas voll­stän­dig anneh­men und dafür auch nocht Unter­schrie­ben müßen, von dem sie wis­sen dass dies Teil­wei­se der Hei­li­gen Tra­di­ti­on der Kir­che und den Glau­bens­wahr­hei­ten wider­spricht.

  3. Lie­be® cup­pa,

    genau da ist der Hund begra­ben!

    EB Lef­eb­v­re hat 1977 die ersten Prie­ster geweiht, 12 Jah­re nach Been­di­gung des Kon­zils. War­um nicht frü­her? War­um nicht 1969, als die NOM ein­ge­führt wur­de?

    Sei­ne Not wuchs, weil er sehen muß­te, wie die Will­kür bei der Meß­fei­er zunahm. Des­halb! Und erst 1988 war er so ent­täuscht (die­ses Wort trifft es nicht), daß er vier Bischö­fe weih­te.

    Die Schuld liegt also ein­deu­tig beim Unge­hor­sam so vie­ler Prie­ster, der wohl auch auf einen Ver­lust an sta­bi­lem Glau­ben zurück­zu­füh­ren ist.

    Die Prie­ster­bru­der­schaft Pius X. kann inner­halb der Kir­che viel stär­ker wir­ken. Der Gehor­sam ist ein nicht zu unter­schät­zen­des Moment. Genau der fehlt doch heu­te weit­ge­hend in der Kir­che.

    Des­halb das Elend.

    • Lie­ber Herr Kug­ler, Erz­bi­schof Lef­eb­v­re hat Prie­ster auf die Bit­ten der Gläu­bi­gen hin aus­ge­bil­det und nicht auf eige­ne Initia­ti­ve (bit­te nach­le­sen!). Er hat­te erst 1977 die ersten „fer­ti­gen“ Kan­di­da­ten, wenn Sie mal nach­rech­nen wür­den.
      Sie ver­ste­hen nicht, dass man jenen, die einem die Rela­ti­vie­rung des Glau­bens als Beweis des Gehor­sams abver­lan­gen, nicht gehor­chen kann. Und genau das wird von der Pius­bru­der­schaft ver­langt! Sie schaf­fen eine künst­li­che Dicho­to­mie zwi­schen den „unge­hor­sa­men“ Prie­stern und Bischö­fen und einem durch und durch „recht„gläubigen Papst. Die­se Dicho­to­mie gibt es aber nicht. Die Kir­che ist genau dort, wo die Päp­ste sie hin­ge­führt haben. — Ver­zei­hen Sie mir mei­ne Empö­rung und den fol­gen­den har­ten Ver­gleich, aber manch­mal erin­nern mich Leu­te wie Sie lei­der an jene Deut­schen, die im Drit­ten Reich auch immer behaup­tet haben, dass die „bösen Nazis“ die armen Juden ver­schlep­pen, aber der „gute Füh­rer“ doch von alle­dem nichts wis­sen kön­ne.

      • Darf ich Sie dar­auf hin­wei­sen, daß in einem tota­li­tä­ren Regime ande­re Bedin­gun­gen herr­schen als in einer Kir­che der „Frei­en“.
        Der Hei­li­ge Vater kann gut anschaf­fen, wenn die stu­ren Böcke nicht wol­len, hilft das gar nichts.

        Des wei­te­ren soll­ten Sie wenig­stens erlau­ben, daß ande­re anders den­ken, als ver­bie­ster­te Leu­te. Von denen habe ich genug gele­sen und gehört.

        Das Risi­ko soll­te min­de­stens mit­be­dacht wer­den, daß bei ener­gi­schen Maß­nah­men gan­ze Gemein­den sich auto­nom erklä­ren könn­ten.

        • Nutzt es etwas, wenn die­se Gemein­den „blei­ben“, obwohl sie sich strikt wei­gern, den katho­li­schen Glau­ben zu beken­nen?

        • Du kennst den Johan­nes­brief?

          „Von uns gin­gen sie aus; doch sie waren nicht von uns. Wären sie näm­lich von uns gewe­sen, wären sie bei uns geblie­ben; doch soll­te an ihnen offen­bar wer­den, daß nicht alle von uns sind.“

    • das ist fals Mgr Lef­eb­v­re hat nach der sog „Auf­he­bung“ der Bru­der­schaft bereits am 29.6. und am 8.12. 1975 Prie­ster geweiht

  4. Es ist sicher, daß die­ser Brief eig­nt­lich das wider­spie­gelt, was Msgr. Mar­cel Lefebrve 1979 in Rom zunächst ein­ge­for­dert hat.. In der Ant­wort zu 9c sgt er nur fol­gen­de vier Wor­te: „Im Lich­te der Tra­di­ti­on.“ Es muß doch aner­kannt wer­den, daß die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. „leben­di­ge Tra­di­ti­on“ ist, der Eifer im Dienst der Tra­di­ti­on und die Hin­ga­be derr Prie­ster für die Tra­di­ti­on, ohne den Stuhl Petri leer­ste­hen zu las­sen, ist auch heu­te noch der­sel­be Eifer, den S.E. Lefebrve 1949, 1955, 1962, 1966 und 1969 aus­ge­zeich­net hat. Dei Bio­gra­phie von Tis­sier de Mal­lerais sagt nichts ande­res un die­se gilt als wis­sen­schaft­li­che Bio­gra­phie. Also hat sich in der Pius­bru­der­schaft nichts geän­dert, in der Kon­zils­kir­che lei­der sehr viel: Lit­ur­gie, Recht und Leh­re — also alles! Kar­di­nal Gagnon emp­fahl 1987 Rom: „Laßt uns das Expe­ri­ment mit der Tra­di­ti­on machen!“ „Tem­pus faci­en­di Domi­ne — dis­si­pa­ver­unt legem Tuam!“ so betet die Kir­che in der Sext am Sonn­tag. Also ans Werk, Rom und Eco­ne!

    • Auch das ist so nicht rich­tig der Erz­bi­schof hat ganz klar erklärt daß Assi­si und die Ant­wort der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on auf die Dubia bezüg­lich digni­ta­tis huma­nae der aus­lö­ser für die Bischofs­wei­hen waren umd daß die Lage Grund­sätz­lich ver­än­dert hat auch zeigt sowohl der Papst­brief vom 30.6.2012 als der letz­te Brief von Mgr di noia das man in Rom äng­lich bemüht ist die Pro­ble­me nicht zu the­ma­ti­sie­ren

  5. Lie­ber Herr Kug­ler,
    ich habe es in einem Buch: Der Lit­ur­gie­in­ge­nieur Paul VI., Anni­ba­le Bugni­ni, sprach vor Gene­ral­obe­ren über die Lit­ur­gie­re­form. Erz­bi­schof Lef­eb­v­re war Gene­ral­obe­rer einer ande­ren Kon­gre­ga­ti­on, die FSSPX bestand noch nicht. Der Erz­bi­schof gab zu: Er habe kein Wort mehr her­aus­ge­bracht, obwohl er sonst schnell das Wort ergrei­fe bei Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten. So sehr hat ihm der neue Ritus, der noch nicht zele­briert wur­de, zuge­setzt. Erz­bi­schof Lef­eb­v­re hat aus­drück­lich erklärt: Man müss­te den neu­en Ritus zele­brie­ren, den Gehor­sam lei­sten, wenn er dem katho­li­schen Glau­ben ent­spre­che. Das sei nicht der Fall!
    „Die Kir­che ist genau dort, wo die Päp­ste sie hin­ge­führt haben.“ Dan­ke, für Ihre kla­ren Wor­te, T. de Ahu­me­da. Genau­so ist es! Alles ande­re ist Augen­wi­sche­rei! Bene­dikt XVI. will der FSSPX das Rück­grat bre­chen, sie ans Kon­zil und letz­lich auch an die neue Mes­se anpas­sen, ihr eine klei­ne Nische zur Tra­di­ti­ons­pfle­ge über­las­sen. Alles ande­re ist Illu­si­on.

  6. Ich glau­be, man wird Obebau­er grund­sätz­lich zustim­men müs­sen, „daß es Dys­funk­tio­nen des Lehr­am­tes geben mag…; näher­hin par­ti­el­le (auch über etwas län­ge­re Zeit) oder auch sehr akut-ein­schnei­den­de Dys­funk­tio­nen (bei letz­te­ren läßt sich denn an die Päp­ste Libe­ri­us oder Hono­ri­us den­ken). Aber dau­er­haf­te Dys­funk­tio­nen in jenem gra­vierenden Ausmaß…kann es sicher nicht geben.“ Hier muß sich die Bru­de­schaft auch vor einer Hybris hüten, näm­lich schein­bar nicht nur alles bes­ser zu wis­sen, son­dern auch alles bes­ser zu machen. Bei man­cher „star­ken“ Äuße­rung von Bischof Fel­lay und noch mehr von Bischof Tiis­sier schim­mert mir (ver­stan­den im Sin­ne einer Ana­lo­gie) so etwas wie refor­ma­to­ri­sche Recht­ha­be­rei durch. So wich­tig wie die Bru­der­schaft bis­her war (und für mich auch ganz per­sön­lich) und wel­che über­gro­ße Lei­stung sie erbracht hat, so glau­be ich den­noch, daß sie nun doch, wie Obenau­er sagt, jetzt und end­lich zugrei­fen soll­te.

  7. Man muß schon blind sein, um nicht erken­nen zu kön­nen, daß sich was tut. Trotz Behin­de­rung durch Seil­schaf­ten und Wider­stän­di­ge aller Sor­ten. Die Kra­wat­ten­prie­ster wer­den aus­ster­ben und die in Räu­ber­zi­vil auch.

  8. Fort­set­zung:
    Maß­ge­bend haben die Kon­zils- und Nach­kon­zil­späp­ste mit ihrem mehr oder weni­ger aus­ge­präg­ten Moder­nis­mus die zer­strit­te­ne, häre­sie­ver­seuch­te Kir­che mit­zu­ver­ant­wor­ten. Einem Moder­nis­mus ohne Zukunft, der die Kir­chen leert.
    Erz­bi­schof Lef­eb­v­re hat das vor­aus­ge­se­hen, Kar­di­nal Ratz­in­ger lei­der nicht…

  9. Was ist das für eine Situa­ti­on! Gläu­bi­ge dis­ku­tie­ren kon­tro­vers über einen Brief, der geheim blei­ben soll­te, die Obe­ren ste­hen unter Schwei­ge­ge­bot oder strei­ten sich hef­tig, und man selbst muss befürch­ten, evtl. steht doch eine Spal­tung bevor, die beim Gene­ral­ka­pi­tel abge­wen­det wur­de.
    Mir bleibt die Hoff­nung: Das für mich erreich­ba­re Prio­rat bleibt dann erhal­ten. Als „hei­mat­lo­se Lef­eb­v­rei­stin“ möch­te ich weder jetzt mei­ne Tage ver­brin­gen, noch ster­ben. Das über­for­dert mei­ne geist­li­che Kraft…
    Um auf das „Obenau­er-Votum“ zu kom­men: Es ist sicher, dass der unge­klär­te Sta­tus Rom gegen­über kein Dau­er­zu­stand blei­ben kann. Als ob man dar­über ein Wort ver­lie­ren müss­te! War­um er JETZT, zu die­sem Zeit­punkt been­det wer­den muss, das ist die Fra­ge. Ich glaub­te, sie sei beim Gene­ral­ka­pi­tel im Som­mer 2012 geklärt. Nichts scheint geklärt , im Gegen­teil, der Kon­zils­kir­chen­wirr­warr ist in die FSSPX ein­ge­drun­gen. Man scheint ihm nicht ent­kom­men zu kön­nen, wo immer man sich als Katho­lik befin­det.

