Papst Leo XIV. ist seit bald vier Monaten im Amt. Wie hält er es aber mit dem überlieferten Römischen Ritus und der Versöhung mit der Tradition nach den bergoglianischen Repressionen?
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Wie sich die Debatte um den überlieferten Ritus unter Papst Leo XIV. verändert hat – und was das bedeuten könnte

Seit der Wahl von Papst Leo XIV. liegt ein flir­ren­der Erwar­tungs­druck über der katho­li­schen Welt – ein Schwe­be­zu­stand zwi­schen Hoff­nung und Ernüch­te­rung. Die Freun­de der über­lie­fer­ten Lit­ur­gie blicken gebannt nach Rom: Wird der neue Pon­ti­fex die Brücken zur Tra­di­ti­on wie­der­auf­bau­en, die sein Vor­gän­ger abge­bro­chen hat – oder nur neue Türen halb öff­nen, um sie im
Augustinus von Hippo, Theologe, Bischof und Kirchenvater
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Der heilige Augustinus: Bewunderung, Reue, Bekehrung

Zum heu­ti­gen Gedenk­tag des hei­li­gen Bischofs und Kir­chen­va­ters. Von Pli­nio Cor­rêa de Oli­vei­ra* Die Wer­ke des hei­li­gen Augu­sti­nus (354–430) zu lesen gehört zu den größ­ten Genüs­sen, die einem Men­schen ver­gönnt sind. Das Buch der „Bekennt­nis­se“ ist wun­der­bar und in vie­ler Hin­sicht höchst erbau­lich. Augu­sti­nus schil­dert dar­in die mora­li­schen Abgrün­de von Stolz und Sinn­lich­keit, in die
Louis de Wohl, Ludwig von Wohl, eigentlich Lajos, eine schillernde Figur, die zum katholischen Schriftsteller wurde
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Louis de Wohl, katholischer Autor historischer Romane

Von Rino Cam­mil­le­ri* Vie­le von uns haben sei­ne Bücher zu Hau­se – auch, weil Don Giu­s­sa­ni [Gemein­schaft Comu­nio­ne e Libe­ra­zio­ne, CL) sie emp­fahl. Die Rede ist von Lou­is de Wohl, der zunächst Autor von Dreh­bü­chern und Aben­teu­er­ro­ma­nen war, dann Astro­lo­ge im Dienst der psy­cho­lo­gi­schen Kriegs­füh­rung und schließ­lich ein katho­li­scher Schrift­stel­ler wur­de. Ich weiß, daß man­che
Papst Pius X. rehabilitierte Kardinal John Henry Newman von Modernismus-Vorwürfen
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Als Pius X. John Henry Newman rehabilitierte

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Das Jahr 1907 war viel­leicht der Höhe­punkt der Moder­­ni­s­­mus-Kon­tro­­ver­­­se, denn in die­sem Jahr ver­öf­fent­lich­te Papst Pius X. sei­ne bahn­bre­chen­de Enzy­kli­ka Pas­cen­di domi­ni­ci gre­gis, in der er die Irr­tü­mer der Moder­ni­sten verurteilte.
Plinio Corrêa de Oliveira (1908–1995)
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Die große Spaltung in der katholischen Kirche

Von Pli­nio Cor­rêa de Oli­vei­ra* Ich glau­be, es ist ange­bracht, mit der Beant­wor­tung einer grund­le­gen­den Fra­ge ein­zu­lei­ten – einer Fra­ge, die sich zu Beginn jedes Stu­di­en­kur­ses stellt. Die Fra­ge lau­tet: Wel­chen kon­kre­ten Stel­len­wert haben die The­men, die wir hier behan­deln wer­den, im Gesamt­zu­sam­men­hang der moder­nen Pro­ble­me, mit denen ihr euch heu­te – in eurer Lebens­si­tua­ti­on
Priester betet zusammen mit einer Familie den Rosenkranz
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Die Restauration

