Der heilige Franz von Sales und der heilige Johannes Bosco sind Patrone der Medienarbeit
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Franz von Sales und Johannes Bosco, zwei heilige Patrone der „guten Presse“

Von Rober­to de Mat­tei* Ende Janu­ar gedenkt die katho­li­sche Kir­che, nur weni­ge Tage nach­ein­an­der, zwei­er gro­ßer Hei­li­ger, die inner­lich mit­ein­an­der ver­bun­den sind: des hei­li­gen Franz von Sales (1567–1623) und des hei­li­gen Johan­nes Bos­co (1815–1888).
Auf der Dachterrasse des Petersdoms könnte demnächst ein Bistró eröffnen. Was ungewöhnlich klingt, ist es allerdings gar nicht.
Leo XIV.

Ein Imbiß auf dem Dach des Petersdoms?

Im Vati­kan wird der­zeit an einem neu­en Gastro­no­mie­pro­jekt gear­bei­tet: Ein Bistró soll auf der gro­ßen Ter­ras­se des Peters­doms ent­ste­hen, direkt auf dem Dach des Sakral­baus, mit Blick auf die berühm­te Peters­kup­pel, die in ihren voll­ende­ten Pro­por­tio­nen die größ­te der Welt ist, und auf die Stadt Rom. Nach den bis­her durch­ge­sicker­ten Infor­ma­tio­nen sol­len dafür ehe­ma­li­ge Lager­flä­chen
Die Abgeordnetenkammer des chilenischen Parlaments stimmte in der zuständigen Gesetzgebungskommission für ein Verbot und die Bestrafung der Leihmutterschaft
Lebensrecht

Chile: Einstimmige und überparteiliche Entscheidung für das Verbot der Leihmutterschaft

Die Casa­­­blan­­ca-Exper­ten­­grup­­pe begrüßt die ein­stim­mi­ge und über­par­tei­li­che Abstim­mung der Fami­li­en­kom­mis­si­on des chi­le­ni­schen Abge­ord­ne­ten­hau­ses, mit der ein Gesetz zum Ver­bot und zur Bestra­fung der Leih­mut­ter­schaft ver­ab­schie­det wur­de. Die Abstim­mung ver­ein­te Abge­ord­ne­te von links und rechts und mar­kiert einen ent­schei­den­den Schritt, um Frau­en und Kin­der vor den gra­vie­ren­den Risi­ken die­ser Pra­xis zu schützen.
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Leo XIV. und der Synodalismus

Von Rober­to de Mat­tei* Vor drei­ßig Jah­ren ver­öf­fent­lich­te der fran­zö­si­sche Histo­ri­ker Fran­çois Furet unmit­tel­bar nach dem Zusam­men­bruch der Sowjet­uni­on ein viel­be­ach­te­tes Buch, das sich als Bilanz des Kom­mu­nis­mus des 20. Jahr­hun­derts ver­stand („Das Ende der Illu­si­on. Der Kom­mu­nis­mus im 20. Jahr­hun­dert“, Mün­chen 1996). Die Ori­gi­na­li­tät des Wer­kes bestand dar­in, den Kom­mu­nis­mus nicht als Par­tei- oder
Hintergrund

Die nachkonziliare kirchliche Ingenieursmentalität

Der fol­gen­de Text des bri­ti­schen Autors und Theo­lo­gen Seba­sti­an Morel­lo (Aus­zug aus sei­nem Buch „Mysti­cism, Magic, and Monaste­ries: Reco­ve­ring the Sacred Mystery at the Heart of Rea­li­ty“) setzt sich kri­tisch mit der nach­kon­zi­lia­ren Ent­wick­lung kirch­li­cher Lei­tungs- und Denk­mo­del­le aus­ein­an­der. Aus­ge­hend von einer Ana­ly­se moder­ner anthro­po­lo­gi­scher und erkennt­nis­theo­re­ti­scher Vor­aus­set­zun­gen zeigt Morel­lo auf, wie ein mecha­ni­sti­sches und
Kardinal Cupich fordert Einheit und verlangt dafür das Abwürgen der Tradition
Liturgie & Tradition

