Papst Franziskus empfing am 4. Februar zwei Priester der Petrusbruderschaft, die ihm ihre Sorgen wegen der Umsetzung von Traditionis custodes vorbringen konnten. Am 11. Februar gewährte er der Petrusbruderschaft ein Sonderdekret.ft Traditionis custodes
Hintergrund

Traditionis custodes: Hermeneutik der Willkür

Der argen­ti­ni­sche Blog­ger Wan­de­rer, „ein tra­di­tio­nel­ler Katho­lik in Ein­heit mit Rom“, betreibt seit vie­len Jah­ren den Blog Cami­nan­te-Wan­­de­­rer. Vor weni­gen Tagen ver­öf­fent­lich­te er eine Her­me­neu­tik der Will­kür. Dar­in ver­sucht er dem Dekret für die Petrus­bru­der­schaft, mit dem Papst Fran­zis­kus die­se Eccle­­sia-Dei-Gemein­­schaft weit­ge­hend vom Joch des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des befrei­te, eine etwas ande­re Deu­tung zu
Janusz Kotánski, der polnische Botschafter beim Heiligen Stuhl, spricht über die selbstlose Hilfe der Polen für die ukrainischen Flüchtlinge und wundert sich über bestimmte Mißtöne im Westen.
Hintergrund

Polen hat 1,2 Millionen ukrainische Flüchtlinge aufgenommen, warum also die Mißtöne?

In die­sen schreck­li­chen Tagen, in denen die Ukrai­ne durch Ver­wü­stung erschüt­tert wird, hat Polen als direk­tes Nach­bar­land zahl­rei­che huma­ni­tä­re Maß­nah­men ergrif­fen, um bei der Auf­nah­me von Kriegs­flücht­lin­gen mit­zu­wir­ken. Polen, das bis­her sei­ne Ost­gren­ze, die EU-Außen­­gren­­ze ist, vor ille­ga­ler Ein­wan­de­rung abschirm­te, hat seit Beginn des Ukrai­ne­kon­flikts am 24. Febru­ar sei­ne Gren­ze zur Ukrai­ne geöff­net. Seit­her sind
Die Marega-Dokumente sind die bedeutendste Sammlung zur Christenverfolgung in Japan und bieten Einblick in die japanische Gesellschaft im 17.–19. Jahrhundert.
Christenverfolgung

Einzigartige Dokumentensammlung zur Christenverfolgung in der japanischen Edo-Zeit

(Rom/​​Tokio) Dank einer engen Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und bedeu­ten­den japa­ni­schen Kul­tur­ein­rich­tun­gen wur­de eine Samm­lung von 14.000 alten Doku­men­ten der Vati­ka­ni­schen Apo­sto­li­schen Biblio­thek über die Chri­sten­ver­fol­gung in Japan wäh­rend der Edo-Zeit voll­stän­dig digi­ta­li­siert und für Histo­ri­ker zugäng­lich gemacht. Der Abschluß der Restau­rie­rung und Kata­lo­gi­sie­rung der Mare­­ga-Doku­­men­te, einer der wich­tig­sten außer­halb Japans erhal­te­nen Archiv­samm­lun­gen zur
Sowjetische Panzer auf dem Prager Wenzelsplatz.
Christenverfolgung

Papst Paul VI. und die Niederschlagung des „Prager Frühlings“

(Rom) Ein histo­ri­sches Ereig­nis liegt zeit­lich noch sehr nahe und scheint doch aus dem all­ge­mei­nen Bewußt­sein ver­schwun­den zu sein. Ende August 1968 ver­ur­teil­te Papst Paul VI. den sowje­ti­schen Ein­marsch in die Tsche­cho­slo­wa­kei, mit dem der „Pra­ger Früh­ling“ nie­der­ge­schla­gen wurde.
Der Ausgangspunkt: rosa die Rußland eingegliederte Krim und das von prorussischen Separatisten kontrollierte Gebiet in der Ostukraine.
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Gedanken zur Ukraine an einem dramatischen Tag