  10. @cuppa

    war­um jetzt? Nun die Ant­wort ist ein­fach: weil es wahr­schein­lich in nähe­rer Zukunft kei­nen Pon­ti­fex geben wird, der sich die Mühe macht um uns in der FSSPX, wie Bene­dikt XVI.
    Schau­en Sie sich doch die Kar­di­nä­le heu­te an. Wer wür­de denn in sei­ne Fuß­stap­fen tre­ten und nicht nur das, wer wür­de denn nach unse­ren oft auch idea­len Vor­stel­lun­gen das Ruder Rich­tung Tra­di­ti­on gänz­lich her­um­rei­ßen? Car­di­nal Bur­ke, Car­di­nal Ran­jith?

    Sie haben sich geoutet und für die FSSPX eine Bre­sche geschla­gen. Glau­be kaum dass die­se zwei Freun­de der Pri­bru im näch­sten Kon­kla­ve eine Chan­ce haben dürf­ten.

    Man darf den rech­ten Kai­ros nicht ver­pas­sen und wenn die Pri­bru aus Res­ser­ti­ments her­aus, weil man ihre „Bedin­gun­gen“ nicht so akzep­tiert, wie sie sie auf­ge­stellt hat, immer wei­ter zuwar­tet, wird ihre gro­ße Stun­de, für die Gott sie bestimmt hat ver­stri­chen sein.

    Ich bin zu DDR Zei­ten als Katho­lik in der Dia­spo­ra groß gewor­den. Auch da muss­te man sich im Gefü­ge des Staa­tes als klei­ne Her­de behaup­ten.

  11. @cuppa
    Auch wir waren Repres­sio­nen aus­ge­setzt, durf­ten kei­ne Fron­leich­nams­pro­zes­si­on öffent­lich hal­ten. Ver­samm­lun­gen auf offe­ner Stra­ße waren ver­bo­ten. In der Schu­le wur­de der Glau­be lächer­lich gemacht, die Kir­che als Feu­dal­herr und Aus­beu­ter der Men­schen ange­pran­gert.
    Freie Mei­nungs­äu­ße­rung war ver­bo­ten.

    Und Sie sehen, die Kir­che gibt es immer noch. Weil es Gott ist, der sie erhält. Ich möch­te Ihnen als Freund und Gläu­bi­ge der wie sie fühlt und sucht nach Hei­mat in der Kir­che und der im „Ret­tungs­boot FSSPX“ sitzt sehr ermu­ti­gen. Gott kann auch auf unge­ra­den Zei­len schrei­ben und das Gute zum Sieg brin­gen.
    Das Mut­ter­schiff hat sei­ne SOS Rufe in unse­re Rich­tung aus­ge­sandt, wirft uns die Lei­nen zum Fest­ma­chen hin, damit wir als Inge­neu­re das lecke Schiff mit repa­rie­ren hel­fen. Aber wer der Kapi­tain ist, ist klar. Wir kön­nen nur unse­re beschei­de­nen Dien­ste anbie­ten und wenn irgend­wo wie­der ein ande­rer Motor aus­fällt oder die Pum­pen, die das Was­ser abpum­pen sol­len ver­sa­gen, dann gehen wir

  12. @cuppa
    dahin. Aber nicht kraft unse­rer Was­ser­sup­pe, so nach dem Mot­to: Das hät­ten wir euch ja gleich sagen kön­nen, in der tra­di­tio­nell­len Bedie­nungs­an­lei­tung stand das muss man so und so machen. So wie ihr das macht, kann es ja nix wer­den. Son­dern so: Hei­li­ger Vater wir sind da, wir hel­fen Ihnen. Das und jenes läuft nicht, weil: Grund 1 zwei drei. Ich wür­de es so pro­bie­ren und dann vor­le­ben, so wie wir das in den Prio­ra­ten jetzt schon tun.

    Es gibt ein altes Sprich­wort: Wie man in den Wald hin­ein­ruft, so schallt es her­aus.

    Ich ver­ste­he man­che Reak­ti­on in Rom auch nicht. Aber ich ver­traue dar­auf, dass Gott sei­ne Kir­che erhält und uns zum Sau­zer­teig wer­den lässt für die ande­ren, die jetzt nicht mehr wis­sen, wo hin­ten und vor­ne ist.
    Ganz gleich wel­che Absicht die­ser oder jener Kar­di­nal ver­folgt. Der Papst und Bischof Fel­lay wol­len eine Ver­stän­di­gung errei­chen. Das ist das Ent­schei­den­de. Dar­auf kommt es an.

  13. @marokin
    Ich kann Ihre Sicher­heit in Bezug auf Papst Bene­dikt nicht ver­ste­hen. Ich kann Ihnen nur emp­feh­len, den Arti­kel von Dr. H.L. Barth, KU 11. 2012 zu lesen. Barth ana­ly­siert logisch und genau ein Inter­view von Erz­bi­schof Di Noia. „Ent­schei­dend ist nicht mehr, was frü­her ein­mal vom Lehr­amt fest­ge­legt wor­den ist, son­dern was man in der ‚LEBENDIGEN TRADITION“ dar­aus macht“, ist eine Schluss­fol­ge­rung. Das ist Moder­nis­mus pur. Das unter­zieht jeder Argu­men­ta­ti­on von Erz­bi­schof Lef­eb­v­re die Grund­la­ge.
    Weil min­de­stens zwei Bischö­fe und vie­le Prie­ster sich das nicht gefal­len las­sen, die­sen ‚Wolf im Schafs­pelz‘ — Di Noia — auf Dau­er als Gesprächs­part­ner zu akzep­tie­ren, weil sie auch die Theo­lo­gie von Bene­dikt XVI. durch­schau­en, wird es zur Spal­tung kom­men. Wenn Bischof Fel­lay sei­nem Drang, sich auf jeden Fall mit Bene­dikt XVI. zu eini­gen, nach­ge­ben muss, kommt es zur Spal­tung.
    Über Hoff­nung und Gott­ver­trau­en kann man lan­ge spre­chen. Sie ent­bin­den uns nicht von

  14. die FSSPX hat im Gene­ral­ka­pi­tel klar fest­ge­legt was not­wen­dig ist dar­an ändert ein brief der freund­lich gesagt naiv ist nichts gott­sei­dank muß das Gene­ral­ka­pi­tel einer Eini­gung zustim­men ich kann das nur immer wie­der beton­eb

  15. @mariokin
    ver­ant­wor­tungs­vol­lem, ver­nunft­ge­lei­te­ten Han­deln. War­um hat­te Erz­bi­schof Lef­eb­v­re dann — nach Ihrer Argu­men­ta­ti­on — kein Gott­ver­trau­en und weih­te uner­laubt Bischö­fe? Hät­te er nicht die Prie­ster­bru­der­schaft unse­rem Herrn anver­trau­en kön­nen? Ja müs­sen?
    Was ist das für ein Ver­trau­en, das sich allein auf den 85jährigen Papst grün­det, der einen Glau­bens­prä­fek­ten ernannt hat, der ein Feind der FSSPX ist?
    Das Ver­trau­en ist mir zu schmal, zu mensch­lich gedacht. Mei­ne Mei­nung: Die­se Kri­se der Kir­che ist so schwer, sie kann rein mensch­lich nicht mehr been­det wer­den. Und nicht mit der Hoff­nung auf einen Papst, der mit Sicher­heit die Bru­der­schaft ZU SEINEN BEDINGUNGEN ein­glie­dern will und sie zur näch­sten Eccle­sia-Dei-Gemein­schaft umfunk­tio­niert mit Mini-Pri­vi­le­gi­en.
    Die­se gan­ze Kom­mu­ni­ka­ti­on ist äußerst unse­ri­ös. Es geht um eine Prie­ster­bru­der­schaft mit Obe­ren, die zu ent­schei­den haben. Die­ser Brief durf­te gar nicht an die Öffent­lich­keit und Gläu­bi­ge ver­wir­ren und äng­sti­gen.

  16. @mariokin
    Beim Nach­den­ken sehe ich immer weni­ger einen roten Faden, eine trag­fä­hi­ge Logik. Es war Bischof Fel­lay, der beton­te, ohne theo­lo­gi­sche Eini­gung kön­ne es kei­ne Ein­glie­de­rung geben. Die theo­lo­gi­schen Gesprä­che ende­ten in UNEINIGKEIT! Dann wird über­ra­schend eine Prä­am­bel über­reicht mit einem Ein­glie­de­rungs­an­ge­bot, die man­geln­de Ein­heit in Glau­bens­fra­gen besteht wei­ter. Jetzt gilt die Regel nicht mehr? War­um?
    Ich schal­te mich jetzt hier ab, ich war­te, bis sich ein Obe­rer äußert, hof­fent­lich nicht nebu­lös, son­dern klar.
    Allen alles Gute,
    cup­pa

    • Ich glau­be nicht, dass das so schnell oder öffent­lich gesche­hen wird, aber sobald ich was aus Men­zin­gen höre, geb ich gern kurz bescheid.

      Auch Ihnen alles Gute.

      Nur noch eines zur Sache: Die ner­ven­auf­rei­ben­de Diss­ku­s­i­on unter uns zeigt, dass es eine Aus­ein­an­der­set­zung inner­halb der FSSPX längst gibt. Pro­vo­ziert aber nicht durch Bischof Fel­lay, son­dern durch em. Bischof Wil­liam­son und sei­ne Kom­pli­zen.

      Sie mach­ten uns glau­ben, dass der Gene­ral­obe­re abge­fal­len sei. Von daher müs­sen Sie wirk­lich auch bei sich Vor­sich­tig sein und kei­ne Zwei-Lager Den­ke zw. den Bischö­fen und ihren Gläu­bi­gen auf der einen und Men­zin­gen und Gene­ral­rat und ihren Befür­wor­tern auf der ande­ren Sei­te kon­stru­ie­ren.

      Damit Sie mich nicht falsch ein­schät­zen: Mei­ne Posi­ti­on ist die: egal, wel­che Absich­ten Di Noja und Bene­dikt haben soll­ten, auch ein Mül­ler mei­net­we­gen, das alles ist unin­ter­es­sant, wenn man ein prak­ti­sches Über­ein­kom­men erzielt, dass die Bru­der­schaft mit ihrem Cha­ris­ma so wie sie ist üer­le­ben kann

      • Obwohl ich eigent­lich abge­schal­tet bin, mario­kin, 🙂 ‚das möch­te ich beto­nen: Mit Bischof Wil­liam­son habe ich nicht das Gering­ste zu tun! Mir geht es dar­um, dass die FSSPX nicht so ein zahn­lo­ser Tiger wird, wie die übri­gen Eccle­sia-Dei-Gemein­schaf­ten. Dass sie wei­ter das II. Vati­ka­num kri­ti­sie­ren darf, for­dern darf, dass es auf den Prüf­stand kommt! Es nutzt nichts, über die schlech­ten Früch­te zu jam­mern, wenn der Baum nicht auf Krank­hei­ten unter­sucht wer­den darf.
        Es nutzt nichts, wenn gro­ße Schmer­zen mit Schmerz­mit­teln betäubt wer­den, ohne dass die Krank­heit behan­delt wird. Für Sym­ptom­be­hand­lung ist die Krank­heit zu ernst.
        Und wenn Vat. II. nicht auf den Prüf­stand kommt, ver­schlim­mert sich die Krank­heit immer mehr…

  17. so z.B. als Per­so­nal­or­di­na­ri­at. das ist ent­schei­dend, denn dann ist inten­si­ve Seel­sor­ge mög­lich.

