Nahostkonflikt
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Die wahren Ursachen des Krieges und die einzige Bedingung für den Frieden

Von Rober­to de Mat­tei* Die mei­sten west­li­chen Ana­ly­sten sind davon über­zeugt, daß der der­zeit im Nahen Osten statt­fin­den­de Krieg vor allem auf wirt­schaft­li­che Inter­es­sen im Öl- und Ener­gie­sek­tor zurück­zu­füh­ren ist. Zugleich besteht die größ­te Sor­ge der öffent­li­chen Mei­nung in Euro­pa und den Ver­ei­nig­ten Staa­ten dar­in, daß eine Ver­län­ge­rung des Kon­flikts den All­tag beein­träch­ti­gen und den
Leo XIV. appellierte eindringlich, nicht weiter an der Eskalationsspirale zu drehen. Für heute nacht stand der Einsatz von Atomwaffen gegen den Iran im Raum.
Leo XIV.

Knapp am Atomkrieg vorbei

Die Welt hat in den ver­gan­ge­nen Tagen einen Moment äußer­ster Anspan­nung erlebt. Nie seit Anfang der 1960er Jah­re war die Mensch­heit einem Atom­krieg näher als ver­gan­ge­ne Nacht. Im Vor­feld des Aus­lau­fens eines von Donald Trump gesetz­ten Ulti­ma­tums an den Iran ver­dich­te­ten sich in den USA und in Isra­el die Signa­le einer mög­li­chen mili­tä­ri­schen Eska­la­ti­on. Öffent­li­che
Zum besseren Verständnis der Ereignisse im Nahen Osten sprach Edward Pentin mit dem ehemaligen anglikanischen Bischof und heutigen katholischen Priester Michael Nazir-Ali, einem ausgewiesenen Kenner des Islams.
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Nazir-Ali: Ohne das schiitische Märtyrertum kann man den Iran nicht verstehen

Der Vati­­kan-Exper­te Edward Pen­tin (EWTN, Natio­nal Catho­lic Regi­ster) greift in sei­ner Ana­ly­se eine The­se von Micha­el Nazir-Ali auf, die west­li­che Ein­schät­zun­gen des Iran grund­le­gend in Fra­ge stellt: Wer die Isla­mi­sche Repu­blik Iran allein poli­tisch oder stra­te­gisch liest, erkennt ihre reli­giö­se Tie­fen­struk­tur nicht. Ent­schei­dend sei viel­mehr eine spe­zi­fisch schii­ti­sche Deu­tung von Leid und Mar­ty­ri­um, die das
Im römischen Palazzo Taverna fand vor wenigen Tagen eine geschlossene, quasi geheime Veranstaltung statt, die den Antichristen zum Thema hatte
Forum

Rom, Peter Thiel, Palantir, Trump und der Antichrist

Am 15. März 2026 fand in Rom ein höchst unge­wöhn­li­cher, fast kon­spi­ra­ti­ver Vor­trag statt. Der deut­sche Sili­­con-Val­­ley-Mil­­li­ar­­där Peter Thiel, einer der Grün­der und erster Vor­stands­vor­sit­zen­der von Palan­tir, jenem Sof­t­­wa­re-Unter­­neh­­men, das im Dienst der US-Regie­rung (Pen­ta­gon, Geheim­dien­ste, Mini­ste­ri­en) Pro­gram­me für Staa­ten zur Total­über­wa­chung und zur Kriegs­füh­rung ent­wickelt, Pro­gram­me, die in den Krie­gen in der Ukrai­ne und
Carrie Prejean Boller links in der Kommission für Religionsfreiheit der USA am 9. Februar, als sie Kritik am Zionismus wagte, und gestern in dem Interview von Piers Morgan, als sie Trumps MAGA-Bewegung für tot erklärte.
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Carrie Prejean Boller: „Die Maga-Bewegung ist tot“

Die Ent­las­sung der Katho­li­kin Car­rie Pre­jean Bol­ler aus der White Hou­se Reli­gious Liber­ty Com­mis­si­on der USA löste in kon­ser­va­ti­ven, reli­giö­sen und poli­ti­schen Krei­sen hef­ti­ge Dis­kus­sio­nen aus. Die Ent­schei­dung wirft nicht nur Fra­gen nach poli­ti­scher Ein­fluß­nah­me auf, son­dern hat weit­rei­chen­de gesell­schaft­li­che Kon­se­quen­zen. Seit dem Angriff gegen den Iran wei­tet sich die Debat­te viel­mehr noch aus.
Kuba, größer als die neuen Bundesländer zusammen, erlebt durch den Wegfall Venezuelas und verstärkten US-Druck eine schwere Krise, die das Ende des Castro-Regimes einläuten könnte
Christenverfolgung

