Der Osterleuchter wurde in alten Kirchen mit dem Evangelien-Ambo gekoppelt, auf dem auch das Exsultet gesungen wurde, um dabei die Osterkerze entzünden zu können.
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Die Reform der Karwoche unter Pius XII.: die Osternacht

Zu eini­gen grund­le­gen­den Neue­run­gen, die den Kar­sams­tag betref­fen, sie­he die ein­füh­ren­den Bei­trä­ge zur Rei­he (Links am Ende des Bei­trags). Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Erste Neue­rung Es wird eine Seg­nung der Oster­ker­ze im Atri­um, jeden­falls vor dem Ein­gang der Kir­che, ein­ge­führt; die­se muß wäh­rend der gesam­ten Fei­er vom Dia­kon getra­gen werden.
Liturgie der Karwoche: entblößte Altäre nach der Zelebration des Gründonnerstags
Liturgie & Tradition

Die Reform der Karwoche unter Pius XII.: vom Montag bis zum Gründonnerstag

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir set­zen die Rei­he über die Ver­än­de­run­gen fort, die der Novus Ordo der Kar­wo­che, ein­ge­führt 1955 durch Pius XII., für die Lit­ur­gie mit sich brach­te. Wer an einer wis­sen­schaft­li­che­ren Arbeit zu die­sem The­ma inter­es­siert ist, kann die Stu­di­en von Gre­go­ry DiPip­po, Hen­ri de Vil­liers und P. Ste­fa­no Caru­si kon­sul­tie­ren; als wich­tig­ste biblio­gra­phi­sche
Pius XII. setzte 1955 mit der Reform der Karwoche den ersten Schritt zur großen Liturgiereform von 1969.
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Die Reform der Karwoche: Prolegomena

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Im Okto­ber 1949 setz­te die Riten­kon­gre­ga­ti­on eine Lit­ur­gie­kom­mis­si­on ein, die sich mit dem Römi­schen Ritus sowie mit etwa­igen durch­zu­füh­ren­den Refor­men und deren Not­wen­dig­keit befas­sen soll­te. Lei­der war die für eine der­ar­ti­ge Arbeit erfor­der­li­che Ruhe auf­grund des anhal­ten­den Drucks sei­tens der Epi­sko­pa­te Frank­reichs und Deutsch­lands nicht gege­ben, die mit größ­ter Dring­lich­keit und Nach­druck
Pius XII. reformierte 1955 den Ritus der Karwoche, was ein nicht minder schwerwiegender Eingriff war als die Liturgiereform von 1969 und dieser den Weg bereitete, so Caminante Wanderer
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Die Reform der Karwoche unter Pius XII.

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Als ich zum ersten Mal an den Zere­mo­nien der Kar­wo­che nach dem „tra­di­tio­nel­len“ Ritus teil­nahm, geschah dies in der Kapel­le der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) in Bonn. Ich war erstaunt fest­zu­stel­len, daß die­se Zere­mo­nien prak­tisch die­sel­ben waren wie jene, die ich jedes Jahr im Novus Ordo zu besu­chen gewohnt war. Ledig­lich
Eucharistische Tauben hingen über dem Altar und waren Vorläufer des Tabernakels
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Die Karwoche als Sancta Sanctorum des liturgischen Jahres

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Die fol­gen­den Betrach­tun­gen sind das Ergeb­nis eines län­ge­ren Gesprä­ches, das ich mit einem guten Freund und aus­ge­zeich­ne­ten Lit­ur­gie­hi­sto­ri­ker wäh­rend einer der Pau­sen eines Kon­gres­ses führ­te, der zu die­sem The­ma im Janu­ar 2026 in Madrid statt­fand. Merk­wür­di­ger­wei­se lei­sten gera­de jene Insti­tu­tio­nen, von denen man es eigent­lich erwar­ten müß­te – näm­lich die Kir­che und
Alea jacta est? Sind die Würfel zwischen Rom und der Piusbruderschaft gefallen?
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Alea jacta est?

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Alle Leser haben mit Sicher­heit bereits das gestern vom P. Davi­de Pagli­a­ra­ni, dem Gene­ral­obe­ren der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX), an Kar­di­nal Víc­tor Fernán­dez ver­sand­te öffent­li­che Schrei­ben gele­sen, in dem er – den Dia­log mit Rom ableh­nend – mit­teilt, daß die Bischofs­wei­hen unver­meid­lich am kom­men­den 1. Juli statt­fin­den wer­den. Bemer­kens­wert ist dabei
Androhung der Exkommunikation in der Bibliothek von Salamanca
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Exkommunizierte und Schismatiker

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Es mutet selt­sam an, daß Pro­gres­si­ve und jene, die jede Häre­sie oder kon­zi­lia­re Neue­rung fei­ern – wie etwa die Jour­na­li­stin Eli­sa­bet­ta Piqué –, nun in hel­le Auf­re­gung gera­ten: Mit Nach­druck for­dern sie, etwa­ige Bischofs­wei­hen durch die Bischö­fe der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) müß­ten zwin­gend mit der Exkom­mu­ni­ka­ti­on bestraft und die betref­fen­den
Kardinal Victor Manuel Fernández wird der römische Gesprächspartner für Pater Davide Pagliarani, den Generaloberen der Piusbruderschaft, sein.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Ein bißchen Druck war gut, damit der Vatikan sich bewegt“

Der argen­ti­ni­sche Phi­lo­soph und Blog­ger Cami­nan­te Wan­de­rer ver­faß­te eine kur­ze erste Reak­ti­on auf die Bekannt­ga­be, daß es am kom­men­den Don­ners­tag zu einem Tref­fen zwi­schen Kar­di­nal Vic­tor Manu­el Fernán­dez, Prä­fekt des römi­schen Glau­bens­dik­aste­ri­ums, und Pater Davi­de Pagli­a­ra­ni, Gene­ral­obe­rer der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X., kom­men wird.