    Die Pri­bru wird dann ihrer­seits als eine theo­lo­gi­sche Stim­me von vie­len zu hören sein, nur mit dem Unter­schied, dass die Bruch­frak­ti­on ala Karl Rah­ner, wal­ter Kas­per, Kard. Leh­mann, Erz­bi­schof Zollitsch … nicht über­le­ben wird. Und die Frak­ti­on der Tra­di­ti­on wird stär­ker. Sie gewinnt durch uns an Gewicht.
    Es ist, wie wei­ter oben schon gesagt wur­de nicht zu über­se­hen, dass sich die Din­ge zum bes­se­ren wen­den. Prie­ster­amt­skan­di­da­ten von heu­te wis­sen, was sie wol­len: Flag­ge zei­gen, papst­treu und maria­nisch, sein, eucha­ri­sti­sche Fröm­mig­keit pfle­gen, Herz-Jesu u Mari­en­ver­eh­rung usw. bis hin zu Prie­ster­amt­skan­di­da­ten, Prie­stern u vor allem Jugend­li­chen, Fami­li­en, Ordens­häu­sern­die die alte Mes­se für sich wie­der neu ent­decken. Und damit für die Tra­di­ti­on offen wer­den. Und sie suchen. Und bei uns fin­den sie halb­ver­schlos­se­ne Türen.
    Ent­we­der ihr kommt zu uns oder das gan­ze ist nix. Wer­den wir so der

  18. Kir­che hel­fen? Wenn wir sagen, nur bei uns fin­det ihr noch die wah­re Kir­che?

    Das ist das gan­ze Pro­blem. So lief es aber in der Kir­chen­ge­schich­te nie ab, son­dern die Reform zum Guten hin reif­te und begann im Inne­ren des Lei­bes, bis sie eine gro­ße Bewe­gung wur­de, die die Spit­ze mit dem Haupt erreich­te.
    Was nüt­zen uns unse­re schö­nen Kapel­len und Prio­ra­te, wenn doch der Groß­teil der Gläu­bi­gen wegen der momen­ta­nen Situa­ti­on zu uns nicht kom­men will und das kann ich durch­aus ver­ste­hen.

    Nein, unse­re ein­zi­ge Chan­ce, das Werk des Erz­bi­schofs frucht­bar zu machen ist die, es aner­kannt und mit vol­ler juris­dik­ti­on aus­ge­stat­tet im Inne­ren der Kir­che fort­zu­füh­ren und auf­blü­hen zu las­sen. Nicht um unse­ret­wil­len, son­dern um der Men­schen, der Gläu­bi­gen in der Kir­che wil­len, die uns brau­chen.

    An die­ser Gelas­sen­heit im Glau­ben den­ke ich, dass Gott uns da hilft und wir dazu kei­nen irre­gu­lä­ren Unab­hän­gig­keits­sta­tus mehr brau­chen, wie noch vor 20 Jah­ren, man­gelt es bei uns.

    • @marioko: Ich gra­tu­lie­re Ihnen. So ist es, wie Sie sagen. Was nüt­zen der Bru­der­schaft die schö­nen Kapel­len und Kir­chen und alles geist­li­che Tun in den Prio­ra­ten, wenn ihr Werk nicht inner­halb der Kir­che direkt Frucht brin­gen und tra­gen kann. Die Zeit ist nicht nur reif, son­dern über­fäl­lig, den vol­len Schritt in die Kir­che zurück zu tun. Nur so kön­nen wir uns gegen die „Leh­män­ner“ und Co. erfolg­reich geist­lich weh­ren.

  19. Das ist nicht blau­äu­gig naiv zu ver­ste­hen, ich sehe sehr wohl die Kluft zw. Rom und uns, aber für Gott ist sie nicht unüber­wind­lich.

    Ich wün­sche Ihnen alles Gute und Got­tes Segen cup­pa

    Ihr mario­kin

  20. Also wirk­lich: was muß ich denn hier für Stel­lung­nah­men lesen, als wären sie von „Angst­ha­sen“ geschrie­ben. Wovor hat man nur Angst? Hat der Herr gesagt: Habt Angst? Fürch­tet euch vor dem Fel­sen, auf dem ich mei­ne Kir­che erbaue?
    Die Prie­ster der FSSPX müs­sen kei­ne NOM lesen, die FSSPX behält ihre eigen­stän­di­gen Struk­tu­ren in einem Per­so­nal­or­di­na­ri­at. Das Gewis­sen kann nicht gezwun­gen wer­den. Was denn noch mehr?
    Haben da eini­ge Tra­di­tio­na­li­sten Angst vor sich selbst? Trau­en sie sich selbst nicht über den Weg? Viel­leicht täte etwas Per­spek­tiv­wech­sel wie ihn Pro­fes­sor Man­fred Lütz beschreibt gut.
    Mit den guten Kräf­ten in Treue den Auf­trag Chri­sti erfül­len, in der Kir­che. Wie kann man sich mit dem Ein­igeln begnü­gen!?
    @dspecht: Jeder Beschluß des Gene­ral­ka­pi­tels ist auch dem Gehor­sam gegen­über dem recht­mä­ßi­gen Nach­fol­ger Chri­sti auf Erden ver­pflich­tet. Aber auf dem Ohr sind ja eini­ge etwas scher­hö­rig. Bit­te also kei­ne For­ma­lis­men.

    • @Lioba: Nein, kei­ne Angst, über­haupt kei­ne Angst. Viel­mehr mit der Bru­der­schaft, aber auch den ande­ren Eccle­sia-Dei-Gemein­schaf­ten in einer gesi­cher­ten inner­kich­li­chen Struk­tu­ren für den schwung­vol­len Auf­bruch sor­gen. Von mir aus als Tra­di­ti­on so etwas wie eine neue „Refor­ma­ti­on“ in der Kir­che ins Werk set­zen. Träu­men darf man ja wohl noch, oder?

    • Lio­ba: Kön­nen sie mir den Beweis lie­fern, das die FSSPX in dem Fall das es doch zu einer Eini­gung mit Rom kom­men soll­te, ein eige­nes Per­so­nal­ord­ni­na­ri­at erhält und nicht an die Orts­bi­schö­fe aus­ge­lie­fert wer­den, wel­che nicht als Zei­chen des Gehor­sams ver­lan­gen das die Prie­ster der FSSPX die „Neue Mes­se“ zele­brie­ren?
      Und auch sei an die­se Wor­te des Hei­li­gen Wil­len Got­tes unse­res Herrn erin­nert:

      Mat­thä­us: 5. 37
      Euer Jawort sei viel­mehr ein Ja, euer Nein ein Nein. Was dar­über ist, das ist vom Bösen.

      Denn wie soll­te die FSSPX ohne zu sün­di­gen Ja zu etwas sagen wenn sie dazu im Sin­ne Got­tes unse­res Herrn und sei­ner Einen, Hei­li­gen, Katho­li­schen und Apo­sto­li­schen Kir­che, nein, sagen muss?

      Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

      • @armin: Das ist eine ent­schei­de­ne Vor­aus­set­zung, wobei ein Per­so­nal­or­di­na­ri­at unter­schied­lich aus­ge­stat­tet sein kann. Ich bin sichern daß der Hei­li­ge Vater sei­ne bischöf­li­chen „Pap­pen­hei­mer“ in Euro­pa eini­ger­ma­ßen kennt, um die Situa­ti­on rea­li­stisch ein­zu­schät­zen. Abge­se­hen davon war bereits 2001 eine sol­che Struk­tur in den Gesprä­chen mit Kar­di­nal Cas­tril­lon Hoyos als Prä­si­dent von Eccle­sia Dei vor­ges­hen. Damals sprach man von einer Admi­ni­stra­tur. Eine Per­so­nal­prä­la­tur wie das Opus Dei heu­te galt damals schon als völ­lig unge­nü­gend und war dehalb außer­halb der Dis­kus­si­on.

  21. ich wei­ße dar­auf hin es wur­de nur eine per­so­nal­prä­la­tur ange­bo­ten und die lie­fert direkt an die Orts­bi­schö­fe aus außer­dem ver­glei­che man nur was den ED Gemein­schaf­ten alles zuge­sagt und was gehal­ten wur­de

  22. Vor­über­ge­hend bin ich wie­der zurück:
    Erst­mal schlie­ße ich mich Armin an: Gibt es eine Struk­tur in der Kir­che, die die FSSPX der Macht der Bischö­fe ent­zieht? Dass die FSSPX Kapel­len errich­ten kann auch gegen den Wil­len des zustän­di­gen Bischofs? Ich glau­be nicht. Und wenn sie schi­ka­niert wird, muss sie den Glau­bens­prä­fek­ten anru­fen. Der wird ihr zu ihrem Recht ver­hel­fen?
    Und dann das Mess­op­fer: Ist es mög­lich, dass eine GEMEINSCHAFT IN DER KIRCHE noch vor der Mes­se Paul VI., der „ordent­li­chen Form des römi­schen Ritus“ war­nen darf? Ich glau­be das nicht. Das ist aber nötig. ES IST DRINGEND NÖTIG!!!
    Soll­te der Papst die­se bei­den Knack­punk­te erlau­ben, zusam­men mit der berech­tig­ten Kri­tik am II. Vati­ka­num, wie schön wäre eine kir­chen­recht­li­che Regu­lie­rung.
    Ach so, auch noch der Kate­chis­mus. Darf dann noch der KKK kri­ti­siert wer­den auf sei­ne Schwach­punk­te? DIE DEN GLAUBEN VERWÄSSERN? Wenn dass alles nicht erlaubt wird, und das wird es nicht, wird die FSSPX schlei­chend pro­te­stan­ti­siert.

  23. Na end­lich sind wir, Dank „mario­kin“, der mir aus dem Her­zen spricht, mal bei den wirk­lich wich­ti­gen Fra­gen ange­langt! Wenn die Bru­der­schaft gleich die Kar­ten rich­tig sor­tiert und auf den Tisch gelegt hät­te, anstatt andau­ernd irgend­wel­che Kon­zilsirr­tü­mer zu bewei­nen, die nie­mand mehr rück­gän­gig und selbst ein Papst nicht ban­nen kann, ohne die gesam­te Eccle­sio­lo­gie aus den Fugen zu heben, dann könn­te man schon längst alles unter Dach und Fach haben. Wie­viel kost­ba­re Zeit ist ins Land gegan­gen mit die­ser Zie­re­rei. Die wirk­lich wich­ti­gen Bedin­gun­gen, die man von Rom for­dern muss, sind:
    1. Eigen­stän­di­ge Struk­tu­ren für die Tra­di­ti­on, die die­se dau­er­haft der Will­kür der Dikaste­ri­en und der Orts­bi­schö­fe ent­he­ben und sie direkt dem Papst unter­stel­len, sprich Per­so­nal­or­di­na­ri­at für die Tra­di­ti­on.
    2. Eigen­stän­di­ge Ver­wal­tung mit eige­nem Recht wie bei den Unier­ten. Das heißt, aus­schließ­li­che Gel­tung und Anwen­dung des CIC1917 und des Triden­ti­ni­schen Ritus, Stun­den­ge­bets und des Ritua­le.

