Priester betet zusammen mit einer Familie den Rosenkranz
Hintergrund

Die Restauration

In katho­li­schen Krei­sen wird seit Jahr­zehn­ten der Wunsch nach einer „Restau­ra­ti­on“ von Glau­ben, Kir­che und christ­li­cher Kul­tur geäu­ßert. Gemeint ist eine Rück­kehr zu den Quel­len, da offen­sicht­lich nicht nur die Welt, son­dern auch Tei­le der kirch­li­chen Auto­ri­tät – teils sogar der Stell­ver­tre­ter Chri­sti – die gött­li­che Offen­ba­rung ver­nach­läs­si­gen. Doch statt der erhoff­ten Restau­ra­ti­on, die bei
Der heilige Apostel Petrus mit den Petrusschlüsseln, Zeichen seiner Binde- und Lösegewalt auf Erden und im Himmel
Liturgie & Tradition

Fern vom Nebel, bewußt verankert auf dem Felsen Petri

Von Giu­sep­pe Stevi Der gegen­wär­ti­ge Beginn des neu­en Pon­ti­fi­kats soll in uns das Bewußt­sein der Zuge­hö­rig­keit zur Kir­che erneu­ern. Er soll allen Gläu­bi­gen hel­fen, die­se Zuge­hö­rig­keit zur Ehre Got­tes und zum Wohl der gesam­ten katho­li­schen Her­de ein­zu­set­zen. Zugleich muß ver­mie­den wer­den, die Chan­cen, die ein sol­ches Zuge­hö­rig­keits­be­wußt­sein bie­tet, zu ver­spie­len – sei es durch per­sön­li­chen Gel­tungs­drang,
Msgr. Fredrik Hansen, der neue Bischof von Oslo, ist dem überlieferten Ritus persönlich verbunden
Liturgie & Tradition

Norwegens neue Bischofsgeneration

Mit der Amts­ein­füh­rung von Bischof Fre­d­rik Han­sen am 16. Juli erlebt die katho­li­sche Kir­che in Nor­we­gen einen Gene­ra­tio­nen­wech­sel an ihrer Spit­ze. Der 46jährige ehe­ma­li­ge Vati­kan­di­plo­mat und Pro­fes­sor in der Prie­ster­aus­bil­dung folgt auf Bischof Bernt Eids­vig, der die Diö­ze­se Oslo über zwei Jahr­zehn­te lang präg­te – eine Zeit des enor­men Wachs­tums, vor allem durch Migra­ti­on aus
Kritik am absolutistischen Verständnis des Papsttums der vergangenen 150 Jahre
Forum

Die Synodalität als letzte Maske des pseudorömischen Papstzentrismus

Der Spa­ni­er Eck und der Argen­ti­ni­er Cami­nan­te Wan­de­rer dis­pu­tie­ren über das Papst­ver­ständ­nis der letz­ten 150 Jah­re. Das Pon­ti­fi­kat von Fran­zis­kus hat in bis­her betont papst­treu­en Krei­sen ein durch berg­o­glia­ni­sche Irri­ta­tio­nen aus­ge­lö­stes Über­den­ken der bis­he­ri­gen Posi­tio­nen zum Papst­tum aus­ge­löst. Wir doku­men­tie­ren den Auf­takt mit einem Zwi­schen­ruf von Eck. Die Syn­oda­li­tät als letz­te Mas­ke des pseu­do­rö­mi­schen Papst­zen­tris­mus Von
Die Gesamtbewertung der Umfrage unter den Diözesanbischöfen der Welt zum Motu proprio Summorum Pontificum im Wortlaut
Liturgie & Tradition

