„Jesus und Barabbas“ von Giovanni Gasparro (geb. 1983), einem äußerst interessanten Künstler, dessen Werk im figurativen Realismus verankert ist und zugleich von barocken Einflüssen geprägt wird.
Forum

Die Stunde des Barabbas

Ein Kom­men­tar von Don Micha­el Gurt­ner* Alle vier Evan­ge­li­sten erwäh­nen in ihren Pas­si­ons­be­rich­ten, wenn­gleich jeweils nur ganz kurz, eine Epi­so­de, wel­che beson­ders in der Kar­wo­che all­ge­mei­nes Unver­ständ­nis aus­löst und man sich fas­sungs­los fragt: Wie konn­te sol­ches bloß geschehen?
Der von Galeazzi Lisi im Einbalsamierungspfusch präparierte und in Zellophan eingepackte Leichnam von Pius XII.
Hintergrund

Das unwürdige Zellophan des Papstes

Der 9. Okto­ber 1958 wur­de welt­weit von vie­len Men­schen als sehr trau­ri­ger Tag emp­fun­den, der sie tief beweg­te. Um 3:52 Uhr war der Ser­vus ser­vor­um Dei Papst Pius XII. ver­stor­ben. Am Nach­mit­tag jenes unglück­li­chen Tages wur­de der Leich­nam im Thron­saal des Apo­sto­li­schen Pala­stes von Castel Gan­dol­fo zum ver­eh­ren­den Abschied durch das Volk und den päpst­li­chen