Erzbischof Villegas untersagt in seinem Bistum, in der Kirche zu klatschen.
Liturgie & Tradition

„Kein Applaus in der Kirche“

(Mani­la) Msgr. Socra­tes Buen­a­ven­tura Vil­le­gas, der Erz­bi­schof von Lin­­gay­­en-Dagu­­pan und ehe­ma­li­ge Vor­sit­zen­de der Phil­ip­pi­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz, sprach ein Applaus­ver­bot in der Kir­che aus. Am 21. Febru­ar erließ Erz­bi­schof Vil­le­gas ein Rund­schrei­ben an alle Prie­ster und Gläu­bi­gen sei­nes Erz­bis­tums, das ab Ascher­mitt­woch Gel­tung hat. Sei­ne Bot­schaft lau­tet: In der Kir­che „nicht klatschen“.
Die „Viri probati“ des Chiapas: die Weihe ständiger Diakone mit ihren Frauen
Nachrichten

Mesoamerika – beginnt alles von vorne?

(Rom) Unter dem Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus sind zwei Phä­no­me­ne zu beob­ach­ten, von denen eines neu ist. Nicht neu ist, daß ein Papst spricht, die Welt ihm aber nicht zuhört. Neu ist hin­ge­gen, daß ein Papst etwas sagt, doch tat­säch­li­che oder ver­meint­li­che Anhän­ger etwas ganz ande­res ver­ste­hen. Oder anders gesagt: Wenn der Papst etwas nicht …
Vierzigstündiges Gebet in der Kirche SS. Trinità dei Pellegrini der Petrusbruderschaft in Rom.
Bilder

Vierzigstündiges Gebet

Das vier­zig­stün­di­ge Gebet ent­stand 1534 in Mai­land im Geden­ken an die 40 Stun­den vom Kreu­zes­tod Jesu bis zur Ent­deckung des lee­ren Gra­bes. Von dort ver­brei­te­te es sich nach Rom, wo es bereits weni­ge Jah­re spä­ter vom hei­li­gen Phil­ipp Neri (1515–1595) und der von ihm gegrün­de­ten Bru­der­schaft von der Aller­hei­lig­sten Drei­fal­tig­keit der Pil­ger und Kran­ken vor …
Querida Iglesia – Christus im Amazonas.
Forum

Querida Iglesia: Post-Amazonische Hoffnungen

Von einer Katho­li­kin. Ich bin katho­lisch. Ich bin Frau. Bei­des ist wun­der­schön. Bei­des paßt zusam­men. Ich lie­be Gott und die Got­tes­mut­ter. Und ich lie­be die Kir­che Jesu Chri­sti. Quer­ida Igle­sia. Gelieb­te Kir­che! Es ist Sei­ne Kir­che, Sein mysti­scher Leib, an dem wir teilhaben.
Kardinal Marx mit Papst Franziskus: zwei Gesichtsausdrücke, zwei Charaktere.
Hintergrund

Franziskus und das deutsche Schisma – Die Chronologie eines Alptraums

(Rom) Sorg­te am 15. Janu­ar die Ver­öf­fent­li­chung des Buches „Aus den Tie­fen unse­rer Her­zen“[1] von Kar­di­nal Robert Sarah und Bene­dikt XVI. für einen Pau­ken­schlag, so sorgt seit dem 15. Febru­ar die Ver­öf­fent­li­chung des nach­syn­oda­len Schrei­bens Quer­ida Ama­zo­nia von Papst Fran­zis­kus in bestimm­ten Kir­chen­krei­sen für einen Kat­zen­jam­mer – vor allem im deut­schen Sprach­raum. Sei­ne Zusam­men­schau soll …
Papst Franziskus mit dem geschrumpften Kardinalsrat.
Nachrichten

Kardinalsrat arbeitet an der Kurienreform

(Rom) Gestern ende­te die 30. Sit­zungs­ses­si­on des C9-Kar­­di­nal­s­ra­tes. Das Gre­mi­um, das Papst Fran­zis­kus 2013 errich­te­te, um sich zur Kuri­en­re­form und der Lei­tung der Welt­kir­che bera­ten zu las­sen, ist seit 2017 fak­tisch lang­sam auf sechs statt der ursprüng­lich neun Mit­glie­der geschrumpft. Papst Fran­zis­kus ent­band Ende 2018 drei Mit­glie­der und macht kei­ne Anstal­ten, die vakan­ten Posi­tio­nen neu …
Im nachsynodalen Schreiben zur Amazonassynode „schlüpft die Kirche in den Pantheismus, ohne es zu merken“.
Nachrichten

Don Nicola Bux: Querida Amazonia bietet eine Vision des Kosmos „ohne Gott“

(Rom) Die Kir­che schlüp­fe mit dem nach­syn­oda­len Schrei­ben Quer­ida Ama­zo­nia „in den Pan­the­is­mus“, so der bekann­te Theo­lo­ge Don Nico­la Bux. Er ana­ly­sier­te das jüng­ste Schrei­ben von Papst Fran­zis­kus, zu dem sich die Auf­merk­sam­keit auf die aus­ge­blie­be­ne „Revo­lu­ti­on“ zum Prie­ster­tum kon­zen­triert. Das Doku­ment ent­hal­te aber ande­re „pro­ble­ma­ti­sche Öff­nun­gen“, die unbe­ach­tet blei­ben, obwohl sie in ihrer Bedeu­tung …
Christus im Sturm auf dem Meer von Galilaea (Ludolf Bakhuysen, 1695)
Forum

Gregor der Große und das Coronavirus seiner Zeit

Von Rober­to de Mat­tei* Ein geheim­nis­vol­ler Schlei­er umgibt das Coro­na­vi­rus, oder Covid-19, von dem wir weder den Ursprung noch die wirk­li­chen Ver­brei­tungs­ra­ten oder mög­li­che Fol­gen ken­nen. Was wir jedoch wis­sen, ist, daß Pan­de­mien in der Geschich­te immer als Gei­ßeln Got­tes gese­hen wur­den und daß das ein­zi­ge Mit­tel, das die Kir­che ihnen ent­ge­gen­ge­setzt hat, Gebet und …
Die blutenden Tränen der Marienstatue von Civitavecchia.
Hintergrund

Blutige Tränen

In Civi­ta­vec­chia soll eine Mari­en­sta­tue 1995 vier­zehn­mal Blut geweint haben. Was geschah wirk­lich in Civi­ta­vec­chia? Und was sagt die Kir­che dazu? Ein Gespräch mit dem Kapu­zi­ner­pa­ter Fla­vio Ubal­di, der als Theo­lo­ge das Phä­no­men unter­such­te und als bester Ken­ner des Falls gilt.