In katho­li­schen Krei­sen wird seit Jahr­zehn­ten der Wunsch nach einer „Restau­ra­ti­on“ von Glau­ben, Kir­che und christ­li­cher Kul­tur geäu­ßert. Gemeint ist eine Rück­kehr zu den Quel­len, da offen­sicht­lich nicht nur die Welt, son­dern auch Tei­le der kirch­li­chen Auto­ri­tät – teils sogar der Stell­ver­tre­ter Chri­sti – die gött­li­che Offen­ba­rung ver­nach­läs­si­gen. Doch statt der erhoff­ten Restau­ra­ti­on, die bei
Älteste erhaltene Niederschrift des "Sonnengesangs" des heiligen Franz von Assisi
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Die wahre Bedeutung des Sonnengesangs

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Bekannt­lich gilt der „Son­nen­ge­sang“, auch „Lob­ge­sang der Geschöp­fe“, ursprüng­lich unter dem Titel „Lob­ge­sang der Schwe­ster Son­ne“ bekannt, wäh­rend der Ori­gi­nal­ti­tel Lau­des Crea­turarum lau­tet, als das erste poe­ti­sche Werk, das in der ita­lie­ni­schen Spra­che ver­faßt wur­de. Es han­delt sich um eine erha­be­ne Dich­tung des hei­li­gen Fran­zis­kus, deren Ent­ste­hung sich in die­sem Jahr zum
1933 unterzeichnete Kardinalstaatssekretär Pacelli, der spätere Papst Pius XII., das Konkordat mit dem Deutschen Reich. Rechts im Bild Kardinal Faulhaber. Das sind die drei Elemente der instrumentalisierten Kritik von linker Seite gegen die Kirche, die man in den NS-Topf eintunken will.
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Schwarze Legende zum 20. Juli 1933 (I)

Eine Bei­­trags-Serie von Hubert Hecker Nach klas­si­schem anti­ka­tho­li­schem Res­sen­ti­ment wer­den der Kir­che drei histo­ri­sche Ver­ge­hen im Mit­tel­al­ter vor­ge­wor­fen unter den Stich­wor­ten: Kreuz­zü­ge, Inqui­si­ti­on und Hexen­ver­fol­gung. Doch die­se „Unta­ten“ ver­blas­sen ange­sichts der Groß­ver­bre­chen der neue­sten Zeit wie der geno­zi­da­len Men­schen­tö­tun­gen im Rah­men von impe­ria­li­sti­schen Kolo­ni­al­krie­gen, der syste­mi­schen Mas­sen­mor­de kom­mu­ni­sti­scher Regime sowie der Kriegs- und Holo­caust­ver­bre­chen der
Die UNO wurde in den 90er Jahren von den Neo-Malthusianern gekapert.
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Welche „Rechte“ fördert die UNO? Abtreibung und Gender-Ideologie

Die Ver­ein­ten Natio­nen, ursprüng­lich als über­ge­ord­ne­te Insti­tu­ti­on zum Schutz der Men­schen­rech­te geschaf­fen, sind zu einem Instru­ment gewor­den, das von men­schen­feind­li­chen Ideo­lo­gen zur Durch­set­zung ihrer eige­nen Agen­da miß­braucht wird. Anstatt uni­ver­sel­le Men­schen­rech­te zu wah­ren, hat die UNO in den letz­ten Jahr­zehn­ten zuneh­mend The­men wie Abtrei­bung und Gen­­der-Ideo­­lo­­gie in den Fokus gerückt – Berei­che, die weder in
Ständige Versuche, die Grundlagen der Freimaurerei zu verschleiern und die Vereinbarkeit mit der katholischen Kirche zu behaupten, die es jedoch nicht gibt.
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„Jenseits der Aufklärung“ – das neue Buch des Freimaurer-Großmeisters Fabio Venzi

Von Pater Pao­lo M. Sia­no* Im Jahr 2024 ver­öf­fent­lich­te der Ver­lag Queen Kri­sti­an­ka aus Rom das Buch „Olt­re l’Illuminismo Trat­ta­to sul­la Libe­ra Mura­to­ria Tra­di­zio­na­le“ („Jen­seits der Auf­klä­rung. Abhand­lung über die tra­di­tio­nel­le Frei­mau­re­rei“, acht Kapi­tel, 479 Sei­ten), ver­faßt vom Groß­mei­ster der Regu­lä­ren Groß­lo­ge von Ita­li­en (GLRI) Fabio Ven­zi. Auf der Umschlags­in­nen­sei­te ist zu lesen, daß der Autor