In Venezuela, wo es Unterdrücker und Unterdrückte gibt, scheitert der Volksbegriff von Papst Franziskus.
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Volk ist nicht gleich Volk

Der Begriff „Volk“ (spanisch pueblo) spielt für das Pontifikat von Papst Franziskus eine zentrale Rolle. Dasselbe gilt für den Jesuitenorden. Jesuiten haben in den 1970er Jahren den Begriff zum Synonym für „Proletariat“ gemacht und nicht selten die Brücke bis zum Marxismus geschlagen. Das heißt auch, daß Volk nicht immer Volk meint, wie derzeit die Venezolaner

Erste Angelobung von Daniel Ortega nach der sandinistischen Machtübernahme 1979. Im Hintergrund Fidel Castro.
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Bei sozialistischen Regimen hält sich Franziskus zurück

(Rom) Wenn es um sozialistische Diktaturen geht, gibt sich Papst Franziskus sehr zurückhaltend. Die Zurückhaltung wird nicht als Vorsicht gesehen, um einen potentiellen größeren Schaden zu verhindern und die Ortskirche vor einer möglichen Verfolgung zu schützen. Sie wird vielmehr als mehr oder weniger offene Sympathie aufgefaßt. Die Regimevertreter bedanken sich ihrerseits, zumindest in Lateinamerika, mit

Papst Franziskus bei seiner Ansprache an die Vertreter von Staat und Gesellschaft in Panama. Im Hintergrund die Büste von Simon Bolivar.
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Auf welcher Seite Papst Franziskus in Lateinamerika steht

„Auf welcher Seite Papst Franziskus in Lateinamerika steht: Neutral gegenüber Maduro hat er den neuen Primas von Peru ausgewählt – einen Befreiungstheologen.Die erste Rede des Papstes in Panama war unter anderem deshalb mit Spannung erwartet worden, um zu verstehen, ob der Heilige Stuhl etwas mehr bezüglich seiner Position zur Venezuela-Krise sagt – oder zumindest zu

Drohung: „Tod den Priestern“, gezeichnet PSUV, wurde in Venezuela auf etliche Kirchenmauern geschmiert.
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Der Papst und der linke Diktator

(Rom) Betreibt Papst Franziskus eine „zynische Realpolitik“? Diese Frage stellt der Vatikanist der italienischen Tageszeitung Il Foglio, Matteo Matzuzzi, mit Blick auf Venezuela.

Der türkische Staatspräsident Erdogan besuchte auf dem Rückweg vom G20-Gipfel das krisengeschüttelte Venezuela und erklärte sich zum Retter des Maduro-Regimes. Im Gegenzug sicherte er sich Schürfrechte, Handelsbegünstigungen und eine offene Tür für den Islam.
Hintergrund

Erdogan „rettet“ Venezuela mit Wirtschaftshilfe und Islam

(Caracas) Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan besuchte nach der Teilnahme am G20-Gipfel in Argentinien auf dem Rückflug noch Venezuela. Das „bolivarische“, sozialistische Regime von Staats- und Regierungschef Nicolas Maduro befindet sich durch Massenexodus, Aufstände und Wirtschaftskrise mit dem Rücken zur Wand. In Caracas ist daher jeder willkommen, der Aussicht auf Hilfe bringt. Das sind

Venezuela
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„Papst Franziskus hat der Rechten den Mund gestopft“

(Rom/Caracas) Zum fünften Jahrestag seiner Erwählung und wegen der zunehmenden Kritik an seiner Amtsführung fehlt es nicht an „Vertrauten“, die das Handeln von Papst Franziskus öffentlich interpretieren. Unter ihnen befindet sich auch der „bolivarische“ Staatspräsident von Venezuela, Nicolas Maduro.

Papst Franziskus mit der Delegation der venezolanischen Bischöfe gestern in Bogota. Ein Phototermin, der dem Kirchenoberhaupt nicht sonderlich zugesagt zu haben scheint.
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Dementierte Begegnung mit Venezuelas Bischöfen – Papst spricht von Dialog, den Kardinal Urosa für „unmöglich“ hält

(Bogota) Am 1. September gab das vatikanische Presseamt eine Pressekonferenz zur Papst-Reise nach Kolumbien. Dabei stellte Vatikansprecher Greg Burke im Zusammenhang mit Fragen nach möglichen Treffen und Gesprächen klar:

Papst Franziskus mit Kolumbiens linksliberalem Staatspräsidenten Santos im Dezember 2016 im Vatikan
Hintergrund

Franziskus landet in Kolumbien mit Blick Richtung Venezuela

(Bogotà ) Um 22.30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit wird Papst Franziskus heute in Kolumbien landen und seinen 20. Pastoralbesuch im Ausland beginnen. Der bis zum 11. September dauernde Kolumbien-Besuch steht nach Wunsch des katholischen Kirchenoberhauptes ganz im Zeichen von „Frieden und Dialog“, wie er gestern in einer Videobotschaft ankündigte.