AIDS: Für den Heiligen Stuhl bleibt Enthaltsamkeit der beste Weg

(Vati­kan) Die För­de­rung der Fami­lie und die Ent­halt­sam­keit sei­en die „besten Wege“ zur Bekämp­fung von AIDS, erklär­te Msgr. Zyg­munt Zimow­ski, Prä­si­dent des Päpst­li­chen Rats für die Gesund­heits­be­ru­fe in einer Bot­schaft an die Kon­fe­renz zur Prä­ven­ti­on und Behand­lung von HIV, die von der Bot­schaft der USA beim Hei­li­gen Stuhl und der Cari­tas Inter­na­tio­na­lis orga­ni­siert wird. „Die auf der Ehe gegrün­de­te Fami­lie muß geför­dert wer­den“, schreibt der „Gesund­heits­mi­ni­ster“ des Vati­kans. Dies berich­tet der Inter­net­dienst „Petrus“.

Die Fami­lie sei die tra­gen­de Säu­le für eine Erzie­hung zur dau­er­haf­ten ehe­li­chen Treue, der Ent­halt­sam­keit und der Keusch­heit. „Das ist der beste und sicher­ste Weg, eine Über­tra­gung der Infek­ti­ons­krank­heit zu ver­hin­dern, vor allem aber, um zu einem wah­ren und authen­ti­schen Ver­ständ­nis des mensch­li­chen Lebens zu erzie­hen, das geru­fen ist, sei­ne voll­kom­me­ne Ver­wirk­li­chung in Chri­stus zu fin­den“, so Zimow­ski.

Der pol­ni­sche Prä­lat gab den Tagungs­teil­neh­mern auch eine Mah­nung mit auf den Weg. Der Man­gel an Gel­dern dür­fe nicht zu unhei­li­gen Alli­an­zen füh­ren, bei denen man Gefahr läuft, die eige­ne Iden­ti­tät und den eige­nen Auf­trag aus den Augen zu ver­lie­ren. Der Auf­trag bestehe dar­in, vor allem die Wür­de des Men­schen und sein See­len­heil zu för­dern.

(Petrus/GN)