Indien: Haft wegen missionieren

(Neu-Delhi) Im Bun­des­staat Mad­hya Pra­de­sh wer­den immer häu­fi­ger Chri­sten inhaf­tiert, weil sie ver­sucht haben sol­len, ande­re zum Chri­sten­tum zu bekeh­ren. Zuletzt sei­en vor weni­gen Tagen nicht weni­ger als 45 Chri­sten in Jabal­pur wegen angeb­li­chen Ver­sto­ßes gegen das so genann­te Anti-Kon­ver­si­ons-Gesetz vor­über­ge­hend fest­ge­nom­men wor­den; unter ihnen waren auch Kin­der. Kir­chen­leu­te sehen dahin­ter eine fort­dau­ern­de Kam­pa­gne radi­ka­ler Hin­du-Grup­pen gegen Chri­sten. Ein Bischof sieht die jüng­sten Ver­haf­tun­gen als „Warn­si­gnal“ an Chri­sten; sie müß­ten jetzt end­lich eine breit­an­ge­leg­te „juri­sti­sche Schlacht star­ten, um unse­re Wür­de und unse­re Ver­fas­sungs­rech­te zu ver­tei­di­gen“.

(Ucanews/ RV)