Das Bild von Papst Pius XII. (1939-1958) erlegte etliche Jahre nach seinem Tod eine radikale Verkehrung. Der Anstoß kam vom KGB und richtete sich gegen das Ansehen der katholischen Kirche. Ein gesamtgesellschaftlicher Umbruch verschaffte der schwarzen Legende zum Durchbruch.
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Papst und Kirche retteten hunderttausende Juden vor den Nazis

Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker Leon­hard Bern­stein, der berühm­te Diri­gent des New Yor­ker Phil­har­mo­ni­schen Orche­sters, hat­te am 9. Okto­ber 1958 vor Kon­zert­be­ginn vom Tode Papst Pius XII. erfah­ren. Als er an sein Diri­gen­ten­pult trat, bat er um „eine Minu­te des Schwei­gen zum Tode eines wahr­haft gro­ßen Man­nes“. Bern­stein war der Sohn jüdi­scher US-Ein­­wan­­de­­rer aus der

Honey from the Rock – jüdische Konvertiten.
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Honey from the Rock. Sixteen Jews Find the Sweetness of Christ — Eine Buchbesprechung zu einem tabuisierten Thema

Mit einem Tabu befaßt sich der öster­rei­chi­sche Theo­lo­ge und Phi­lo­soph Wolf­ram Schrems in sei­nem jüng­sten Gast­kom­men­tar, näm­lich dem Tabu­the­ma der Kon­ver­si­on von Juden zur Katho­li­schen Kir­che. Was eigent­lich auf den ersten Blick ganz ein­fach aus­sieht, ist zu einer risi­ko­rei­chen Grat­wan­de­rung auf Berg­hän­gen mit Stein­schlag­ge­fahr, zahl­rei­chen abschüs­si­gen Stel­len und bedro­li­chen Fels­klüf­ten gewor­den zu sein. Kir­chen­in­tern scheint