  24. Nach­trag:
    Die FSSPX hat als Schutz­pa­tron den hl. Pius X. Zwi­schen die­sem Pon­ti­fi­kat und dem des regie­ren­den Pap­stes lie­gen lei­der Wel­ten. Eine abso­lut ande­re Vor­stel­lung von den Auf­ga­ben des Pap­stes. Ein fast nur noch pre­di­gen­der Papst, der mei­stens nur noch vom „christl­chen Glau­ben“ spricht statt vom katho­li­schen, wäre für Pius X. undenk­bar. Auch das dürf­te die FSSPX nicht mehr anspre­chen. Nur noch in eng­stem Krei­se. Sie wäre ähn­lich unhör­bar in der Kir­che wie die FSSP. Und die wird teil­wei­se fast gehasst. Sogar von Ordens­leu­ten. Weil sie trotz ihrer beschei­de­nen Stil­le immer noch an unse­re vor­kon­zi­lia­re Kir­che erin­nert. Und dar­an wol­len „Kon­zils­kirch­ler“ , auch from­me, nicht mehr erin­nert werden…Um „geliebt“ zu wer­den in der Groß­kir­che, muss die FSSPX ihre wich­tig­sten Inhal­te ver­schämt ver­stecken. Oder sie wird immer wie­der offe­nen Hass erfah­ren. Es ist die Rea­li­tät 48 Jah­re nach dem II: Vat­ka­ni­schen Kon­zil. Zumin­dest in Deutsch­land und Öster­reich.

    • Was wol­len Sie, lie­be cup­pa?

      Ich bin seit mei­nem 13. Lebens­jahr ideo­lo­gie­re­si­stent. Das ist kei­ne eige­ne Lei­stung, son­dern ein Geschenk. Kei­ne der irren Ideen der letz­ten Jahr­zehn­te konn­te mich über­wäl­ti­gen. Die­ses Wort benut­ze ich aus­drück­lich, weil ich jeden von einer sol­chen Befal­le­nen als sek­to­ral gei­stig Behin­der­ten erle­be.

      Von Vor­ur­teil, Zeit­geist oder Ideo­lo­gie Gekne­bel­te kom­men in ihrem Den­ken über ein bestimm­tes Grund­mu­ster nicht hin­aus. Sie sind nicht belehr­bar, son­dern nur bekehr­bar. Jeder, der sich nach dem Kon­zil auf den omi­nö­sen „Geist des Kon­zils“ berief, ver­ur­sach­te mir Pein. Es paß­te ein­fach nicht zur­Leh­re.

      Sie ver­ur­sa­chen mir auch Pein. Ich wer­de nur in Lebens­ge­fahr den Dienst eines Pius-Prie­sters in Anspruch neh­men, obwohl ich kei­nem sei­ne Recht­gläu­big­keit auch nur anzweif­le.

      Ich bin ein­ein­halb Jah­re jeden 2. Sonn­tag nach Ingol­stadt gefah­ren, um der Hl. Mes­se bei einem Petrus-Bru­der bei­zu­woh­nen. Die sind übri­gens von Eich­stätt aus beauf­tragt. äh — !!!!!!!! [80 km lau­fen auch ins Geld]

      Ich besu­che jetzt nur wie­der, wenn ich nicht gera­de am Streu­nen bin (=aus­wärts), die Mes­se zu Hau­se bei unse­rem (Klergyman-)Pfarrer, der die Mes­se kor­rekt zele­briert: Opfe­rung, Wand­lung, Kom­mu­ni­on; zwi­schen­durch auch ein ande­res Hoch­ge­bet. Sie wer­den es nicht glau­ben, aber bei uns gibt es kei­ne Zwangs­ab­so­lu­ti­on nach dem Kyrie. Nur nach dem „durch mei­ne Schuld“ usw.

      Was ich den Pius-Brü­dern vor­hal­te, und Ihnen auch, ist eine Art „luthe­ri­sche Stur­heit“.

      Für die Tra­di­ti­on gibt es bom­ben­si­che­re Argu­men­te.

  25. Und wenn der Papst den Mut und die Kraft fin­det, der Tra­di­ti­on den Frei­raum zu ver­schaf­fen, den sie braucht, um inner­halb der Kir­che wir­ken zu kön­nen, dann kann man mit dem Expe­ri­ment Tra­di­ti­on begin­nen, kann die Ein­heit mit Rom wagen, ohne bestän­di­ge Furcht, über den Tisch gezo­gen zu wer­den. Und wo der wah­re Glau­be und der wah­re Opfer­mut herr­schen, wird sich dann schon zei­gen. Und die Wahr­heit des Glau­bens wird sich dann von ganz allei­ne durch­set­zen. Und die Zeit wird kom­men, wo man sagen wird: „Zwei­tes Vati­ka­num? Was war das gleich? Ach ja, so eine Kir­chen­ver­samm­lung in Rom, die die Kir­che der Welt anpas­sen woll­te — war, gott­lob, nur eine kur­ze und wenig erfolg­rei­che Epi­so­de in der Geschich­te der Kir­che..“

    • @hicesthodie: Vat. II ist eines von 21 all­ge­mei­nen Kon­zi­li­en. Nicht mehr, aber auch nicht weni­ger. Von Erz­bi­schof Lefeb­re wur­den nur zwei oder drei Doku­men­te nicht unter­schrie­ben, dar­un­ter das Öku­me­nis­mus­d­re­kret und die Erklä­rung über die Reli­gi­ons­frei­het.. Man beach­te dabei den Stel­len­wert bei­der Doku­men­te: „Dekret“ und „Erklä­rung“. Sicher ist aber: Vat II läßt nicht, um es grob zu sagen, ein­fach „in den Orkus hau­en“. Wie­viel Moder­ni­sten möch­ten das z. B. heu­te mit Late­ran IV oder mit Tri­ent
      machen oder unse­re heu­ti­gen ver­kapp­ten „Aria­ner“, die einem Jesua­nis­mus hul­di­gen, mit Nicäa. Ich kann vor sol­chem Gere­de nur war­nen.

  26. dei­ne Befürch­tun­gen sind nicht unbe­grün­det cup­pa. Aber wie sag­te doch schon Chri­stus: Wenn sie mich ver­folgt haben, wer­den sie auch euch ver­fol­gen. Und sie wer­den euch vor die Gerich­te brin­gen und in den Syn­ago­gen aus­peit­schen. Ja es kommt die stun­de da jeder, der euch zu töten glaubt, meint, Gott damit einen Gefal­len zu tun. das wer­den sie euch antun, weil sie weder mich noch den Vater ken­nen.

    Wenn Chri­stus da von der Welt spricht oder der syn­ago­ge, mein­te er doch nicht nur die Juden oder? gibt es heu­te nicht genug par­al­le­len. Wir müs­sen uns vor die­sen Din­gen nicht fürch­ten, denn sie sind Zei­chen der Nach­fol­ge Chri­sti. Wich­tig ist nur die rech­te Inte­gri­tät der Pri­bru inner­halb der Kir­che zu wah­ren. Dann kann kom­men, was will.

  27. Ja, @ Lio­ba, ich habe Angst. Denn ich bin noch ziem­lich neu und habe in der FSSPX mensch­lich über­haupt noch nicht Fuß gefasst. Und am Hori­zont erscheint eine mög­li­che Spal­tung. @ mario­kin hat her­vor­ra­gen­de Kon­tak­te nach Men­zin­gen, und er ver­glich unse­re Dis­kus­sio­nen mit dem Streit unter den Prie­stern. Wenn es doch zur Spal­tung kommt, die beim Gene­ral­ka­pi­tel noch abge­wen­det wur­de, dann wird es sehr, sehr teu­er. Wem gehö­ren die Kapel­len, Schu­len, Eco­ne, die Biblio­the­ken, die gan­zen sach­li­chen und geist­li­chen Wer­te? Auto­ma­tisch der Mehr­heit des Gene­ral­ka­pi­tels? Muss die Min­der­heit abge­fun­den wer­den? Ein sehr teu­rer, pein­li­cher Erb­streit wür­de statt­fin­den.
    Ich habe kei­ne Bin­dung an irgend­ei­nen Bischof, wel­che „Par­tei“ das Prio­rat in mei­ner Nähe „beset­zen“ wür­de, wäre mir egal. Aber könn­te es über­haupt noch gehal­ten wer­den? Müss­ten die Kräf­te nicht völ­lig neu geord­net wer­den? Wür­de die FSSPX das über­haupt durch­ste­hen oder zer­fal­len? Die „Brief­ak­ti­on Di Noia-Men­zin­gen“ macht mir Angst.

    • cup­pa, wel­chen Sinn macht, eine Spal­tung der Pius­bru­der­schaft zu dis­ku­tie­ren und sich dabei noch über die ver­mö­gens­recht­li­che Auf­tei­lung der Immo­bi­li­en Gedan­ken zu machen? Dafür geht mir jedes Ver­ständ­nis ab!!!

      • Naja, eine erste Spal­tung ist ja schon pas­siert, wenn auch ohne die­se weit­rei­chen­den Fol­gen — aber eine Spal­tung ist es jeden­falls. Nein, und nicht ein­fach ein Raus­wurf eini­ger. Dies­mal hat das gan­ze eine ande­re Dimen­si­on als bei allem vor­her dage­we­se­nen, was sogar Bf. Fel­lay in sei­ner berühm­ten Kon­fer­renz in New Ham­burg zugibt, wobei er dort lei­der ande­re Schlüs­se dar­aus zieht.

        Aber es ist eine Spal­tung. Äußer­lich zunächst nur von weni­gen (wenn auch ein Bischof dazu gehört), aber inner­lich sind es etli­che Prie­ster, wie ich selbst weiß, die die Posi­ti­on Wil­liam­sons und Pfeif­fers etc. tei­len. Etli­che.
        Die Spal­tung ist schon da.
        Gut, ja, nur ohne die oben dis­ku­tier­ten unan­ge­neh­men Fol­gen bei einer ganz offe­nen Spal­tung von vie­len, rich­tig.

        • Mag sein, dass die inter­ne Spal­tung da ist. Ich kann es lei­der auch nicht leug­nen. Aber es wird auf jeden Fall „wei­ter­ge­hen“! …und letzt­lich wird Gott die Spal­tun­gen nut­zen, um die­je­ni­gen zu füh­ren, die treu aus­har­ren, Prie­ster wie Gläu­bi­ge.

    • Sehr geehr­ter cup­pa: Vor dem ein­zi­gen was sie wirk­lich Angst haben soll­ten, ist die Angst um ihre eige­ne unsterb­li­che See­le, alles ande­re liegt nicht in unse­ren son­dern in Got­tes unse­res Herrn Hän­den.

      Mensch­lich gese­hen, haben sie doch schon in der FSSPX Fuß gefasst, denn wie ich ihren Kom­me­na­te­ren ent­neh­men kann, Lie­ben sie Gott dem Herrn, die aller­se­lig­ste Jung­frau und Got­tes­ge­bä­re­rin und die Eine, Hei­li­ge, Katho­li­sche und Apo­sto­li­sche Kir­che, und mehr braucht es nicht, und sehen sie in der FSSPX die Mög­lich­keit die­se Lie­be zu ver­tie­fen und zu erhal­ten. Und in den Spal­tungs­den­ten­zen die lei­der auch Tei­le der FSSPX erfasst hat, sehen sie ein­fach den Ver­such des aller­nied­rig­sten die HRKK zu schwä­chen, denn ver­nich­tet wird er sie nie­mals kön­nen. Ver­trau­en sie ein­fach auf Gott dem Herrn der ja wie ver­spro­chen hat die „Spreu vom Wei­zen tren­nen wird“

      Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen.

      • Rich­tig, dem kann ich mir nur anschlie­ßen.

        GOTT­ver­trau­en. Und Ver­trau­en auf die Aller­se­lig­ste Jung­frau Maria, Jung­frau vor, wäh­rend und nach der Geburt!!