Kardinal Cupich und die ideologische Deutung der liturgischen Tradition

Mit einem Bei­trag für Chi­ca­go Catho­lic, das offi­zi­el­le Medi­um der Erz­diö­ze­se Chi­ca­go, schal­te­te sich Kar­di­nal Bla­se Cupich, Erz­bi­schof von Chi­ca­go, erneut in die inner­kirch­li­che Aus­ein­an­der­set­zung um Lit­ur­gie und Tra­di­ti­on ein. Anlaß war sei­ne Teil­nah­me am jüng­sten Kon­si­sto­ri­um, das Papst Leo XIV. in Rom ein­be­ru­fen hat­te. Was Cupich als pasto­ra­le Refle­xi­on prä­sen­tiert, erweist sich bei nähe­rem
Jesus Christus
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Christentum ohne Christenheit?

von Giu­sep­pe Stevi Im Jahr 1809 ver­öf­fent­lich­te Fran­­çois-René de Cha­teau­bri­and (1768–1848) den Roman Die Mär­ty­rer. Es han­del­te sich um ein zwei­fel­los inno­va­ti­ves ver­le­ge­ri­sches Werk, da der fran­zö­si­sche Schrift­stel­ler beab­sich­tig­te, einen epi­schen Roman zu schaf­fen, der – auch durch beson­de­re histo­ri­sche Anspie­lun­gen – das Zeug­nis der ersten Chri­sten her­vor­he­ben soll­te. Die erzähl­te Hand­lung, ange­sie­delt zwi­schen Grie­chen­land und
Die ersten Kapuziner-Tertiarinnen, die 1992 nach Nicaragua kamen, in jenes Land, das sie nun wieder verlassen
Christenverfolgung

Kapuziner-Tertiarinnen verlassen Nicaragua

Die Kon­gre­ga­ti­on der Her­ma­nas Ter­cia­ri­as Capuch­i­nas de la Sagra­da Fami­lia (Kapu­­zi­­ner-Ter­tia­rin­­nen der Hei­li­gen Fami­lie) gab offi­zi­ell das Ende ihrer Prä­senz in Nica­ra­gua bekannt. Die Schwe­stern begrün­den die Ent­schei­dung in einer am 24. Janu­ar ver­öf­fent­lich­ten Pres­se­er­klä­rung damit, daß sie ihre pasto­ra­le Mis­si­on in dem mit­tel­ame­ri­ka­ni­schen Land erfüllt hät­ten. Die Gemein­schaft hat­te vor allem mit indi­ge­nen Gemein­den
Abtreibungspropaganda, "alle Menschen" sollen ungeborene Kinder töten können. Bei all dem Gleichheitsgerede muß in diesem Fall sogar die Frau verschwinden, die allein ein ungeborenes Kind in sich tragen kann. Da die Homo-Lobby die Abtreibungsinitiative unterstützt, scheint diese Tatsache aber unerwünscht zu sein.
Genderideologie

My Voice, My Choice: EU-weite Abtreibungskampagne und ihr Finanzierungsnetzwerk

Die Initia­ti­ve My Voice, My Choice gibt an, 1,12 Mil­lio­nen Unter­schrif­ten gesam­melt zu haben, mit der For­de­rung an das EU-Par­la­­ment, den Zugang zu Abtrei­bun­gen für unge­bo­re­ne Kin­der EU-weit zu libe­ra­li­sie­ren. Die Initia­ti­ve posi­tio­niert Abtrei­bung als „repro­duk­ti­ve Gesund­heits­vor­sor­ge“ und ver­sucht, die­sen Anspruch auf Ebe­ne der euro­päi­schen Gesetz­ge­bung durch­zu­set­zen. An der Abtrei­bungs­in­itia­ti­ve läßt sich sowohl das offe­ne