Benedikt XVI. inmitten der Wüste, deren Ausbreitung er frühzeitig erkannte. Ist sein Rücktritt gültig oder war es ein „falscher Rücktritt“ im doppelten Sinn?
Hintergrund

Der letzte Papst des Westens?

(Rom) Die ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung Libe­ro wid­me­te am 11. Juni in ihrer Bei­la­ge Liber­oPen­sie­ro (Freie Gedan­ken) Bene­dikt XVI. brei­ten Raum. Unter der Über­schrift „Die Wüste brei­tet sich aus“ befas­sen sich zwei Autoren mit jenem Mann, der von 2005 bis 2013 als Papst die Kir­che lei­te­te. Bei­de berüh­ren dabei bri­san­te Themen.
Politische Unruhen, die wie aus dem Nichts kommen und eine Gefahr für eine freiheitlich-demokratische Rechtsordnung darstellen.
Hintergrund

Der Rassismus von Antirassisten

Nicht nur bei der New York Times, ins­ge­samt häu­fen sich in den USA Rück­trit­te und Ent­las­sun­gen von Jour­na­li­sten, die zum Schwei­gen gebracht wer­den, weil sie die gewalt­tä­ti­gen Unru­hen gegen die Poli­zei, die öffent­li­che Ord­nung und öffent­li­ches und pri­va­tes Eigen­tum kri­ti­sie­ren. Eine Säu­be­rungs­wel­le ist im Gan­ge. Die Ende 2016 erfolg­te Ver­drän­gung der poli­ti­schen Lin­ken aus dem
„Je schneller desto besser“ zur Segnung der Homosexualität in der Kirche – sagt Österreichs führender Liturgiker Ewald Volgger.
Genderideologie

Die Homo-Häresie bis an die „Ränder“ tragen

(Bozen) Von „Homo-Häre­­sie“ spricht der habi­li­tier­te pol­ni­sche Phi­lo­soph und Prie­ster Dari­usz Oko und schuf damit den Begriff zur Bezeich­nung von Bestre­bun­gen zur Homo­se­xua­li­sie­rung der katho­li­schen Kir­che. Die ton­an­ge­ben­de Grup­pe der deut­schen Bischö­fe arbei­tet die­ser zu, indem sie die sub­ver­si­ve Tätig­keit an den theo­lo­gi­schen Fakul­tä­ten und ande­ren kirch­li­chen Insti­tu­tio­nen dul­den oder gar för­dern – und übt
Papst Franziskus mit Kardinal Philippe Barbarin vor dessen Verurteilung – und Freispruch.
Hintergrund

Nach den Freisprüchen: halbe Audienz für Kardinal Barbarin, keine für Kardinal Pell

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Frei­tag, dem 29. Mai, wur­de Kar­di­nal Phil­ip­pe Bar­ba­rin von Papst Fran­zis­kus emp­fan­gen. Es war die erste Begeg­nung zwi­schen dem Kir­chen­ober­haupt und dem Pur­pur­trä­ger seit des­sen Frei­spruch vor Gericht, wo er ange­klagt war, Fäl­le von sexu­el­lem Miß­brauch durch einen inzwi­schen lai­sier­ten Prie­ster ver­tuscht zu haben. Es han­del­te sich dabei nicht um eine Audi­enz
Hintergrund

Wenn man in der Kirche Handzettel gegen die Mundkommunion findet

In Län­dern wie Spa­ni­en und Ita­li­en, wo die Mund­kom­mu­ni­on auch im Novus Ordo noch weit­ver­brei­tet ist, wird dage­gen zum Sturm gebla­sen. Anlaß sind die Coro­­na-Maß­­nah­­men der Bischö­fe. In vie­len Län­dern wur­de die Hand­kom­mu­ni­on den Gläu­bi­gen zwangs­wei­se ver­ord­net. Die weit­ge­hen­de Uni­for­mi­tät der Richt­li­ni­en, die von den ver­schie­de­nen Bischofs­kon­fe­ren­zen erlas­sen wur­den, legen römi­sche Gene­ral­richt­li­ni­en nahe, obwohl sol­che
Kardinal Cañizares im Visier einer radikalen Linken, die bei vielen Spaniern im Verdacht steht, wieder von Diktatur und Kirchenverfolgung zu träumen – wie 1936.
Christenverfolgung

Vorwand Coronavirus: Träumt Spaniens Linke wieder von Diktatur und Kirchenverfolgung?

(Madrid) In Spa­ni­en seh­nen sich Tei­le der Lin­ken in das kir­chen­feind­li­che Volks­­­front-Kli­­ma von 1936 zurück. Vor­wand und Instru­ment der Kir­chen­ver­fol­gung heu­te ist die Coro­­na-Kri­­se. Die Links­re­gie­rung setz­te fak­tisch Tei­le der Ver­fas­sung außer Kraft, dar­un­ter das Recht auf freie Reli­gi­ons­aus­übung, und griff damit mas­siv in das öffent­li­che, sozia­le und pri­va­te Leben der Bür­ger ein. Es dau­er­te
Wie viele kirchliche Pilger-, Einkehr und Gästehäuser werden die Corona-Maßnahmen überleben? Im Bild das auf 1.760 Metern Meereshöhe gelegene Magnus-Heiligtum in den Westalpen.
Hintergrund

Corona-Maßnahmen: 2.000 kirchlichen Gästehäusern droht das Aus

(Rom) Je mehr Infor­ma­tio­nen, Erhe­bun­gen und Zah­len­ma­te­ri­al bekannt wer­den, desto zwei­fel­haf­ter erschei­nen die Radi­kal­maß­nah­men, mit denen vie­le Regie­run­gen auf das Coro­na­vi­rus reagier­ten. Es fehlt an Trans­pa­renz, um der­zeit zu klä­ren, wie es zu die­sem Über­ei­fer kom­men konn­te. Die Aus­wir­kun­gen der Radi­kal­maß­nah­men sind viel­schich­tig und kaum über­schau­bar. Ein beson­de­rer, aber wenig beach­te­ter Bereich sind vie­le kirch­li­che
Es waren Schreckensbilder, als Militärlastwagen die Särge der Toten abtransportierten.
Hintergrund

Die Bilder, die zum Katalysator der Coronakrise wurden

(Mai­land) Die Bil­der von Mili­tär­last­wa­gen, die Sär­ge von Toten trans­por­tie­ren, haben Mit­te März die Welt erschüt­tert. Sie stamm­ten aus der nord­ita­lie­ni­schen Stadt Ber­ga­mo (Berg­hem). Die Schock­bil­der haben stark, viel­leicht am stärk­sten dazu bei­getra­gen, Äng­ste in ande­ren Län­dern zu erzeu­gen und deren Regie­run­gen zu beein­flus­sen, radi­ka­le Maß­nah­men gegen das Coro­na­vi­rus zu ergrei­fen. Die Regie­run­gen loben sich