        Wenn GOTT mit uns ist, wer kann gegen uns sein (effek­tiv)?!

        Der HL. GEIST wird uns füh­ren!

  28. @ mario­kin u. cup­pa u. de Ahu­ma­da u.a.:

    s. a. mei­ne letz­ten Kom­men­ta­re hier unter dem ande­ren thread:
    katholisches.info/2013/01/21/fortsetzung-des-dialogs-groser-wunsch-benedikts-xvi-zwei-auswege-aus-dem-stillstand

    Sor­ry, das stimmt nicht so, dass Bf. Fel­lay gesagt hat: kei­ne prak­ti­sche Eini­gung vor einer dok­tri­nel­len, wie oben behaup­tet wird und dann von mario­kin, dass die Wil­liam­son-Frak­ti­on behaup­tet, Fel­lay sei abge­fal­len, was nicht stim­me — nun dies stimmt ein­fach nicht.

    Bf. Fel­lay hat zwar in der Tat in frü­he­ren Ver­laut­ba­run­gen gesagt: kein prak­ti­sches Abkom­men ohne dok­tri­nel­le Eini­gung und dies war wie gesagt auch die Posi­ti­on des 2006er-Gene­ral­ka­pi­tels, s. mei­nen Kom­men­tar unter dem link.

    Aber er wie über­haupt Men­zin­gen ist in der Tat dann von die­ser Posi­ti­on abge­fal­len — und war weit­ge­hend zu Kon­zes­sio­nen bereit. Dies sind Fak­ten. Erste­res ist ja all­ge­mein bekannt und wur­de etwa offen von P. Pflu­ger zuge­ge­ben (s. link), letz­te­res wird etwa klar im CNS-Inter­view v. Fel­lay

    • Dies sind, wie gesagt, Fak­ten. Es sind nicht Gerüch­te, nicht Scharf­ma­che­rei­en, nicht Wil­liam­son-Erfin­dun­gen. Ein­fa­che, offen zugeäng­li­che und inzwi­schen auch weit bekann­te FAKTEN.

      Die War­nun­gen von Wil­liam­son, Tis­sier und de Galar­re­ta wur­den in den Wind geschla­gen, ja als „schis­ma­ti­scher Geist“ und von man­geln­dem Rea­lis­mus und man­geln­dem über­na­tür­li­chen Geist kom­mend abge­tan (s. Brief v. Fel­lay an die Drei).

      Und nun rudert man ver­zei­felt zurück und muss fest­stel­len, wie Recht die drei eigentl. hat­ten.

      Und dass der Gene­ral­obe­re und der Gene­ral­rat ja auch einen Rechts­bruch inner­halb der Bru­der­schaft voll­zo­gen haben, habe ich ja auch schon unter obi­gem link kom­men­tiert. Auch das sind Fak­ten, kei­ne Mut­ma­ßun­gen oder Unter­stel­lun­gen.

      Zur Sicher­heit noch­mal der link:
      http://www.katholisches.info/2013/01/21/fortsetzung-des-dialogs-groser-wunsch-benedikts-xvi-zwei-auswege-aus-dem-stillstand

  29. Und zu Obenau­er:

    Wie weit­ge­hend die „Dys­funk­tio­nen des Lehr­am­tes“ gehen kön­nen ist sicher schwie­rig abzu­gren­zen und auch ein Obenau­er könn­te hier falsch lie­gen bzw. scheint hier falsch zu lie­gen.

    Bekannt­lich gilt: con­tra fac­tum non valet argu­men­tum.

    Nun ist es aber für jeden gut­wil­li­gen klar erkenn­ba­rer Fakt, dass der Papst vor kur­zen das Amt des ober­sten Glau­bens­wäch­ters (!!) mit einem ein­deu­ti­gen (min­de­stens!!) mate­ri­el­len Häre­ti­ker (!!) besetzt hat, wie Obenau­er selbst in sei­ner lan­gen Abhand­lung hier auf katholisches.info zur Ernen­nung Mül­lers dan­kens­wer­ter­wei­se zugibt.

    Aber Obenau­er gibt ja dort noch mehr zu: dass näm­lich das eigent­li­che Pro­blem tie­fer liegt, im von ihm so genann­ten moder­nen „Her­me­neu­tis­mus“.

    Nur Obenau­er scheint nicht zu durch­schau­en oder sich vor die­sen Schluß, zumin­dest in der Öffent­lich­keit zu scheu­en, dass die­ser wahr­haft dia­bo­lisch ist (im dop­pel­ten Sin­ne des Wor­tes) und WEIT SCHLIMMER als jede ein­zel­ne Häre­sie.
    So ist auc Mül­ler weit SCHLIMMER als nur

  30. .… weit schlim­mer als nur ein Häre­ti­ker. Wäre er nur ein Häre­ti­ker — ob mate­ri­ell oder for­mell — dann wäre das gar nicht so schlimm. Die moder­ne Kri­se ist schlim­mer. VIEL schlim­mer.

    Es ist im tief­sten eine phi­lo­so­phi­sche Kri­se, eine Kri­se des gesun­den Den­kens, ja des gesun­den Men­schen­ver­stan­des.

    So habe ich ja auch auf dem Christ­li­chen Forum bei F. Küb­le dar­auf hin­ge­wie­sen und wur­de dann bei http://kreidfeuer.wordpress.com/?s=m%C3%BCller+schlimmer zitiert (ohne das Forum vor­her gekannt zu haben — so wird man also gele­sen!).

    Und Fakt ist auch, dass Di Noia genau so denkt (wie cup­pa mit dem Hin­weis auf die KU) oben tref­fend zitiert.

    Und übri­gens auch Can­tala­mes­sa (s. am 14. Dez.).
    Und die­se drei sind nicht nur Män­ner des Pap­stes — auch der Papst selbst schreibt in sei­nen Schrif­ten änlich. Bf. Tis­sier hat dies bril­li­ant ana­ly­siert, s.

    http://bibliaytradicion.wordpress.com/tradicion/faith-imperiled-by-reason-benedict-xvis-hermeneutics/
    oder auf der asia­ti­schen fsspx-Sei­te.

    • @dspecht: Ob Erz­bi­schof Mül­ler nun ein gute oder schlech­te Lösung in der neu­en Funk­ti­on ist, dar­über mag man strei­ten. Aber wahr­schein­lich ist aber das stär­ke­re Motiv, ob Eb Mül­ler einem in den Kram paßt oder nicht. Gran­di­os dreist ist aber wohl die Fest­stel­lung, daß der neue Prä­fekt „weit schlim­mer als nur ein­Hä­re­ti­ker“ ist. Wer sind Sie, daß sie dar­über so mit dem klei­nen Fin­ger befin­den kön­nen. Das ist nichts ande­res als eine schmud­de­li­ge Dis­kus­si­on, die Sie mit sol­chen Behaup­tun­gen füh­ren. Ich kon­ze­die­re ger­ne, daß sich mit Eb Mül­ler die Gesprä­che zwi­schen Rom und Eco­ne nicht beflü­geln las­sen und das man die Per­so­nal­ent­schei­dung des Pap­stes des­halb durch­aus sehr kri­tisch betrach­ten kann. Aber Ihre Häre­sie­vor­wür­fe sind durch nichts objek­tiv zu bele­gen.

  31. „Es ist im tief­sten eine phi­lo­so­phi­sche Kri­se, eine Kri­se des gesun­den Den­kens, ja des gesun­den Men­schen­ver­stan­des“. Die­se Wor­te tref­fen den Kern.
    Den Sät­zen über Mül­ler und Di Noia kann ich nur zustim­men. Die FSSPX muss sich bei einer Ein­glie­de­rung auf die­se bei­den Män­ner wegen ihrer Posi­ti­on ver­las­sen kön­nen, und das kann sie wegen der theo­lo­gi­schen Gegen­sät­ze nicht, wenn man die per­sön­li­chen Abnei­gun­gen Mül­lers bei­sei­te lässt. Des­halb kann bei einer Ein­glie­de­rung JETZT die FSSPX nur ver­lie­ren bis hin zur Zer­stö­rung.
    Sie hat ent­schlos­se­ne Geg­ner in der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, auf der Diö­ze­san­e­be­ne und vor Ort auf der Gemein­de­ebe­ne. Vie­le Prie­ster wür­den jetzt nur ungern die­sen Weg gehen, sie wäre in sich zer­strit­ten. Mit so vie­len Geg­nern von innen und außen kann man in der Kir­che nicht frucht­bar arbei­ten.
    Auch der näch­ste Papst könn­te ein ent­schie­de­ner Geg­ner sein.
    War­um kann man nicht war­ten? Die Kon­zils­kir­che geht in unse­ren Brei­ten­gra­den der völ­li­gen Zer­rüt­tung ent­ge­gen.

    • Und dass die Kri­se eine Kir­se der Phi­lo­so­phie und des gesun­den Den­kens ist haben Pius XII in Huma­ni Gene­ris und Pius X in Pas­cen­di auch aufs klar­ste ana­ly­siert, eben­falls dass man mit der Tak­tik vor­geht, alte For­meln bei­zu­be­hal­ten, sie aber mit ande­rem Inhalt zu fül­len:
      Das ist genau was Mül­ler macht, es ist was di Noia macht, es ist was Can­tala­mes­sa macht — und es ist was Bene­dikt macht (s. des­sen berühm­te Weih­nachts­an­spra­che!).

      Can­tala­mes­sa beruft sich übri­gens aus­drück­lich auf Gada­mer!
      Es ist die neue, moder­ne (meist deut­sche, teils franz.) Phi­lo­so­phie des (dt.) Idea­lis­mus / Tran­szen­den­ta­lis­mus, Exi­sten­tia­lis­mus und „Her­me­neu­tis­mus“ (Obenau­er!).

    • - Phi­lo­so­phien, wie sie in HG noch von Pius XII ver­ur­teilt wur­den, wie sie aber auf und nach dem Kon­zil zum Durch­bruch kamen.

      Und jawohl, die­se sind SCHLIMMER als ein­zel­ne HÄRESIEN. Sie unter­gra­ben die unter­sten Fun­da­men­te.

      Obenau­er selbst scheint hier Angst vor der eige­nen Cou­ra­ge zu haben oder auch nicht tief genug zu sehen — er schrieb doch selbst vom moder­nen „Her­me­neu­tis­mus“ (alte For­meln bei­be­hal­ten, sie aber neu zu inter­pre­tie­ren, also zu ent­ker­nen und neu zu fül­len). Wenn die­ser nicht schlim­mer ist als eine nor­ma­le Häre­sie, dann weiß ich auch nicht mehr.
      Er ist zumin­dest viel gefähr­li­cher, wie man nur all­zu deut­lich sieht: selbst tra­di­tio­nell gesinn­te bzw. (halb)konservative gehen die­sem auf dem Leim, mer­ken gar nicht, wie der Glau­be lang­sam umge­polt wird.

      Man braucht übri­gens nur die ersten drei Sätz von Mül­lers Ein­lei­tung in der Dog­ma­tik lesen, und wer sich nicht blen­den lässt, für den ist dann klar, wo der Hase läuft. Pas­cen­di und HG las­sen grü­ßen!!

  32. Und dann wird ein Papst die FSSPX ohne Hin­ter­ge­dan­ken wirk­lich um Hil­fe rufen. Dann muss sie kom­men. Über­mä­ßig lan­ge wird das nicht mehr dau­ern. Mei­ne ich jeden­falls auf Grund der Fak­ten.