Von Andre­as Becker Der Ukrai­ne­kon­flikt, der die Welt gera­de in Atem hält, hat auch eine reli­giö­se Kom­po­nen­te. Der Vati­kan steckt des­halb in einem öku­me­ni­schen Dilem­ma. Einer­seits bemüht sich Papst Fran­zis­kus um eine neue Qua­li­tät in den Bezie­hun­gen zur rus­­sisch-ortho­­do­­xen Kir­che. Ein Unter­fan­gen, in dem sei­ne Vor­gän­ger geschei­tert sind. Ande­rer­seits geht es in der Ukrai­ne um
Pater Benoît Paul-Joseph war einer der beiden Petrusbrüder, die Anfang Februar von Papst Franziskus empfangen wurden. In einem Interview berichtet er von der Begegnung.
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„Traditionis custodes war nicht für Ecclesia-Dei-Gemeinschaften bestimmt“

Am Mon­tag gab die Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus (FSSP) bekannt, daß zwei ihrer Ver­tre­ter am 4. Febru­ar von Papst Fran­zis­kus emp­fan­gen wur­den und der Papst der Bru­der­schaft am 11. Febru­ar ein Son­der­de­kret gewährt, um das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des für die­se Gemein­schaft der Tra­di­ti­on abzu­schwä­chen. Einer der bei­den Reprä­sen­tan­ten, die in San­ta Mar­ta mit dem Papst
Kardinal Sandoval sprach vor einem Jahr in einem Video über die Pandemie, Corona und Weltherrschaftspläne. Das Video wurde gelöscht, doch nun ist es wieder da.
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Das zensurierte Video des Kardinals

(Mexi­­ko-Stadt) Die Zen­sur­wut der Betrei­ber der füh­ren­den sozia­len Netz­wer­ke macht auch vor Kar­di­nä­len nicht halt. Ihr zum Opfer fiel vor einem Jahr eine Video­bot­schaft von Kar­di­nal Juan San­d­oval Íñi­guez, dem eme­ri­tier­ten Erz­bi­schof von Gua­d­a­la­ja­ra in Mexi­ko. Am 12. Janu­ar 2021 nahm er zur soge­nann­ten Pan­de­mie Stel­lung. Das Video erhielt eine War­nung von Face­book und wur­de
Das Zweite Vatikanische Konzil, seine Prämissen und warum eine Dissertation darüber für die Aufhebung der Exkommunikation der Bischöfe der Piusbruderschaft eine Rolle spielte.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Wie eine Dissertation Einfluß auf die Aufhebung der Exkommunikation der Bischöfe der FSSPX hatte

2009 erklär­te der Hei­li­ge Stuhl die Exkom­mu­ni­ka­ti­on der vier Bischö­fe für auf­ge­ho­ben, die 1988 von Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re für die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ohne Zustim­mung von Papst Johan­nes Paul II. geweiht wor­den waren. Wie­der­holt wur­de die Fra­ge gestellt, was Papst Bene­dikt XVI. zu die­ser Geste der Ver­söh­nung bewo­gen hat­te. Nun dürf­te man der Ant­wort
Die Kardinalskreierung von Jean-Claude Hollerich SJ, Erzbischof von Luxemburg und Vorsitzender der COMECE.
Hintergrund

Folgt auf Franziskus wieder ein Jesuit?

Papst Fran­zis­kus will die Wei­chen für sei­ne Nach­fol­ge stel­len und das so eng, daß das Kon­kla­ve gar nicht anders kann, als einen sei­ner Kron­prin­zen zu erwäh­len. Von denen gibt es gleich meh­re­re, da der argen­ti­ni­sche Papst in sei­nen Ziel­set­zun­gen klar und unmiß­ver­ständ­lich, auf­grund sei­nes Cha­rak­ters aber auch sprung­haft und lau­nen­haft ist. Des­halb tau­chen in sei­ner