Die Unterlagen zum alten Ritus, die Franziskus verschwinden ließ

Auch der lang­jäh­ri­ge, inof­fi­zi­el­le Doy­en der Vati­ka­ni­sten, San­dro Magi­ster, befaß­te sich inzwi­schen mit dem Skan­dal um das Zustan­de­kom­men des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des und den damit ver­bun­de­nen Lügen von Papst Fran­zis­kus und sei­nem Hof­staat. Magi­ster ver­öf­fent­lich­te sei­ne Ana­ly­se und auch die voll­stän­di­ge ori­gi­na­le Gesamt­be­wer­tung, die im Anhang in deut­scher Spra­che wie­der­ge­ge­ben wird. Ergänzt sei, daß
Papst Leo XIV. ist aufgrund seines Alters, im Gegensatz zu seinen Vorgängern Benedikt XVI. und Franziskus, mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil emotional nicht verbunden: Das läßt auf eine erneute historische und theologische Auseinandersetzung mit dem Konzil hoffen, ohne die eine Überwindung der aktuellen Krise nicht möglich sein wird.
Buchbesprechungen

Neue französische Ausgabe von Prof. de Matteis Buch: „Das Zweite Vatikanische Konzil“

Von Vero­ni­ca Ras­po­ni* Fünf­zehn Jah­re nach ihrer Erst­ver­öf­fent­li­chung in Ita­li­en im Dezem­ber 2010 und sech­zig Jah­re nach dem Abschluß des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils am 8. Dezem­ber 1965 ist in Frank­reich eine neue Aus­ga­be des Buches von Rober­to de Mat­tei „Das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil: Eine bis­lang unge­schrie­be­ne Geschich­te“, Lin­dau, Turin 2010, dt. Aus­ga­be Edi­ti­on Kirch­li­che Umschau,
Der Kampf gegen den überlieferten Ritus und die Tradition wird schärfer. Die Tech-Giganten folgen dabei dem Kurs, den Papst Franziskus vorgegeben hat.
Forum

Zur Verteidigung von Messa in Latino: Ein Kampf für Wahrheit, Tradition und Freiheit

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Die kürz­li­che Sper­rung des Blogs Mes­sa in Lati­no, einer der ein­fluß­reich­sten Web­sei­ten im Bereich des tra­di­tio­nel­len katho­li­schen Den­kens welt­weit, hat eine Wel­le der Empö­rung und Besorg­nis aus­ge­löst – beson­ders unter jenen, die die Mei­nungs­frei­heit und die Ver­tei­di­gung der Wahr­heit hoch­schät­zen. Mit über 1.200.000 monat­li­chen Besu­chern und einer jah­re­lan­gen Geschich­te als Leucht­turm des
Mit Messa in Latino wurde ein weiterer traditionsverbundener Blog abgeschaltet
Liturgie & Tradition

Neuer Zensurschock: Messa in Latino wurde abgeschaltet

Die tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Inter­net­sei­te Mes­sa in Lati­no (Latei­ni­sche Mes­se) wur­de ent­fernt. Seit gestern früh ist die Sei­te nicht mehr erreich­bar. Die Grün­de dafür sind – wie so oft, wenn die Zen­sur zuschlägt – noch unbe­kannt. Bis­lang lief die Sei­te auf der Blog-Plat­t­­form Blog­ger Buzz von Goog­le. Ihre Löschung erfolg­te im Kon­text einer zuneh­men­den Zen­sur von katho­li­schen
Ein Vergleich des Konzils von Nicäa mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil: Gemeinsamkeiten und gravierende Unterschiede
Forum

Das Konzil von Nicäa und das Zweite Vatikanische Konzil

Von Rober­to de Mat­tei* Gibt es einen Zusam­men­hang zwi­schen dem Kon­zil von Nicäa, das im Jahr 325 gefei­ert wur­de, und dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil, dem letz­ten der ein­und­zwan­zig als öku­me­nisch aner­kann­ten Kon­zi­li­en, das am 8. Dezem­ber 1965 zu Ende ging?
Das Gnadenbild Maria vom Blut im oberschwäbischen Bergatreute
Forum

Fest der Heimsuchung Mariens und die Wallfahrt zu „Maria vom Blut“

Von einer Katho­li­kin Die barocke Kir­che St. Phil­ip­pus und Jako­bus im ober­schwä­bi­schen Berga­treu­te birgt einen ganz beson­de­ren Schatz: das Gna­den­bild der „Maria vom Blut“. An jedem 2. Juli, am Fest der Heim­su­chung Mari­ens, fei­ert die ober­schwä­bi­sche Gemein­de ihr Wall­fahrts­fest „Maria vom Blut“. Es ist ein ört­li­cher Feiertag.