    • In der Tat! Ich glau­be schon lan­ge, daß die FSSPX das ein­zig ver­blie­be­ne Ret­tungs­boot auf dem Tan­ker Kir­che ist, der lang­sam auf die Fel­sen zutreibt: Der Kapi­tän und Steu­er­mann sind aus­ge­fal­len und Offi­zie­re und Mann­schaf­ten strei­ten über den Anteil an Mit­ar­beit beim Steu­ern.….

      • Und das ist genau die Hal­tung Tis­siers und Wil­liam­son, abge­se­hen davon, dass vor allem erste­rer meint, es könn­te noch ein paar mehr Jah­re dau­ern — aber in der Essenz ist das genau deren Hal­tung und war die Hal­tung der Bru­der­schaft die gan­zen Jah­re hin­durch.

  33. Es ver­wun­dert, dass über die Auf­nah­me des Schrei­bens in der FSSPX noch nichts an die Öffent­lich­keit gedrun­gen ist. Es mag viel­leicht täu­schen, aber wer die öffent­li­chen Ver­laut­ba­run­gen der FSSPX in den letz­ten Wochen ver­folgt (Homepage/Kirchliche Umschau) wird das Gefühl nicht los, dass da irgend­et­was plötz­lich ganz anders ist. Man ver­misst ja fast schon die gän­gi­gen Rund­um­schlä­ge gegen Rom und den über­kri­ti­schen und beleh­ren­den Ton, zudem scheint geäu­ßer­te Kri­tik viel bedäch­ti­ger und kon­struk­ti­ver aus­zu­fal­len. Gab es etwa sei­tens der FSSPX-Lei­tung Anwei­sun­gen „die Füße still zu hal­ten“ oder denkt man inner­halb der FSSPX nun wirk­lich über sein eigent­li­ches „Cha­ris­ma“ nach? Denn Erz­bi­schof Di Noia hat den Nagel ja auf dem Kopf getrof­fen, die Auf­ga­be der FSSPX kann nicht dar­in bestehen ein „Par­al­lel­lehr- & Rich­ter­amt“ zu unter­hal­ten, son­dern liegt in der Prie­ster­aus­bil­dung etc. Eine Ent­schei­dung steht an und das Katho­li­sche in der FSSPX wird letzt­end­lich den Sieg davon­tra­gen!

    • In der Tat, das Katho­li­sche wird in der Bru­der­schaft, (und auch in der Kir­che) den Sieg davon tra­gen, huma­ni­tas, gleich was der eine oder ande­re, der die Wahr­heit meint gefun­den zu haben bzw. meint sei­ne eige­ne Mei­nung über Per­so­nen und Vor­gän­ge, die er aus­schließ­lich aus Inter­net­be­rich­ten kennt, als Fak­ten bezeich­nen zu kön­nen, in die­sem Forum hier zum Besten gibt. Im Fuss­ball heißt es, dass Deutsch­land 80 Mil­lio­nen Bun­des­trai­ner hat, bei der Bru­der­schaft scheint es wohl hun­dert­tau­sen­de von Gene­ral­obe­ren zu geben!

  34. @ ‑huma­ni­tas-
    Genau. Die Zeit von Erz­bi­schof Lef­eb­v­re ist vor­bei. Die FSSPX wird kon­zils­ka­tho­lisch. Ihr Chef­be­ra­ter ist nun der Moder­nist Di Noia, der ihr erklärt, was ihr Cha­ris­ma ist und wel­che Auf­ga­be sie in der Kir­che hat.
    Die Zeit, als noch um Wahr­heit gerun­gen wur­de, ist vor­bei. Wir rich­ten uns jetzt immer nach dem Lehr­amt des regie­ren­den Pap­stes, der glück­li­cher­wei­se an die Lehr­aus­sa­gen frü­he­rer Päp­ste nicht mehr wört­lich gebun­den ist. Er kann sie in sei­nem Sin­ne inter­pre­tie­ren. Das ist auch gut so. Denn es gibt kei­ne über­zeit­li­chen Wahr­hei­ten. „Der Glau­be ist evo­lu­tiv“, ver­kün­de­te vor eini­ger Zeit der Vor­sit­zen­de der DBK, Erz­bi­schof Zollitsch.
    Pius X. war zu sei­ner Zeit ein groß­ar­ti­ger Papst. Aber der Glau­be hat sich seit der Zeit wei­ter ent­wickelt. Dem müs­sen wir Rech­nung tra­gen. Anti­mo­der­nis­mus war gestern.
    (Iro­nie, ver­lass mich nie!).

  35. Zum Obenau­er-Votum, oder mei­ne Ein­wän­de dage­gen:
    1. Was ist das für eine schil­lern­de, ver­schlei­ern­de Spra­che? Es ging kei­nes­falls um Inno­va­tio­nen des Lehr­am­tes, wenn man der Argu­men­ta­ti­on Erz­bi­schof Lef­eb­v­res red­lich folgt. Die­ser wies nach, dass Doku­men­te des Kon­zils, von den nach­fol­gen­den Fehl­ent­wick­lun­gen abge­se­hen, nicht der Leh­re der Kir­che, wie sie bis 1962 gelehrt wur­den, ent­spre­chen. Das mit „Inno­va­ti­on“ zu bezeich­nen, ist ver­harm­lo­send und ver­schlei­ernd. Dazu haben Kon­zi­li­en und Päp­ste kein Recht. Denn es ist ein Bruch mit der Tra­di­ti­on, der in der Kir­che nicht vor­ge­se­hen ist.
    2. Es müss­te Erz­bi­schof Lef­eb­v­re und der FSSPX nach­ge­wie­sen wer­den, dass die­ser schwer­wie­gen­de Vor­wurf nicht stimmt. Mir ist eine lehr­amt­li­che, inhalt­li­che Aus­sa­ge, die den Vor­wurf ent­kräf­tet, nicht bekannt. Die Gesprä­che, die Theo­lo­gen des Vati­kans und der FSSPX geführt haben, führ­ten zu kei­ner Eini­gung. Lei­der dür­fen die Doku­men­te hier­über nicht ver­öf­fent­licht wer­den. Sie snd dem Dis­kurs nicht

  36. zugäng­lich.
    3. Die Rede von der Her­me­neu­tik des Bruchs und der Her­me­neu­tik der Reform in der Kon­ti­nui­tät ist kei­ne inhalt­li­che Ant­wort auf das auf­ge­wor­fe­ne schwe­re Pro­blem. Im Gegen­teil, sie macht das „Pasto­ral­kon­zil“ in sich frag­wür­dig und unglaub­wür­dig, wenn es in einer der­art zwei­deu­ti­gen Spra­che spricht, die eine ein­deu­ti­ge Les­art nicht ermög­licht.
    4. Die For­de­rung, das Kon­zil sei im Licht der Tra­di­ti­on zu lesen, ist an sich rich­tig. Nur müss­te das REAL gesche­hen. Jedes Doku­ment müss­te geprüft wer­den, und was gegen die Tra­di­ti­on for­mu­liert wur­de, aus­sor­tiert wer­den. Das ist mei­nes Wis­sens nicht gesche­hen.
    5. Die lan­ge Dau­er des Kon­flikts hat mit der Wahr­heits­fra­ge nichts zu tun. Hät­te der Kampf gegen den Aria­nis­mus, um ein Bei­spiel zu nen­nen, vor­zei­tig been­det wer­den müs­sen, weil er so lan­ge dau­er­te?
    6. Für Obenau­er scheint das Lehr­amt seit 1962 irgend­wie sakro­sankt. Die Kon­zils- und Nach­kon­zil­späp­ste brau­chen sich den Vor­kon­zil­späp­sten gegen­über mit ihren „neu­en Leh­ren“

  37. nicht zu recht­fer­ti­gen. Erz­bi­schof Lef­eb­v­re hat sich nicht „Inno­va­tio­nen“ ver­wei­gert, son­dern die Leh­ren der Päp­ste und der Kon­zi­li­en ab der Fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on bis 1962 ver­tei­digt.
    7. Bild­lich gespro­chen ist es „ein Streit der Vor­kon­zil­späp­ste und der Nach­kon­zil­späp­ste.“
    8. Wenn die FSSPX die Kon­zi­li­en und die Päp­ste vor dem Pastora­kon­zil zur Spra­che bringt, müss­te ihr nach­ge­wie­sen wer­den, dass sie die­se Päp­ste, für die sie spricht, miss­ver­steht.
    Abschlie­ßend: Es ist ein Kampf um das Ver­ständ­nis des tra­dier­ten Glau­bens der katho­li­schen Kir­che.
    Mit päpst­li­chen Dis­zi­pli­nar­maß­nah­men ist die­ser Kampf nicht zu lösen. Er ver­schlim­mert die Kri­se der Kir­che.

  38. Lie­be cup­pa,
    die Dis­kus­si­on scheint am Ende, da möch­te ich Ihnen mei­nen herz­lich­sten Dank aus­spre­chen, daß Sie die FSSPX, die Hl. Katho­li­sche Kir­che
    und die Ewi­ge Wahr­heit, den LOGOS, unse­ren Herrn und Hei­land Jesus Chri­stus so bewun­derns­wert ver­tei­digt haben zur grö­ße­ren Ehre Got­tes.

    1. Denn der Papst und sei­ne Mit­ar­bei­ter im Vati­kan sind nicht dazu beru­fen Her­ren unse­res Glau­bens zu sein. Dies hat der Hl. Vater
    Bene­dikt XVI sich zu sei­nem Leit­spruch erwählt als er durch Got­tes Gna­de beru­fen die hl. Prie­ster­wei­he emp­fing: „Wir wol­len ja nicht Her­ren über euren Glau­ben sein, son­dern wir sind Hel­fer zu eurer Freu­de.“

  39. @ cup­pa (Forts.)
    2. In der Dog­ma­ti­schen Kon­sti­tu­ti­on des I. Vati­ka­ni­schen Kon­zils ‚Pastor aeter­neus‘ über die Kir­che Chri­sti heißt es: „Denn auch den Nach­fol­gern Petri ist der Hei­li­ge Geist nicht ver­hei­ßen, daß sie auf sei­ne Ein­ge­bung hin eine neue Leh­re ver­öf­fent­li­chen soll­ten. Sie sol­len viel­mehr mit sei­nem Bei­stand die durch die Apo­stel über­lie­fer­te Offen­ba­rung, d.h. das hin­ter­leg­te Glau­bens­gut, hei­lig bewah­ren und getreu­lich aus­le­gen“ (Dz. 3070).

    Daß es sich bei dem von uns Katho­li­ken heut­zu­ta­ge ein­ge­for­der­ten Glau­ben um einen neu­en Glau­ben han­delt, der basiert
    auf der ‚Neu­en Theo­lo­gie‘ (Hen­ri de Lub­ac, Hans Urs von Bal­tha­sar, Karl Rah­ner, Mau­rice Blon­del, Teil­hard de Char­din) ist in die­ser
    Dis­kus­si­on erwähnt wor­den und genü­gend belegt (z.B. in ‚Die Neue Theo­lo­gie‘, Amis de St. Fran­cois de Sales, ISBN 3–905515-11–9, Sion 1995).

  40. @cuppa (Forts.)
    3. Es scheint mir beson­ders maka­ber zu sein, daß jetzt nach dem 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil, das die Wür­de des Men­schen doch so betont,
    dem katho­li­schen Gläu­bi­gen die Wür­de genom­men wird, die er vor dem 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil besaß, da man von ihm jetzt rei­nen
    Kada­ver­ge­hor­sam ver­langt.

