Venezuela
Nachrichten

„Papst Franziskus hat der Rechten den Mund gestopft“

(Rom/Caracas) Zum fünften Jahrestag seiner Erwählung und wegen der zunehmenden Kritik an seiner Amtsführung fehlt es nicht an „Vertrauten“, die das Handeln von Papst Franziskus öffentlich interpretieren. Unter ihnen befindet sich auch der „bolivarische“ Staatspräsident von Venezuela, Nicolas Maduro.

Papst Franziskus mit Kolumbiens linksliberalem Staatspräsidenten Santos im Dezember 2016 im Vatikan
Hintergrund

Franziskus landet in Kolumbien mit Blick Richtung Venezuela

(Bogotà ) Um 22.30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit wird Papst Franziskus heute in Kolumbien landen und seinen 20. Pastoralbesuch im Ausland beginnen. Der bis zum 11. September dauernde Kolumbien-Besuch steht nach Wunsch des katholischen Kirchenoberhauptes ganz im Zeichen von „Frieden und Dialog“, wie er gestern in einer Videobotschaft ankündigte.

Venezuelas Staatspräsident Nicolas Maduro und seine Sozialistische Einheitspartei PSUV führen Venezuela in eine Diktatur, "doch Papst Franziskus schweigt auch nach mehr als 100 Toten".
Hintergrund

Das „lärmende Schweigen des Papstes und angeblich fortschrittlicher Kreise zur venezolanischen Tragödie“ – und zu Kuba

(Caracas) „Wenn der Papst über Venezuela redet“, heißt ein Leitartikel von Ricardo Roa, der in der argentinischen Tageszeitung Clarin veröffentlicht wurde, die gegenüber Papst Franziskus, einem Landsmann, nicht feindlich gesonnen ist. Dennoch übt Roa deutliche Kritik an der Haltung des katholischen Kirchenoberhauptes zur aktuellen Krise in Venezuela. Der Autor wirft dem Papst vor, das wirkliche

Die Spitze der Venezolanischen Bischofskonferenz wird am Donnerstag erneut Papst Franziskus aufsuchen, um ihm die Venezuela-Krise zu "erklären"
Christenverfolgung

„Notstandstreffen“: Venezuelas Bischöfe wollen Papst Franziskus die schwere Krise in ihrem Land „erklären“

(Rom) Die Venezolanische Bischofskonferenz teilte gestern in einer Presseerklärung mit, daß ihr Ständiger Rat am kommenden Donnerstag in Rom von Papst Franziskus in Privataudienz empfangen wird. Es handelt sich um ein „Notstandstreffen“, bei der die Bischöfe mit dem Papst „über die Venezuela-Krise“ sprechen wollen. Das lateinamerikanische Land befindet sich in einer schweren Krise. „Bei uns

Venezolanische Gläubige protestierten beim Regina Coeli gegen die Unterdrückung in ihrer Heimat durch das sozialistische Regime von Nicolas Maduro, für den aber Papst Franziskus Sympathien hegt.
Christenverfolgung

Papst-Brief an Venezuelas Bischöfe – Protest mit schwarzen Kreuzen auf dem Petersplatz

(Caracas) Am späten Nachmittag des 7. Mai veröffentlichte die Venezolanische Bischofskonferenz ein Schreiben von Papst Franziskus zur Lage in Venezuela. Der Brief ist an die Bischöfe gerichtet. Das mit 5. Mai datierte Schreiben bringt die päpstliche „Sorge wegen der schwierigen Situation“ zum Ausdruck, „in der das venezolanische Volk lebt“. Auf dem Petersplatz machten gestern beim

Don José Palmar kritisiert die Haltung von Papst Franziskus, der in der schweren Krise, in der Venezuela steckt, das sozialistische Regime unterstützt.
Christenverfolgung

Anklage eines Priester: „Wir verhungern in Venezuela. Das Schweigen von Papst Franziskus ist schlimm“

(Caracas) In Venezuela befindet sich die „Bolivarische Revolution“ in ihrer größten Krise. Die Versorgungslage hat sich dramatisch verschlechtert. Das Regime hat abgewirtschaftet und versucht mit Gewalt und Sprechverboten die Kontrolle zu behalten. Die jüngste „Idee“ des Vizepräsidenten Diosdado Cabello sind Tafeln in allen öffentlichen Ämtern, auf denen geschrieben steht: „Hier spricht man nicht schlecht über