Gestern erfolgte mit der Bischofsweihe von Giuseppe Wang Zhengui die Errichtung der neuen chinesischen Diözese Zhangjiakou. Den Ton gibt das kommunistische Regime an.
Leo XIV.

Peking ernennt, Rom segnet

Papst Fran­zis­kus ist am Oster­mon­tag, dem 21. April, ver­stor­ben, doch an sei­ner Hin­ter­las­sen­schaft wird die katho­li­sche Kir­che noch lan­ge labo­rie­ren und lei­den. Eine die­ser Hin­ter­las­sen­schaf­ten ist die Unter­wer­fung der Kir­che in der Volks­re­pu­blik Chi­na unter das kom­mu­ni­sti­sche Regime. Gestern wie­der­hol­te sich dies nach einem inzwi­schen bereits bekann­ten Muster, das seit der Unter­zeich­nung des Geheim­ab­kom­mens zwi­schen
Msgr. Li Hui ist der dritte Bischof, der gemäß dem Geheimabkommen zwischen der Volksrepublik China und dem Vatikan geweiht wurde.
Christenverfolgung

Dritte Bischofsweihe in der Volksrepublik China gemäß Geheimabkommen

(Peking) Die Bischofs­wei­he erfolg­te gemäß dem chi­­ne­­sisch-vati­­ka­­ni­­schen Geheim­ab­kom­men über die Ernen­nung von Bischö­fen vom Sep­tem­ber 2018. Gleich­zei­tig wur­de der Prie­ster Joseph Liu der Diö­ze­se Min­dong von der Poli­zei fest­ge­nom­men. Nach schwe­rer Fol­ter wur­de er gezwun­gen, sich der Patrio­ti­schen Ver­ei­ni­gung anzu­schlie­ßen, einer vom kom­mu­ni­sti­schen Regime kon­trol­lier­ten schis­ma­ti­schen Kirche.