Benedikt XVI. zelebrierte noch 2005, wie es seit fast 1600 Jahren in der Kirche Tradition war, eine Mitternachtsmesse. Leo XIV. nähert sich dieser Tradition wieder an.
Leo XIV.

Papst Leo XIV. zelebriert Christmette wieder um 22 Uhr

Die Tra­di­ti­on, eine Hei­li­ge Mes­se in der Weih­nachts­nacht um Mit­ter­nacht, im ober­deut­schen Raum auch Christ­met­te oder Met­ten genannt, reicht sehr weit zurück. Bereits für das Jahr 440 n. Chr. ist die erste Mit­ter­nachts­mes­se unter Papst Six­tus III. belegt. Der Papst zele­brier­te sie in der römi­schen Basi­li­ka San­ta Maria Mag­gio­re, wo Tei­le der Krip­pe ver­ehrt wer­den,
In mehreren US-Diözesen wird im Kampf gegen den überlieferten Römischen Ritus angezogen.
Leo XIV.

„Traditionis custodes“ als vergiftetes Erbe

In den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka voll­zieht sich der­zeit ein stil­ler, aber tief­grei­fen­der Umbruch in einem Teil der katho­li­schen Lit­ur­gie­land­schaft: Im Spek­trum der nicht tra­di­ti­ons­freund­li­chen Diö­ze­sen wird das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des auch noch Mona­te nach dem Tod von Papst Fran­zis­kus mit wach­sen­dem Eifer umge­setzt – mit der Fol­ge, daß regel­mä­ßig zele­brier­te Hei­li­ge Mes­sen im
Papst Leo XIV. und sein Kurs. Welcher Kurs?
Forum

Leo XIV. enthüllte seine Karten – sie sind nicht gut

Auch fünf Mona­te nach sei­ner Wahl bleibt die Ein­schät­zung des Pon­ti­fi­kats von Leo XIV. schwie­rig. Die von ihm aus­ge­hen­den Signa­le las­sen sich höchst unter­schied­lich deu­ten – ein Umstand, der die Unsi­cher­heit in der kirch­li­chen Öffent­lich­keit wider­spie­gelt.So ana­ly­sier­te jüngst Cami­nan­te Wan­de­rer das erste Gesprächs­buch des neu­en Pap­stes, das in Zusam­men­ar­beit mit Eli­se Ann Allen ent­stand. Trotz
Der Karmelit Erzbischof Filippo Iannone ist neuer Präfekt des römischen Bischofsdikasteriums
Hintergrund

Der neue Mann für die Bischöfe – Papst Leo XIV. zeigt erstmals seinen Stil

Papst Leo XIV. ernann­te gestern einen neu­en Prä­fek­ten für das Dik­aste­ri­um für die Bischö­fe – eine zen­tra­le Behör­de inner­halb der Römi­schen Kurie. Das Bischofs­dik­aste­ri­um ist für die Vor­be­rei­tung der Bischofs­er­nen­nun­gen welt­weit zustän­dig. Beson­de­re Auf­merk­sam­keit galt die­ser Per­so­nal­ent­schei­dung, da Leo XIV. – als Robert Kar­di­nal Pre­vost – vor sei­ner Wahl selbst an der Spit­ze die­ser Behör­de
Im Bild: Msgr. Guido Pozzo, der 2013 in Rom zwei Transalpine Redemptoristen und einen Petrusbruder zu Priestern weihte.
Leo XIV.

Leo XIV. bereits mitten in Gesprächen über die Tradition und den überlieferten Ritus

Papst Leo XIV. emp­fing heu­te vor­mit­tags Erz­bi­schof Gui­do Poz­zo in Audi­enz, den frü­he­ren Sekre­tär der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei. Der neue Papst kün­dig­te in dem ver­gan­ge­ne Woche ver­öf­fent­lich­ten ersten Gesprächs­buch „Leo XIV.: Welt­bür­ger, Mis­sio­nar des 21. Jahr­hun­derts“ an, er wer­de sich „bald, mit Ver­tre­tern des triden­ti­ni­schen Ritus zusam­men­set­zen“. Und tat­säch­lich befin­det sich der Papst bereits
Positiv sieht Erzbischof Gänswein die Ankündigung von Papst Leo XIV., Befürworter und Gegner des überlieferten Römischen Ritus ins Gespräch zu bringen. Weniger optimistisch zeigte er sich, was die Gespräche mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreffen.
Leo XIV.

Traditionis custodes auf den Prüfstand? Ja, sagt Erzbischof Gänswein

In einem gestern von der Tages­post ver­öf­fent­lich­ten Inter­view mit dem Apo­sto­li­schen Nun­ti­us in den bal­ti­schen Staa­ten, Erz­bi­schof Georg Gäns­wein, der vie­le Jah­re per­sön­li­cher Sekre­tär von Bene­dikt XVI. war, geht es auch um den über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus. Papst Leo XIV. kün­dig­te in sei­nem ersten Inter­view an, mit Ver­tre­tern des über­lie­fer­ten Ritus zusam­men­tref­fen und sie anhö­ren zu
Bischof Quispe Lopez wurde als "fideler" Prälat der Anden-Prälatur Juli abgesetzt. Die Gläubigen sind empört über sein skandalöses Verhalten
Leo XIV.

Peru: Skandalbischof von Juli emeritiert

Msgr. Ciro Quis­pe López, bis­he­ri­ger Prä­lat der Ter­ri­to­ri­al­prä­la­tur Juli im Süden Perus, wur­de gestern von Papst Leo XIV. eme­ri­tiert. Die Ent­schei­dung folg­te dem Bericht eines Apo­sto­li­schen Visi­ta­tors – ohne daß Rom nähe­re Grün­de nann­te. Die Ent­schei­dung folgt einem der größ­ten Kir­chen­skan­da­le in der Andenregion.
Papst Leo XIV. beim Gespräch mit der US-Journalistin Elise Ann Allen (Crux), das zur Grundlage des Gesprächsbuchs: "Leo XIV. Weltbürger und Missionar des 21. Jahrhunderts" wurde.
Forum

Das Interview mit Leo XIV. – die Analyse

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Ich kann mich ein­fach nicht dar­an gewöh­nen, daß Päp­ste Inter­views geben. Eigent­lich wür­de ich es vor­zie­hen, wenn sie die­ses For­mat ganz ver­mei­den wür­den, und ich hof­fe nur, daß Leo XIV. nicht Gefal­len dar­an fin­det, sodaß wir am Ende wöchent­li­che Inter­views bekom­men, so wie es bei sei­nem ver­stor­be­nen Vor­gän­ger der Fall war. Aber
Der Petersdom und damit die Kirche wurden mißbraucht für Idolatrie zugunsten der UNO-Agenda der "Brüderlichkeit aller Menschen":
Leo XIV.

Kardinal Müller: „Franziskus-Idolatrie? Es braucht einen Götzensturz“

Gestern ver­öf­fent­lich­te Dia­ne Mon­tagna, seit eini­gen Jah­ren schon die inter­es­san­te­ste und mutig­ste beim Hei­li­gen Stuhl akkre­di­tier­te Jour­na­li­stin, wei­te­re Aus­zü­ge aus ihrem vor kur­zem geführ­ten aus­führ­li­chen Gespräch mit Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler, dem ehe­ma­li­gen Glau­bens­prä­fek­ten der hei­li­gen Kir­che. Kar­di­nal Mül­ler gehört zu den pro­fi­lier­te­sten Ver­tre­tern der Welt­kir­che. Dar­in geht es um die ersten Mona­te im Pon­ti­fi­kat von