Hintergrund

Exkommunikationsbulle angeschlagen

(Rom) Ein Geden­ken der „ande­ren Art“ zum 500. Jah­res­tag von Luthers angeb­li­chem The­sen­an­schlag fand am 31. Okto­ber in Vene­dig statt.
Hintergrund

Zukunft der Kirche entscheidet sich nicht im Amazonas

(Rom) Papst Fran­zis­kus errich­te­te in Bra­si­li­en ein neu­es Bis­tum. Bra­si­li­en ist seit sei­ner Grün­dung ein katho­li­sches Land, wes­halb die Errich­tung eines neu­en Bis­tums nichts außer­ge­wöhn­li­ches sein soll­te. Bei nähe­rem Hin­se­hen ent­puppt sich jedoch Besorgniserregendes.
Hintergrund

Gelenkte Synoden?

(Rom) Zwei Bischofs­syn­oden unter Papst Fran­zis­kus lie­gen zurück, zwei neue ste­hen bevor: die Jugend­syn­ode im Okto­ber 2018 und die Ama­­zo­­nas-Syn­­o­de 2019. Bei den bei­den zurück­lie­gen­den Syn­oden ent­stand der Ein­druck gelenk­ter Syn­oden, deren Ergeb­nis bereits vor­ab fest­stand. Die­ser Schat­ten liegt auch über den bevor­ste­hen­den Synoden.
Christenverfolgung

Dialog bis zur Erschöpfung – ohne Erfolg

Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker Die zuneh­men­de Zahl isla­misch moti­vier­ter Gewalt­ta­ten und Krie­ge stellt die kirch­li­che Dia­logstra­te­gie infra­ge. Auf die­sem Hin­ter­grund frag­te der DBK-Ver­­tre­ter für den inter­re­li­giö­sen Dia­log, Bischof Georg Bät­zing von Lim­burg, auf einer Pres­se­kon­fe­renz in Ful­da: „Lag die katho­li­sche Kir­che falsch, als sie mit dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil eine gera­de­zu koper­ni­ka­ni­sche Wen­de in ihrem Ver­hält­nis
Christenverfolgung

Der Name Jesu war ihr letztes Wort

(Kai­ro) Das ägyp­ti­sche Außen­mi­ni­ste­ri­um gab bekannt, daß durch DNS-Ana­­ly­­­sen auch die letz­ten der 21 kop­ti­schen Chri­sten iden­ti­fi­ziert wer­den konn­ten, die 2015 von Ter­ro­ri­sten des Isla­mi­schen Staa­tes (IS) in Liby­en ermor­det wurden.
Forum

Auch im ärmsten Land wachsen unerwartete Früchte

Wie geht es der Zen­tral­afri­ka­ni­schen Repu­blik? Zen­tral­afri­ka geht es gar nicht gut. Der Krieg schien zu Ende, doch dem ist lei­der nicht so, oder zumin­dest ist dem nicht über­all so. Die rela­ti­ve Ruhe täuscht, die in Ban­gui herrscht, wo es aller­dings auch jüngst Epi­so­den der Gewalt gab. Im Lan­des­in­ne­ren sieht das Bild ganz anders aus.
„Gekreuzigte Kuh“ in einer Kirche des Bistums Hasselt (Limburg)
Christenverfolgung

Die gekreuzigte Kuh

(Brüs­sel) Nach einem gekreu­zig­ten Frosch und einem gekreu­zig­ten Huhn gibt es nun auch eine gekreu­zig­te Kuh. Und alles läuft unter dem wohl­klin­gen­den, durch sol­che Aktio­nen aber schwe­ren Scha­den neh­men­den Stich­wort namens „Kunst“.
An der Diplomatenakademie des Heiligen Stuhls werden die Vatikandiplomaten ausgebildet. Rechts ist das Pantheon erkennbar.
Hintergrund

Die Korporation, auf die sich Papst Franziskus stützt

(Rom) Das Staats­se­kre­ta­ri­at des Hei­li­gen Stuhls ver­fügt nun über drei Abtei­lun­gen. Dies wur­de von Papst Fran­zis­kus so ent­schie­den. Mit­te Okto­ber schrieb er dazu ein ent­spre­chen­des Doku­ment an Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Parolin.
Papst Johannes Paul II. warnte vor einer islamischen Invasion in Europa im dritten Jahrtausend.
Christenverfolgung

Der Islam wird in Europa einfallen

„Ich sehe die Kir­che des drit­ten Jahr­tau­sends gequält von einer töd­li­chen Gei­ßel: sie heißt Islam. Er wird in Euro­pa ein­fal­len. Ich habe die Hor­den kom­men sehen, von West bis Ost: aus Marok­ko und Liby­en, aus Ägyp­ten und den Län­dern des Ori­ents.“ Der Gewährs­mann Die­se Visi­on von Papst Johan­nes Paul II. wur­de nun erst bekannt. Zeu­ge
Die Civiltà Cattolica und die Übersetzung der liturgischen Texte in die Volkssprachen. Im Bild: italienisches Missale mit Zweitem Hochgebet und Wandlungsworten "für alle"
Hintergrund

Jesuitenzeitschrift rechtfertigt Missale-Übersetzungen durch Bischofskonferenzen

(Rom) Seit dem demü­ti­gen­den Schrei­ben von Papst Fran­zis­kus vom 15. Okto­ber gegen Kar­di­nal Robert Sarah, Prä­fekt der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, „besteht kein Zwei­fel mehr bezüg­lich der wirk­li­chen Absich­ten des Pap­stes in Sachen Über­set­zung der lit­ur­gi­schen Tex­te des latei­ni­schen Ritus in die moder­nen Spra­chen, die zur Gän­ze den Natio­nal­kir­chen über­tra­gen wur­de