Drei Millionen pakistanische Christen begehen „Schwarzen Tag gegen anti-christliche Gewalt“

(Laho­re) Drei Mil­lio­nen paki­sta­ni­sche Chri­sten und wei­te­re Mil­lio­nen auf der gan­zen Welt bege­hen heu­te den „Schwar­zen Tag“ zum Zei­chen des Pro­te­stes gegen den „ver­fas­sungs­recht­li­chen Geno­zid“ durch das paki­sta­ni­sche Blas­phe­mie­ge­setz. Mit der Pro­test­ak­ti­on for­dern sie des­sen Abschaf­fung. Im gan­zen Land fin­den ver­schie­de­ne Aktio­nen und Initia­ti­ven statt.

Nazir Bhat­ti, der Vor­sit­zen­de des Paki­stan Chri­sti­an Con­gress (PCC) appel­lier­te an die US-Regie­rung und die Euro­päi­sche Uni­on in Islam­abad auf die Abschaf­fung des Blas­phe­mie­ge­set­zes zu drän­gen und damit eine „fried­li­che Exi­stenz für die Chri­sten des Lan­des“ zu garan­tie­ren. Bhat­ti bekräf­tig­te zudem, dass heu­te „nicht der von der Regie­rung gewoll­te Tag der Min­der­hei­ten“ began­gen wer­de, son­dern gezielt der „Schwar­ze Tag gegen die anti-christ­li­che Gewalt“. Für den 18. August ist zudem ein „Marsch gegen den reli­giö­sen Extre­mis­mus und das Blas­phe­mie­ge­setz“ geplant.

(Asia­news/JF)