    Vor dem Kon­zil wur­de dem ein­fa­chen Gläu­bi­gen eine grö­ße­re Wür­de zuge­spro­chen: Von ihm wur­de die tota­le Unter­wer­fung gefor­dert,
    wenn es dar­um ging dem sich offen­ba­ren­den Gott zu glau­ben, der sich nicht täu­schen und ande­re nicht täu­schen kann
    („prop­ter ipsi­us Dei reve­l­an­tis, qui nec fal­li nec falle­re potest“, Dz. 3008).

  41. @cuppa (Forts.)
    4. Die Wür­de des Men­schen, von der ich hier spre­che ist aller­dings kei­ne Erfin­dung des 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zils, son­dern wur­de
    bereits 794 n.Chr. auf dem Kon­zil von Frank­furt durch Alcu­in den Abt von Tours und theo­lo­gi­schen Bera­ter Karls des Gro­ßen
    ver­tei­digt, gip­felnd in dem Satz:
    „Quia noluit Creator homi­nem cui­us­li­bet ser­vum crea­re, quem ad ima­gi­nem suam fecit …“
    ( Abbe Vin­cent Ser­ral­da, La Phi­lo­so­phie de la Per­son­ne chez Alcu­in, Nou­vel­les Edi­ti­ons Lati­nes, ISBN 2–7233-0045–5, Paris 1978, Sei­te 37).
    Die­se Buch habe ich übri­gens in Paris in der Kir­che St. Nicho­las de Char­don­net, der Kir­che der Pius­bru­der­schaft, erstan­den.

  42. Die gläu­bi­gen Katho­li­ken sind heu­te nicht des­halb „unge­hor­sam“, weil sie dar­auf war­ten, wann denn der „Gehor­sam“ für sie wie­der vor­teil­haft wird, damit sie dann „schnell zugrei­fen“!

    Die Kri­se der Kir­che besteht doch dar­in, dass „Hir­ten“ heu­te Irr­leh­ren und Ehr­furchts­lo­sig­keit zulas­sen oder gar för­dern, die über­lie­fer­te Lit­ur­gie der Kir­che aber ver­folg­ten, in Assi­si und anders­wo hin­ge­gen zu heid­ni­schen Kul­ten ein­ge­la­den haben, Mis­si­on für Isra­el für über­flüs­sig erklärt haben usw. usw.

    Ein wah­rer Hirt muss wirk­lich als Stell­ver­tre­ter Chri­sti erkenn­bar sein und ein­deu­tig mit sei­ner Stim­me spre­chen (vgl. Joh, 10,5)!
    Dann kön­nen und wer­den (!) ihm die wah­ren Gläu­bi­gen auch fol­gen!

    Es gibt hier auch kein „zu spät“, wenn Gläu­bi­ge um das Kom­men die­ses Augen­blicks beten und auch war­ten kön­nen.
    Jeder wah­re Hirt wird auch in Zukunft sich um die Samm­lung der Scha­fe im rech­ten Glau­ben bemü­hen! Auch dar­an wird sich zei­gen, ob jemand wirk­lich Hir­te ist!

  43. @gplloc und @ röm.kath
    Ich glau­be, wir müs­sen beharr­lich beten, dass die FSSPX ihr kost­bar­stes Erbe, das Andenken an ihren Schutz­pa­tron Pius X. und ihren Grün­der, Erz­bi­schof Lef­eb­v­re, bewahrt und dar­aus lebt. Ich sehe die Gefahr, dass Bischof Fel­lay bereit ist, für eine Aner­ken­nung jetzt, die­ses Andenken aufs Spiel zu set­zen. Anders kann ich sei­ne Brief­ak­ti­on mit Kuri­en­erz­bi­schof Di Noia nicht bewer­ten. Di Noia ist nach­weis­lich ein Moder­nist, Erz­bi­schof Lef­eb­v­re hät­te mit ihm wahr­schein­lich nicht ver­han­delt, son­dern zunächst sei­nen Moder­nis­mus argu­men­ta­tiv ver­ur­teilt.
    Mit Fel­lay darf man dann die­sen Moder­nis­mus nicht mehr öffent­lich kri­ti­sie­ren.
    Ich kann nur bit­ten: Beten wir, dass die FSSPX treu bleibt und dann in die Kir­che mit vol­ler Aner­ken­nung zurück­kommt, wenn sie NICHT ihr kost­bar­stes Erbe ver­leug­nen muss: Die unbeug­sa­me Treue zum katho­li­schen Glau­ben, der von den Päp­sten seit dem Pasto­ral­kon­zil ver­wäs­sert wird.

  44. Sehr geehr­ter cup­pa: Wol­len sie andeu­ten das sei­ne Exzell­nz Bischof Fel­lay das Erbe sei­ner Exzel­lenz Erz­bi­schof Lef­eb­v­re als auch das der von die­sen Gegrün­de­ten FSSPX ver­ra­ten möch­te und wird? Dann kann ich ihnen nur Mit­tei­len das sie ein Opfer der Het­ze Wil­liam­sons gewor­den sind, und auch im Sin­ne der moder­ni­sti­schen Bischö­fe die sich schon längst in Wöl­fe ver­wan­delt haben schrei­ben. Ich habe Ver­trau­en in den Gene­ral­obe­ren der FSSPX, denn die­ser hät­te ja schon vori­ges Jahr als es wahr­lich so aus­ge­schaut hat als es nach einer Eini­gung mit Rom aus­schau­te tun kön­nen, aber auch die­se Eini­gung wel­che von den Bischö­fen der Kon­gre­ga­ti­on für die Glau­bens­leh­re im aller­letz­ten Moment ver­hi­d­nert wur­de, indem die­se ver­mut­lich auf sei­ne Hei­lig­keit Papst Bene­dikt XVI ein­wirk­ten und so die­ser es auf sei­ne Kap­pe genom­men hat, die Ände­run­gen in der Prä­am­pel­ant­wort der FSSPX geschrie­ben zu haben. (Beweis der Macht der Frei­mau­rer und der Wöl­fe im Vati­kan). Wur­de ja vom Gene­ral­obe­ren nicht ange­nom­men.

  45. Mit wel­chem Recht und aus wel­chem Grund ver­ur­tei­len Sie
    S. Em. Erz­bi­schof Di Noia als „Moder­nist“ ?

    Den­ken bit­te auch Sie an die Wor­te unse­res Herrn :

    Urteilt nicht, damit ihr nicht ver­ur­teilt wer­det.
    Mit dem Mass mit dem ihr messt, wer­det ihr gemes­sen wer­den.
    Was siehst du den Split­ter im Auge dei­nes Bru­ders…!!

    • weil Erz­bi­schof Di Noia die neue Mes­se fei­ert und die Kon­zils­re­for­men akzep­tiert daher ist er objek­tiv ein Moder­nist

  46. Sehr geehr­ter Armin,
    ich befürch­te es, aber natür­lich weiß ich es nicht. Ich habe ihm bis­her ver­traut., und ich konn­te es mir bis vor einer Woche auch nicht vor­stel­len.
    Sie kön­nen sicher sein, dass ich mt Bischof Wil­liam­son nichts zu tun habe. Ich fand sein Ver­hal­ten unmög­lich und nicht hin­nehm­bar. Sei­ne Schrif­ten sind mir unbe­kannt. Ich wür­de auch nie sagen, dass Bischof Fel­lay die­ses kost­ba­re Erbe ver­ra­ten möch­te. Nur wenn er die FSSPX Bene­dikt XVI. unter­stellt, und das geschieht bei einem Abkom­men, kön­nen die Bischö­fe und Prie­ster öffent­lich das Pasto­ral­kon­zil nicht mehr wie bis­her kri­ti­sie­ren. Auch nicht mehr den Papst, wenn es nötig ist ‚oder ande­re hohe Wür­den­trä­ger mit ihren moder­ni­sti­schen Auf­fas­sun­gen.
    Die Eccle­sia-Dei-Gemein­schaf­ten wären ehr­li­cher. Sie haben sich unter­wor­fen, man weiß bei ihnen, wo man dran ist. Sie beru­fen sich nicht auf Pius X. und Erz­bi­schof Lef­eb­v­re.
    Eine FSSPX, die den Glau­ben nicht mehr gegen Kon­zil­späp­ste und Bischö­fe ver­tei­digt, macht

  47. ihren Namen zum Eti­kett. Das etwas ande­res bezeich­net als den Inhalt. Es wäre furcht­bar. Und noch ist es nicht gesche­hen. Doch schon auf dem Gene­ral­ka­pi­tel muss­te eine Spal­tung abge­wen­det wer­den. Und jetzt ist schon wie­der Streit.
    Ich wäre froh, ich hät­te nie etwas über die­sen Brief gewusst. Mich bela­stet das die gan­ze Woche sehr schwer. Doch kein Obe­rer äußert sich, obwohl die Dis­kus­sio­nen im Inter­net bekannt sind, obwohl Gläu­bi­ge sehr beun­ru­higt sind.
    Ich den­ke, zur Zeit gibt es nur eineZu­flucht: zum Gebet.

    • War­um machen Sie sich so vie­le Gedan­ken ?
      Und war­um und mit wel­chem Recht bezeich­nen Sie S. Em. Erz­bi­schof Di Noia
      als „Moder­nist“ ?
      Bit­te den­ken auch Sie an die Wor­te unse­res Herrn:
      Sorgt euch nicht um den näch­sten Tag…
      Him­mel und Erde wer­den ver­ge­hen, mei­ne Wor­te wer­den nicht ver­ge­hen.
      Urteilt nicht, damit ihr nicht ver­ur­teilt wer­det.
      Mit dem Mass mit dem ihr messt wer­det ihr gemes­sen wer­den.
      War­um siehst du den Split­ter im Auge dei­nes Bru­ders .…

      • Jeder der die Kon­zils­re­for­men animmt und anwen­det ist ein Moder­nist daher eben auch Mgr di Noia was die FSSPX betrifft den­ke ich die Sache ist durch die Beschlüs­se des gene­ral­ka­pi­tels gut abge­si­chert

  48. Sehr geehr­ter Cup­pa, wenn sei­ne Exzel­lenz Bischof Fel­lay, die von ihnen befürch­te­ten Punk­ten, vol­le Annah­me der Kon­zils­tex­te, kei­ne Kri­tik mehr an der Obrig­keit, usw. so hät­te sei­ne Exzel­lenz schon vori­ges Jahr die Prä­am­pel ange­nom­men und vor allem schon auf das Schrie­ben von Erz­bi­schof J.A. Di Noia OP im Sin­ne der moder­ni­stisch unter­wan­der­ten Kon­zils­kir­che beant­wor­tet. Und sämt­li­che Spal­tungs­ver­su­che, egal wo nun in der Kir­che die­se gesche­hen, gehen auf das Kon­to des Ver­füh­re­res, des Spal­ters, des Ver­wir­rers, usw. Also auf Satan allei­ne zurück. Das natür­lich der von Wöl­fen und Hel­fers­hel­fern Satans unter­wan­der­te Vati­kan die FSSPX spal­ten möch­te, ist ein Zei­chen dafür wie sehr die­sen die FSSPX ein gewal­ti­ger Bal­ken im Auge ist. Und die­ses Schrei­ben Di Noi­as gehört in die­se Kate­go­rie, und soll­te die­ser von sei­ner Hei­lig­keit durch­ge­le­sen wur­den sein, so wünscht auch die­ser kei­ne Eini­gung mit der FSSPX auch wenn Wör­ter etwas ande­res sagen, aber „An ihren Früch­ten wer­den wir sie erken­nen.

  49. cup­pa

    Was sie selbst hier schrei­ben und als Gefahr benen­nen und auch kri­ti­sie­ren wider­spricht ihrem ande­ren state­ment, dass sie die Vor­ge­hens­wei­se B. Wil­liam­sons ableh­nen.

