Bild mit Symbolcharakter: Das Konsistorium im Januar fand vor allem aufgesplittert an Tischen (Stuhlkreisen) statt, dem Beratungsformat des bergoglianischen "synodalen Prozesses"
Leo XIV.

Das geheimnisvolle Konsistorium

Der von Dia­ne Mon­tagna ver­öf­fent­lich­te Bericht über das außer­or­dent­li­che Kon­si­sto­ri­um vom Janu­ar 2026 ent­fal­tet sich wie eine minu­ti­ös rekon­stru­ier­te Chro­no­lo­gie kirch­li­cher Ent­schei­dungs­pro­zes­se – und zugleich wie eine Erzäh­lung über Macht, Ver­fah­ren und Intrans­pa­renz im Zen­trum des Vati­kans. Im Kern steht eine Fra­ge, die der Text selbst wie­der­holt auf­wirft: War­um wur­de der ursprüng­lich vor­ge­se­he­ne klas­si­sche Bera­tungs­mo­dus