Kuba kündigt Freilassung von 51 politischen Gefangenen an

Fidel Castros Nach­fol­ger, die kom­mu­ni­sti­sche Regie­rung Kubas, haben über­ra­schend ange­kün­digt, in den kom­men­den Tagen 51 Gefan­ge­ne aus der Haft zu ent­las­sen. In einer am Abend des 12. März ver­öf­fent­lich­ten Erklä­rung des Außen­mi­ni­ste­ri­ums in Havan­na heißt es, die­se Ent­schei­dung erfol­ge „im Geist des guten Wil­lens“ und im Rah­men der „engen Bezie­hun­gen“ zwi­schen dem kuba­ni­schen Staat und
Der italienische Senat stimmte am Mittwoch für ein Spezialgesetz gegen Antisemitismus, das verfassungsrechtliche Zweifel aufwirft
Forum

„Antisemitismus-Gesetz“ im italienischen Senat angenommen

Von Rinal­do Buc­ci­ni* Im Nahen Osten fal­len die Bom­ben. Wäh­rend­des­sen wird im Westen an einem Tabu der poli­ti­schen Kor­rekt­heit geba­stelt, von dem Kri­ti­ker eine Ein­schrän­kung der Mei­nungs­frei­heit befürch­ten. Die poli­ti­sche Debat­te dazu ist noch längst nicht been­det, doch eine wich­ti­ge par­la­men­ta­ri­sche Hür­de ist genom­men: Der ita­lie­ni­sche Senat hat ein Geset­zes­vor­ha­ben zur Bekämp­fung des Anti­se­mi­tis­mus ver­ab­schie­det.
Fatima, der Krieg im Nahen Osten und die Gefahren einer falschen Eschatologie
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Fatima: vatikanische Täuschungen, gewollte Ignoranz, apokalyptische Weltlage (1. Teil)

Von Wolf­ram Schrems* Ange­sichts der kata­stro­pha­len Situa­ti­on der Kir­che müs­sen wir uns ein­ge­ste­hen, daß ent­ge­gen berech­tigt erschei­nen­der Erwar­tun­gen mit Papst Leo XIV. nichts bes­ser gewor­den ist. Lehr­aus­sa­gen und Per­so­nal­po­li­tik las­sen den wei­te­ren Nie­der­gang erken­nen. Das Erste Gebot ist obso­let. Schwe­re Sün­den wer­den qua­si kir­chen­amt­lich pro­pa­giert. Der Kli­ma­un­sinn wird wei­ter­ge­trie­ben. Es sieht nach mensch­li­chem Ermes­sen nicht
Forum

USA gegen Iran: eine Verletzung des Rechts?

Von Rober­to de Mat­tei* Der Mili­tär­ein­satz der USA und Isra­els gegen den Iran hat welt­weit eine Wel­le der Empö­rung aus­ge­löst. Nord­ko­rea, Ruß­land und Chi­na spra­chen von einer „ille­ga­len Aggres­si­on“ und bezeich­ne­ten sie als Ver­let­zung des Völ­ker­rechts. Wla­di­mir Putin ver­wen­de­te dabei For­mu­lie­run­gen wie „zyni­sche Ver­let­zung des Rechts“, wäh­rend Peking die Tötung des ira­ni­schen Füh­rers Ali Kha­men­ei
Ein Teil des ausgedehnten Geländes der katholischen Universität Notre Dame in den USA
Lebensrecht

Abtreibungsvertreterin wird nicht Institutsleiterin an der Universität Notre Dame

Die renom­mier­te katho­li­sche Uni­ver­si­tät Not­re Dame im US-Bun­­­de­s­­staat India­na hat den für Juli geplan­ten Amts­an­tritt von Susan Oster­mann als Direk­to­rin des Liu Insti­tu­te for Asia and Asi­an Stu­dies zurück­ge­zo­gen. Die Ent­schei­dung erfolg­te nach Wochen inten­si­ver öffent­li­cher Kri­tik und der kla­ren Ableh­nung sei­tens kirch­li­cher Autoritäten.