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Marianische Miterlösung und Metaphysik der Teilhabe

Von Cri­stia­na de Magi­stris Im phi­lo­so­phi­schen und theo­lo­gi­schen Den­ken des hei­li­gen Tho­mas von Aquin nimmt ein The­ma von außer­or­dent­li­cher Bedeu­tung eine zen­tra­le Stel­lung ein: die Mit­wir­kung des Geschöp­fes an der gött­li­chen Regie­rung. So sehr, daß Tho­mas in der Sum­ma con­tra gen­ti­les erklärt, „etwas von der Ursäch­lich­keit der Geschöp­fe weg­zu­neh­men bedeu­tet, etwas von der Herr­lich­keit Got­tes
Selbstverliebtheit eines Kardinals? Nicht nur Regierende haben ihre Fotografen, um sich ins Bild zu setzen. Kardinal "Tucho" Fernández bei einem Aufenthalt in London im Juni 2024
Genderideologie

Ein Kardinal im Dauersturm

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir erfuh­ren gestern über Spe­co­la, daß die Syn­oda­len [der Syn­oda­li­täts­syn­ode] bereits ein Doku­ment über das weib­li­che Dia­ko­nat fer­tig­ge­stellt haben und daß das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re mit der Aus­ar­bei­tung des end­gül­ti­gen Berichts betraut sein wird. Das bedeu­tet eine unmit­tel­ba­re Gefahr! Ange­sichts der Vor­ge­schich­te des Prä­fek­ten die­ses Dik­aste­ri­ums, der kei­ne Gele­gen­heit aus­läßt, der
Patrimonium Sancti Adalberti, eine interessante mitteleuropäische Initiative
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Mitteleuropa auf seinem eigenen Weg

Von Wolf­ram Schrems* Am letz­ten Okto­ber­wo­chen­en­de fand bereits zum vier­ten Mal die Kon­fe­renz des Patri­mo­ni­um Sanc­ti Adal­ber­ti („Erbe des Hl. Adal­bert“) in Prag statt. Das The­ma in die­sem Jahr war Cen­tral Euro­pe On Its Own Path. Die­se inter­es­san­te Initia­ti­ve ist im deut­schen Sprach­raum kaum bekannt. Daher eine kur­ze Hintergrundinformation:
Per me reges regnant. Durch mich herrschen die Könige (Buch der Sprüche)
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Christus König und Gegenrevolution

Am ver­gan­ge­nen 8. Novem­ber fand in Gri­ci­glia­no, dem Mut­ter­haus des Insti­tuts Chri­stus König und Hohe­prie­ster, die Tagung „Per me reges regnant“ statt. Die­se Stel­le aus dem Buch der Sprü­che (8,15) fin­det sich auf der Kai­ser­kro­ne des Hei­li­gen Römi­schen Reichs. Von Gio­van­ni For­mico­la* „Dixit itaque ei Pila­tus: ‚Ergo rex es tu?‘. Respon­dit Iesus: ‚Tu dicis quia
Der Priester Ma Xianshi, bis vor einem Jahr hoher Funktionär der regimehörigen Patriotischen Vereinigung, befindet sich seither in Haft. Nun wird ihm vor dem Volksgerichthof der Prozeß gemacht.
Christenverfolgung

Strafverfolgung in China wegen Kirchenliedern

Der ehe­ma­li­ge Vor­sit­zen­de der regi­me­hö­ri­gen Patrio­ti­schen Ver­ei­ni­gung in der Diö­ze­se Wenz­hou (der Hei­li­ge Stuhl führt die Diö­ze­se unter dem alten Namen Yongjia), Ma Xian­shi, befin­det sich seit einem Jahr gemein­sam mit Zhuang Qian­tu­an, einem Lai­en, in Haft. Ihnen wird der „ille­ga­le Ver­kauf“ eines kirch­li­chen Gesang­buchs vor­ge­wor­fen – ein Vor­wurf, den Ma ent­schie­den zurück­weist, da er
Dom Fernando Rifan berichtet über seine Audienz bei Papst Leo XIV. am vergangenen Samstag
Leo XIV.

