Die Tradition und ihre Bedeutung in der Kirche
Liturgie & Tradition

Warum die Tradition verhindert wird

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Meh­re­re Anzei­chen schei­nen dar­auf hin­zu­deu­ten, daß Kar­di­nal Fernán­dez seit eini­gen Wochen beun­ru­higt ist. Soll­te dies zutref­fen, so dürf­te sich die­se Sor­ge in der ver­gan­ge­nen Woche noch ver­stärkt haben, als neue ero­ti­sche Pas­sa­gen aus Büchern bekannt wur­den, die aus sei­ner eige­nen Feder stam­men und deren Titel er – bezeich­nen­der­wei­se – aus sei­nem offi­zi­el­len
Kardinal Raymond Burke bei der Inzensierung des Altars zum Offertorium im überlieferten Römischen Ritus.
Forum

Zerrbild des Glaubens: Die neue Messe und ihre „Gabenbereitung“

Von P. Joa­chim Heim­erl von Heim­thal* Wenn es stimmt, dass die „katho­li­sche Kir­che“ eine „neue“ Kir­che gewor­den ist und einen „neu­en“ Glau­ben lehrt, der mit dem über­lie­fer­ten Glau­ben ganz oder teil­wei­se gebro­chen hat, dann wird das nir­gend­wo deut­li­cher als in der Hei­li­gen Mes­se, aus der 1969 eben­falls eine „neue Mes­se“ gewor­den ist.
Papst Leo XIV. will einen starken Versuch unternehmen, die Kirche zu einen. Kardinal Müller stellte in diesem Zusammenhang klar, wer die Kirche wirklich spalte.
Leo XIV.

Kardinal Müller: Wer die Kirche wirklich spaltet

In einem aus­führ­li­chen Gespräch mit dem US-For­­mat The World Over, mode­riert von Ray­mond Arro­yo, zeich­ne­te Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler, ehe­ma­li­ger Prä­fekt der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, am ver­gan­ge­nen 30. Okto­ber ein deut­li­ches Bild der gegen­wär­ti­gen kirch­li­chen Span­nun­gen. Nicht die Lie­be zur Über­lie­fe­rung sei ver­ant­wort­lich für Brü­che inner­halb der Kir­che, son­dern ein theo­­lo­­gisch-mora­­li­­scher „Pro­gres­si­vis­mus“, der, so der Pur­pur­trä­ger, zen­tra­le Ele­men­te
Die altrituellen Karmeliten von Wyoming bauen inmitten der Berge ihren Karmel im gotischen Stil
Liturgie & Tradition

Wie plural darf die Kirche nicht mehr sein?

Spon­ta­ne Gedan­ken von Giu­sep­pe Nar­di Der soeben ein­ge­lang­te Bei­trag der Lin­zer Kir­chen­zei­tung samt Inter­view mit dem Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Tho­mas Schmi­din­ger lie­fert ein Para­de­bei­spiel für jene eigen­tüm­li­che kirch­li­che Aku­stik moder­ner Bau­art, in der jede gre­go­ria­ni­sche Note wie ein bedroh­li­cher Marsch­tritt ver­nom­men wird. Schon der Ein­stieg – ein Orden, der in den Rocky Moun­ta­ins ein Klo­ster im Stil der
Verschiedene Eingriffe von Papst Franziskus sorgten im römischen Klerus für Unmut. Dazu gehörte auch die Neueinteilung der Diözese Rom. Leo XIV. machte sie nun rückgängig. Ein Präzedenzfall?
Leo XIV.

Unumkehrbar? Keineswegs

Seit Jah­ren hört man aus bestimm­ten Krei­sen das­sel­be Lied: Was ein­mal von Papst Fran­zis­kus fest­ge­legt wur­de, – das gel­te auch unter Leo XIV., wenn es vom „ver­ehr­ten Vor­gän­ger“ stammt – sei sakro­sankt, für alle Zei­ten in Stein gemei­ßelt, gera­de­zu mit gött­li­cher Unter­schrift ver­se­hen. Jede Ände­rung, jede Rück­nah­me, jede Kor­rek­tur? Undenk­bar! Wer so spricht, prä­sen­tiert sich
Ein wichtiges Zeitdokument: Die Antwort von Don Nicola Bux auf die Angriffe von Kardinal Blase Cupich auf den überlieferten Ritus
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„Die Liturgie bringt das Heilige zum Ausdruck, sie ist keine Theateraufführung“

Am 18. Novem­ber 2025 ver­öf­fent­lich­te der bekann­te Lit­ur­gi­ker Don Nico­la Bux, ein Freund von Bene­dikt XVI., einen offe­nen Brief als Ant­wort auf die jüng­sten Angrif­fe von Kar­di­nal Bla­se Cupich, Erz­bi­schof von Chi­ca­go, gegen den über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus:
Dom Fernando Rifan berichtet über seine Audienz bei Papst Leo XIV. am vergangenen Samstag
Leo XIV.

Bericht von Dom Rifan über die Audienz bei Papst Leo XIV.

Msgr. Fer­nan­do Arêas Rifan, Apo­sto­li­scher Admi­ni­stra­tor der Apo­sto­li­schen Per­so­nal­ad­mi­ni­stra­ti­on St. Johan­nes Vian­ney, berich­tet auf der Inter­net­sei­te sei­ner Juris­dik­ti­on über die Audi­enz bei Papst Leo XIV. am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 15. Novem­ber. Die Apo­sto­li­sche Per­so­nal­ad­mi­ni­stra­ti­on St. Johan­nes Vian­ney ist welt­weit die ein­zi­ge Ter­ri­to­ri­al­ju­ris­dik­ti­on der Tra­di­ti­on auf epi­skopa­ler Ebe­ne: Audi­enz von Dom Fer­nan­do bei Papst Leo XIV.
Im brasilianischen Crato wurde die größte Statue Unserer Lieben Frau von Fatima enthüllt (die zweitgrößte Marienstatue der Welt)
Leo XIV.

Riesige Fatima-Statue und ein Hüter der Tradition

Zwei bedeu­ten­de Ereig­nis­se betref­fen der­zeit die reli­giö­se Land­schaft Bra­si­li­ens: In Cra­to wur­de die welt­weit größ­te Mari­en­sta­tue ein­ge­weiht, die Unse­rer Lie­ben Frau von Fati­ma gewid­met ist. Und am ver­gan­ge­nen Sams­tag emp­fing Papst Leo XIV. den welt­weit ein­zi­gen Ter­ri­to­ri­al­bi­schof der Tra­di­ti­on in Audienz. 
Schwinden die Hoffnungen, daß Papst Leo XIV. den überlieferten Ritus aus dem Würgegriff von Traditionis custodes befreien wird?
Leo XIV.

Leo XIV. wird Traditionis custodes nicht ändern?

Die Nach­richt begann am Don­ners­tag die Run­de zu machen wie ein schwa­cher Hoff­nungs­schim­mer in einem dich­ten Novem­ber­ne­bel: In Groß­bri­tan­ni­en soll der Apo­sto­li­sche Nun­ti­us den Bischö­fen mit­ge­teilt haben, Leo XIV. garan­tie­re jede bean­trag­te Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung zur Fei­er der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus. Was zunächst wie ein vor­sich­ti­ges Ein­len­ken klang, ent­pupp­te sich gestern – dank eines aus­führ­li­chen