Der Trappist Erik Varden, Bischof von Trondheim und Vorsitzender der Nordischen Bischofskonferenz, sieht den Säkularisierungsprozeß am Ende
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Die Säkularisierung in Skandinavien ist am Ende

In Skan­di­na­vi­en zeich­net sich ein Wan­del ab: Die lan­ge domi­nie­ren­de Säku­la­ri­sie­rung scheint am Ende zu sein. Dies erklär­te Msgr. Erik Var­den, Bischof von Trond­heim und Vor­sit­zen­der der Nor­di­schen Bischofs­kon­fe­renz, in einem Inter­view mit der deut­schen Zeit­schrift Com­mu­nio. „Es gibt nichts mehr zu säku­la­ri­sie­ren“, so Var­den über Län­der wie Nor­we­gen und Schweden.
Mitglieder der Nordischen Bischofskonferenz mit Blick auf die Prager Königsburg und den Veitsdom: (v. l.) Bernt Ivar Eidsvig, Bischof von Oslo; David Tencer OFM Cap, Bischof von Reykjavik; Berislav Grgić, Prälat von Tromsö; Kardinal Anders Arborelius OCD, Bischof von Stockholm; Czeslaw Kozon, Bischof von Kopenhagen; Erik Varden, OCSO, Prälat von Trondheim; Sr. Anna Mirijam Kaschner, Generalsekretärin; P. Marco Pasinato, Apostolischer Administrator des vakanten Bischofsstuhls von Helsinki.
Liturgie & Tradition

Nordische Zurückhaltung

Die Nor­di­sche Bischofs­kon­fe­renz hielt ihre dies­jäh­ri­ge Herbst­voll­ver­samm­lung in Prag ab. Vier Tage lang ver­sam­mel­ten sich ihre Mit­glie­der auf Ein­la­dung von Abt Dani­el Peter Janá­ček im böh­mi­schen Prä­mon­stra­ten­ser­stift Stra­hov. Gestern wur­de die Herbst­ver­samm­lung mit einer Pres­se­er­klä­rung abgeschlossen.