Bericht von Dom Rifan über die Audienz bei Papst Leo XIV.

Msgr. Fer­nan­do Arêas Rifan, Apo­sto­li­scher Admi­ni­stra­tor der Apo­sto­li­schen Per­so­nal­ad­mi­ni­stra­ti­on St. Johan­nes Vian­ney, berich­tet auf der Inter­net­sei­te sei­ner Juris­dik­ti­on über die Audi­enz bei Papst Leo XIV. am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 15. Novem­ber. Die Apo­sto­li­sche Per­so­nal­ad­mi­ni­stra­ti­on St. Johan­nes Vian­ney ist welt­weit die ein­zi­ge Ter­ri­to­ri­al­ju­ris­dik­ti­on der Tra­di­ti­on auf epi­skopa­ler Ebe­ne: Audi­enz von Dom Fer­nan­do bei Papst Leo XIV.
Gnadenbild der "Madonna delle Grazie" ("Mutter der Gnaden") in der gleichnamigen Basilika von San Giovanni Valdarno in der Toskana
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Maria ruft ihre Getreuen

Die Schwei­zer St. Mary’s Biker sind den Lesern bereits bekannt durch ihren Pro­test gegen eine blas­phe­mi­sche Akti­on der Katho­li­schen Jugend Öster­reichs. Nun mel­den sie sich mit einer Stel­lung­nah­me zur jüngst ver­öf­fent­lich­ten lehr­mä­ßi­gen Note Mater popu­li fide­lis zu Wort. Hier ihr voll­stän­di­ger Text: Ant­wort des Him­mels auf Mater Popu­li fide­lis: Maria ruft ihre Getreu­en Über das neue­ste
"Unserer Liebe Frau von Naju" in Südkorea habe von 1985 bis 1992 Bluttränen geweint, so Julia Kim.
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Asiatische Bischöfe warnen vor Naju und drohen mit Exkommunikation

Vor über einem Jahr hat­te die korea­ni­sche Erz­diö­ze­se Gwang­ju ihre Gläu­bi­gen vor der Ver­eh­rung einer angeb­li­chen Mari­en­er­schei­nung im süd­ko­rea­ni­schen Naju gewarnt. Der star­ke Zustrom von Pil­gern zum mut­maß­li­chen Erschei­nungs­ort ver­an­laß­te wei­te­re Bischö­fe Asi­ens, dar­un­ter die Erz­diö­ze­se Sin­ga­pur, eine War­nung aus­zu­spre­chen. Jüng­stes Bei­spiel ist Erz­bi­schof Simon Poh von Kuch­ing in Malay­sia. Er droht den Gläu­bi­gen mit
Im Islam wurde versucht das Pfingstereignis zu unterlaufen und umzuinterpretieren
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„Islamische Pfingstentwunderung“

„Hier wird deut­lich, daß isla­mi­sche Über­lie­fe­run­gen, so wie die Sīra, kei­ne Ereig­nis­se aus dem Leben eines ver­meint­lich histo­ri­schen Muḥam­mad wie­der­ge­ben, son­dern viel­mehr die Kir­chen­ge­schich­te wie­der­auf­grei­fen und uminterpretieren.“
Prof. Pier Luigi Baima Bollone, ein führender Grabtuch-Forscher, ist am 5. November verstorben
Hintergrund

Dem Grabtuch-Forscher Pier Luigi Baima Bollone (1937–2025)

Von Cri­sti­na Sic­car­di* „Für die Wis­sen­schaft ist die Fra­ge wei­ter­hin offen, doch die Echt­heit des Hei­li­gen Grab­tuchs ist eine fun­dier­te und plau­si­ble Hypo­the­se“, hat­te Pro­fes­sor Pier Lui­gi Bai­ma Bol­lo­ne, der inter­na­tio­nal renom­mier­te For­scher zum Turi­ner Grab­tuch, der Hei­li­gen Sin­do­ne, in der Wochen­zeit­schrift Cre­de­re (13. April 2025) erklärt. In sei­nem letz­ten Inter­view sag­te Bai­ma Bol­lo­ne, der