Sr. Linda Pocher mit Papst Franziskus: Feministischer Klerikalismus als Ausweg wohin?
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Die Illusion eines „weiblichen Kirchenwesens“

In die­sen Tagen, rund um den Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag, ver­brei­tet sich erneut ein wohl­be­kann­tes Nar­ra­tiv: Frau­en müß­ten in der Kir­che „mehr Raum“ erhal­ten, um die Insti­tu­ti­on zu „ver­wan­deln“. Bis in die hin­ter­ste Pro­vinz tra­gen die Main­­stream-Medi­en die­se Erzäh­lung wei­ter. Ein beson­ders mar­kan­tes Bei­spiel lie­fert das jüng­ste Inter­view mit Sr. Lin­da Pocher, der femi­ni­sti­schen Vor­­­zei­­ge-Orden­s­­frau von Papst
Die als Synodalität getarnte Revolution.
Leo XIV.

Eine gefährliche Sprachverschiebung

Ein jüngst ver­öf­fent­lich­tes Arbeits­pa­pier aus dem Umfeld des welt­wei­ten Syn­oden­pro­zes­ses sorgt für erheb­li­che theo­lo­gi­sche Irri­ta­ti­on. Unter dem wie meist sper­ri­gen Titel „Für eine syn­oda­le Kir­che: Gemein­schaft, Teil­ha­be und Sen­dung. Stu­di­en­grup­pe Nr. 4. Die Revi­si­on der Ratio Fun­da­men­ta­lis Insti­tu­tio­nis Sacer­do­ta­lis in syn­­o­dal-mis­­sio­na­ri­­scher Per­spek­ti­ve“ fin­det sich eine For­mu­lie­rung, „die in ihrer Trag­wei­te kaum über­schätzt wer­den kann“, so
Der Interreligiöse Dialog als progressiver Tummelplatz
Leo XIV.

Papst Leo XIV. und die Fortsetzung einer umstrittenen Linie

Mit der Ernen­nung von 19 neu­en Con­sul­to­ren für das Dik­aste­ri­um für den Inter­re­li­giö­sen Dia­log setz­te Papst Leo XIV. am Mon­tag ein deut­li­ches Zei­chen. Die Aus­wahl der Per­so­nen läßt kaum Zwei­fel dar­an, daß der neue Pon­ti­fex die inhalt­li­che Linie sei­nes Vor­gän­gers Fran­zis­kus fort­setzt und insti­tu­tio­nell ver­fe­stigt. Per­so­nen mit theo­lo­gisch pro­ble­ma­ti­schen Posi­tio­nen, einer weit­ge­hen­den Öff­nung gegen­über reli­giö­sem
Leo XIV.

Gründonnerstag im Lateran: Liturgische Rückkehr mit Signalwirkung

Die Ent­schei­dung von Papst Leo XIV., die Mis­sa in Coe­na Domi­ni am Grün­don­ners­tag wie­der in der Late­ran­ba­si­li­ka zu zele­brie­ren, mar­kiert eine stil­le, aber unüber­seh­ba­re Zäsur. Nach Jah­ren lit­ur­gi­scher Expe­ri­men­te unter sei­nem Vor­gän­ger Fran­zis­kus kehrt das Zen­trum der Grün­don­ners­tags­lit­ur­gie an den Ort zurück, der die Kathe­dra­le des Bischofs von Rom und damit sicht­ba­rer Aus­druck der Welt­kir­che
Am Freitag wurde P. Hans Zollner SJ von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen und dabei ging es sicher auch um die Mißbrauchsfrage
Leo XIV.

Der unbequeme Gast im Vatikan?

Am Frei­tag wur­de P. Hans Zoll­ner, deut­scher Jesu­it und lang­jäh­ri­ger Exper­te im Bereich des kirch­li­chen Umgangs mit sexu­el­lem Miß­brauch, von Papst Leo XIV. in Audi­enz emp­fan­gen. Der Ter­min fällt in eine Pha­se, in der die Päpst­li­che Kom­mis­si­on für den Schutz von Min­der­jäh­ri­gen, auch bekannt als Päpst­li­che Kin­der­schutz­kom­mis­si­on, erneut mit grund­le­gen­den Fra­gen nach ihrer Wirk­sam­keit, ihren
Selbsternannte Priesterinnen mit Bischöfin (wenn schon, denn schon)
Forum

