Karl Wilhelm Diefenbach (1851–1913) mit seinem rousseauistisch verzogenen Sohn Helios, der später seinen Vater terrorisierte
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Von falschen Heiligen der Moderne oder: die Anbetung des Ego

Der Maler Karl Wil­helm Die­fen­bach wird seit eini­gen Jah­ren als moder­ner Pro­phet gefei­ert. Tat­säch­lich insze­nier­te er sich als ulti­ma­ti­ver Mes­si­as der Neu­zeit, als moder­ner Chri­­stus-Dar­­­stel­­ler mit den Zügen Nietz­sches, der in einem syn­kre­ti­sti­schen Ansatz die Natur, den Men­schen und das Ego ver­gött­li­chen woll­te. Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker Die Frank­fur­ter Kunst­hal­le Schirn ist in Tei­len