    Genau wovor Sie jetzt war­nen hat auch er gewarnt, genau was sie befürch­ten hat auch er befürch­tet, genau was sie jetzt kri­ti­sie­ren hat auch er kri­ti­siert, genau was sie jetzt ein­for­dern und hof­fen hat auch er ein­ge­for­dert und gehofft.

    • dspecht
      Ich habe die Schrif­ten Bischof Wil­liam­sons nicht gele­sen. Nur weni­ge Aus­zü­ge. Ich fand die der­art lieb­los und auch über­stei­gert, dass ich mich damit nicht ident­fi­zie­ren kann. Sein Ton war mir zu abfäl­lig Rom gegen­über. Im Gegen­satz zu den ande­ren Bischö­fen der FSSPX. Wahr­heit gegen die Lie­be hebt sich auf, wenn Wut oder Hass durch­schim­mern. Auch kann man sich sei­nem Vor­ge­setz­ten gegen­über nicht so ver­hal­ten. Bischof Fel­lay hat­te gar kei­ne Wahl, als ihn aus­zu­schlie­ßen. Aus­ein­an­der­set­zun­gen darf man nicht auf einer Ebe­ne füh­ren, die im Ton niveau­los ist. Schon gar nicht als Bischof der katho­li­schen Kir­che.

  50. Wenn eine welt­wei­te Kata­stro­phe die Mensch­heit nicht in abseh­ba­rer Zeit aus­lö­schen wird, womit zu rech­nen ist, wer­den wir noch eine Rei­he von Päp­sten erle­ben. Die näch­sten Päp­ste könn­ten sehr libe­ral sein und die über­lie­fer­te Mes­se wie­der zurück­drän­gen. Wenn ich mich rich­tig erin­ne­re, ist der Sekre­tär der Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on ein aus­ge­spro­che­ner Geg­ner des Mess­op­fers, er hat es in sei­ner Diö­ze­se regel­recht bekämpft. Sekre­tä­re sind oft durch­set­zungs­fä­hi­ger als Prä­fek­ten.
    Eine „ein­ge­glie­der­te FSSPX“ hat in der der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on „ein­ge­mein­de­ten“ Eccle­sia-Dei-Kom­mis­si­on kei­ne theo­lo­gi­schen Freun­de, und den Prä­fek­ten der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on dürf­ten selbst über­stei­ger­te Opti­mi­sten nicht als sol­chen betrach­ten. War­um bei die­ser Kon­stel­la­ti­on die Paro­le „Zugrei­fen jetzt!“ einen Sinn ergibt, erschließt sich mir nicht.
    Mar­tin Mose­bach hoff­te schon mal auf einen chi­ne­si­schen Mär­ty­er­papst, der mit Chi­ne­sen Euro­pa wie­der mis­sio­nie­ren wür­de.
    Ich setz­te mei­ne Hoff­nun­gen auf die FSSPX

  51. Der gro­ße Lite­rat und die klei­ne cup­pa dürf­ten sich irren. Aber geplag­te Katho­li­ken, die unter der Kir­chen­kri­se lei­den, schei­nen anfäl­lig dafür zu sein, kon­kre­te Hoff­nungs­trä­ger am Hori­zont erblicken zu wol­len. Die Hoff­nung ist höher anzu­sie­deln…

  52. Lie­be cup­pa,

    lei­den Sie am Eva-Syn­drom?
    Als Eva sich im Para­dies von Adam, ihrem eigent­li­chen Auf­ga­ben­ge­biet (sei­ne Ergän­zung) abwand­te und sich in ihrer Neu­gier dem Bereich zuwand­te, der nicht ihr Bereich sein soll­te, wur­de sie vom Teu­fel ansprech­bar.

    Besin­nen Sie sich, das Lehr­amt ist in Rom und nicht in Eco­ne oder sonst­wo.

    • Lie­ber Kon­rad Kug­ler, selbst­ver­ständ­lich ist das Lehr­amt in Rom. Doch was ist, wenn sich das Lehr­amt seit 1962 teil­wei­se gegen das Lehr­amt bis dahin stellt? Dann haben wir die denk­bar schwer­ste Kir­chen­kri­se. Es ist wie eine schwe­re Auto­imm­ner­kran­kung: Die Abwehr­zel­len des Kör­pers gegen Viren, Bak­te­ri­en usw. rich­ten sich gegen das eigen Gewe­be, die eige­nen Orga­ne, grei­fen sie an. Eine bedroh­li­che Erkran­kung…

  53. Das muss abschlie­ßend „nach­ge­reicht“ wer­den: Auch wenn sich die FSSPX mit ihren Rich­tungs­kämp­fen auf­rei­ben soll­te, was ich nicht hof­fe, ich glau­be, dass die Wirk­sam­keit von Erz­bi­schof Lef­eb­v­re für die Kir­che trotz­dem nicht zu Ende geht. Die­ser Bischof war zu groß, zu gläu­big und weit­sich­tig, als dass dies gesche­hen könn­te. Mehr noch: Er wird mehr als reha­bi­li­tiert wer­den, auch wenn das zu mei­nen Leb­zei­ten noch nicht geschieht.

  54. Und jetzt bin ich zum Kern vor­ge­drun­gen, der mich unbe­wusst die gan­ze letz­te Woche bewegt hat: KANN DIE PRIESTERBRUDERSCHAFT ST. PIUS X. MIT ROM IHREN FRIEDEN SCHLIE­ßEN; OHNE DASS ZUMINDEST DIE FRAGE ÖFFENTLICH GESTELLT WIRD: WANN WIRD ERZBISCHOF LEFEBVRE VON DER RÖM.KATHOLISCHEN KIRCHE ÖFFENTLICH REHABILITIERT?

  55. Wie­der­um: nichts ande­res als Sie hier sagt Wil­liam­son.
    Er ist nicht här­ter in sei­nem Urteil ggü. Rom als Sie hier — und auch nicht här­ter in sei­nem Anli­gen, dass man kein Abkom­men mit die­sem Rom schlie­ßen soll­te — eben bevor es sich bekehrt hat.

    Und lieb­los sind sei­ne Wor­te auch nicht — und ich habe eini­ges zu die­sem The­ma von ihm gele­sen und gehört. Sei­ne Wor­te sind klar und direkt, aber sagen in Kern das glei­che wie Sie hier auch. Was er zu histo­ri­schen The­men äußert steht auf einem ganz ande­ren Blatt, steht aber hier im M. auch nicht zur Debat­te.

    Auf den Bruch des 2006er-Gene­ral­ka­pi­tel-Abschie­des habe ich ja auch schon oben hin­ge­wie­sen. Die­ser Bruch recht­fer­tig sicher eine har­te Reak­ti­on. Es war ja ein kla­rer Rechts­bruch!

    • Ich bezog mich, lie­be cup­pa (so, jetzt weiß ich auch, dass es nicht „lie­ber“ hei­ßen muss, Sie ver­zei­hen), auf ihr posting wei­ter oben, 27. Jan. 20.05.

  56. @ dspecht
    Sie wer­den es mir hof­fent­lich nach­se­hen, dass ich jetzt nicht nach mei­nem Kom­men­tar suche, weil mich das alles inzwi­schen erschöpft, son­dern ver­su­che, grund­sätz­lich zu Bischof Wil­liam­son zu ant­wor­ten, so gut es mir mög­lich ist. Wahr­schein­lich lag er inhalt­lich viel rich­ti­ger, als ich das weiß. Es ist sein Stil, mit dem ich mich nicht iden­ti­fi­zie­ren kann. Als er z.B. den drei Bischö­fen offen vor­warf, dass sie vor Jah­ren mit einem römi­schen Kar­di­nal ein üppi­ges Mahl ein­ge­nom­men haben, wäh­rend er die Ein­la­dung nicht annahm, da konn­te ich ihm nicht fol­gen. Wenn das nicht mehr mög­lich ist, lan­det man in der aus­weg­lo­sen Sedis­va­kanz.
    Nach der ent­setz­li­chen „Holo­caust-Affä­re“ muss­te Bschof Fel­lay han­deln und ihn zur Besin­nung „aus dem Ver­kehr zie­hen“. Dann woll­te er sich zur Ver­tei­di­gung vor Gericht einen bekannt rechts­ra­di­ka­len Anwalt neh­men. Nur die Dro­hung, er wür­de dann aus­ge­schlos­sen, so las ich, hielt ihn zurück. Dann sein Auf­ruf, „Fel­lay und sei­ne Ban­de“ zu stür­zen.

  57. Wenn ein Gene­ral­obe­rer das durch­ge­hen lässt, öff­net er dem Cha­os in der eige­nen Gemein­schaft Tür und Tor.Um das zu ver­mei­den, muss er den Aus­schluss andro­hen und nach nicht erfolg­ter Ent­schul­di­gung han­deln.
    Wahr­schein­lich ist es tra­gisch, dass Wiliam­son bei sei­ner Intel­li­genz nicht in der Lage war, auf der Ebe­ne der sach­li­chen inhalt­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung zu blei­ben.
    Ich habe über „mei­ne Fra­ge“ heu­te wei­ter nach­ge­dacht, und ich bin bestärkt, dabei zu blei­ben. Aber nicht von vorn­her­ein als Vor­be­din­gung, und wenn sie nicht erfüllt wird, gibt es erst gar kei­ne Ver­hand­lun­gen.
    Doch unter­drücken kann ich sie für mich nicht mehr. Mar­cel Lef­eb­v­re hat es nicht mehr nötig, von der Kir­che reha­bi­li­tiert zu wer­den. Aber die Kir­che hier auf Erden hat ihn nötig! Die­ser Bischof war kein„Unbeweglicher“ (Alex­an­der Kissler). Er war vor allem ein Lie­ben­der. Die Lie­be zum Mess­op­fer, die Lie­be zum gekreu­zig­ten Gott­men­schen, muss die­sen Bischof aus­ge­füllt haben. Wie uner­träg­lich muss für ihn die Mes­se

  58. Paul VI. gewe­sen sein, die­ses Bei­seitschie­ben ins­ge­samt all des­sen, was für die katho­li­sche Kir­che kenn­zeich­nend war: die Lie­be zum gekreu­zig­ten Jesus Chri­stus. Im Kom­men­tar kann man das nicht abhan­deln.
    Als Buch kann ich emp­feh­len, als eines unter ande­ren: „Das Opfer unse­rer Altä­re“ (Mar­cel Lef­eb­v­re) Es ist auch ein Werk von Mtglie­dern der FSSPX, weil sie sei­ne Zita­te zu einer Ein­heit ver­ar­bei­tet haben.
    Wenn die­ser Bischof in der katho­li­schen Kir­che kei­nen recht­mä­ßi­gen, ehren­vol­len Platz haben darf, dann ver­ur­tei­len die hier­für ver­ant­wort­li­chen kirch­li­chen Auto­ri­tä­ten sich selbst. Seit heu­te weiß ich: Wenn die FSSPX „ohne ihren Grün­der“ ein­ge­glie­dert wird, ent­kernt sie sich selbst. Ich den­ke, sie ist ver­pflich­tet, in Rom für ihren Grün­der ein­zu­tre­ten.
    Wer bin ich, dass ich das sage? Was maße ich mir an?
    Ich kann es nicht ändern. Es drängt sich mir auf.
    Lie­ber dspecht, wahr­schein­lich habe ich Ihre Anfra­ge bezüg­lich Bischof Wil­liam­son nur unzu­rei­chend beant­wor­tet. Sor­ry…

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