Um zu dienen, braucht es keine Weihe

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Die Stu­di­en­kom­mis­si­on zur Fra­ge des Dia­ko­na­tes der Frau kommt einer­seits zum Schluss, dass die Mög­lich­keit, Frau­en zum Dia­ko­nat (als Teil des Wei­he­sa­kra­ments) zuzu­las­sen, aus­ge­schlos­sen wer­den muss, gleich­zei­tig es nicht mög­lich sei, dar­über „ein end­gül­ti­ges Urteil zu fäl­len, wie im Fall der Prie­ster­wei­he“.1 Das leuch­tet wenig ein. Es geht all­zu offen­sicht­lich
Nach dem Tod von Papst Franziskus wurde der Bericht der zweiten von ihm eingesetzten Studienkommission zum Frauendiakonat veröffentlicht, mit einem klaren Ergebnis: Es kann kein Frauendiakonat geben. Frauen als Diakonen, Priester oder Bischöfe (wie im Bild bei den Lutheranern) wird es in der katholischen Kirche nicht geben
Leo XIV.

Der „Petrocchi-Bericht“: Ein klares Nein zum Frauendiakonat

Der Vati­kan hat, end­lich und über­ra­schend offi­zi­ell, den Abschluß­be­richt jener zwei­ten Stu­di­en­kom­mis­si­on zum Frau­en­dia­ko­nat ver­öf­fent­licht, die Papst Fran­zis­kus im April 2020 ein­setz­te, nach­dem die erste von ihm beauf­trag­te Kom­mis­si­on von 2016 nicht das gewünsch­te Ergeb­nis gelie­fert hat­te. Nun liegt es zum wie­der­hol­ten Male schrift­lich vor, daß ein Frau­en­dia­ko­nat als Teil des Wei­he­sa­kra­ments nicht mög­lich ist.
Unsere Liebe Frau vom Sieg, wie sie dem heiligen Papst Pius V. bei der Schlacht von Lepanto erschienen ist.
Liturgie & Tradition

Der postliberale Priester

Von Julio Lore­do* Ein fester Bezugs­punkt im Den­ken man­cher „rech­ter“ Krei­se ist der Anti­ame­ri­ka­nis­mus, das heißt jenes tief­sit­zen­de, vor­be­halt­lo­se Ableh­nen von allem, was aus den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka stammt. Eine sol­che Ableh­nung ist zwei­fel­los in nicht weni­gen Aspek­ten gerecht­fer­tigt. Denn über lan­ge Zeit hin­weg wirk­te der Ein­fluß des ame­ri­ka­ni­schen Libe­ra­lis­mus und umfas­sen­der noch der
Die Kathedrale von Canterbury, fast tausend Jahre eine katholische Kirche und Sitz eines katholischen Bischofs, ist seit 1536 anglikanisch. Mit Jahresbeginn 2026 wird erstmals eine "Bischöfin" in ihr Amt eingeführt
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700 anglikanische Priester und 16 Bischöfe wurden katholisch

Wer heu­te über syn­oda­le Reform­mo­del­le spricht, tut gut dar­an, die rea­len Ent­wick­lun­gen zu betrach­ten, um nicht Wunsch­bil­dern hin­ter­her­zu­lau­fen. Ein beson­ders auf­schluß­rei­cher Spie­gel ist das angli­ka­ni­sche Welt­ge­fü­ge, das schon seit Jahr­zehn­ten eine aus­ge­präg­te syn­oda­le Struk­tur kennt. Die nüch­ter­nen Zah­len, die aus Groß­bri­tan­ni­en vor­lie­gen, soll­ten jedem katho­li­schen Beob­ach­ter zu den­ken geben: Schis­men im Inne­ren und der kon­ti­nu­ier­li­che
"Anbetung des Lammes" von Jan van Eyck, Genter Altar, 15. Jahrhundert
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Kämpfen wir für die überlieferte Messe und den überlieferten Glauben!

Der öster­rei­chi­sche Prie­ster Dr. Joa­chim Heim­erl von Heim­thal for­mu­lier­te fol­gen­den Auf­ruf zur aktu­el­len Situa­ti­on nach dem Wech­sel von dem berg­o­glia­ni­schen Pon­ti­fi­kat zu jenem von Leo XIV.:  Ein Auf­ruf an alle Prie­ster und Gläu­bi­gen Von P. Joa­chim Heim­erl von Heim­thal* Es gibt nur weni­ge Din­ge, die es wert sind, für sie zu kämp­fen.Ob zu die­sen Din­gen bestimm­te