Papst Franziskus mit Portugals katholischem Staatspräsidenten Marcelo Rebelo de Sousa. Diesem wollte das Kirchenoberhaupt mit seinem Zitat nicht schmeicheln, offensichtlich aber den regierenden Sozialisten und den 50 Prozent der Wähler, die bei den vergangenen Parlamentswahlen linke Parteien wählten.
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Wenn der Papst einen Gotteslästerer zitiert

Von Julio Lore­do* In sei­ner Anspra­che an die Behör­den in Lis­sa­bon am Mitt­woch, dem 2. August, zitier­te Papst Fran­zis­kus den por­tu­gie­si­schen Schrift­stel­ler José Sara­ma­go: „Denn, wie Sara­ma­go bemerk­te, ‚was der Begeg­nung den wah­ren Sinn gibt, ist die Suche, und man muß einen lan­gen Weg gehen, um das Nahe zu errei­chen‘ “.Für den Durch­schnitt­s­eu­ro­pä­er sagt der Name
Die Umschlagseite des Buches ziert ein Ausschnitt aus dem 2017 entstandenen Ölgemälde "Die Verteidigung des Glaubens gegen Islam und Häresie durch den hl. Pius V. und den hl. Karl Borromäus" des 1983 geborenen apulischen Künstlers Giovanni Gasparro.
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Die wundersame Himmelfahrt des Dr. Martin Luther – eine Kontroverspredigt

Bespre­chung von Wolf­ram Schrems* Eine rezen­te Neu­erschei­nung ist der Anlaß, sich wie­der­um mit Mar­tin Luther zu beschäf­ti­gen. Das ist kei­ne erfreu­li­che Auf­ga­be. Wir hof­fen jedoch, daß es „den See­len hilft“. Zur Erin­ne­rung: Auf die­ser Sei­te stell­ten wir bereits ent­my­tho­lo­gi­sie­ren­de Lite­ra­tur zu Mar­tin Luther, Paul Hackers Klas­si­ker Das Ich im Glau­ben bei Mar­tin Luther, Theo­bald Beers wis­sen­schaft­li­ches
Das Tagebuch der Gefangenschaft von König Ludwig XVI. im Temple-Gefängnis in Paris rückt das Geschichtsbild zur Französischen Revolution und ihrer Einordnung zurecht.
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Das wahre Gesicht der Revolution

Von Mau­ro Faver­za­ni* „Ich habe dem König und sei­ner erha­be­nen Fami­lie fünf Mona­te lang in der Tour du Temp­le1 gedient; und trotz der Wach­sam­keit der städ­ti­schen Beam­ten, die sie bewach­ten, konn­te ich eini­ge Erin­ne­run­gen über die wich­tig­sten Ereig­nis­se nie­der­schrei­ben, die sich im Inne­ren die­ses Gefäng­nis­ses zuge­tra­gen haben“. Mit die­sen Wor­ten beginnt das Tage­buch über die
Der aus Prag stammende Deutschböhme Gabriel Ritter von Max, Maler und Theosoph, nannte sein Ölgemälde: "Die Gelehrten". Vollständig müßte es heißen: "Die gelehrten Affen".
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Stammen wir wirklich vom Affen ab?

Die Beschäf­ti­gung mit dem gro­ßen Theo­lo­gen und ori­gi­nel­len Wis­sen­schafts­phi­lo­so­phen Pier Car­lo Lan­duc­ci (1900–1986) lohnt immer wie­der. Aus die­sem Grun­de ver­öf­fent­li­chen wir auch die Bespre­chung von Fran­co Maest­rel­li zu einem Buch, das bereits im ver­gan­ge­nen Mai vor­ge­stellt wur­de. Es han­delt sich um Lan­duc­cis post­hum neu auf­ge­leg­ten Essay: „La veri­tà sul­l’e­vo­lu­zi­o­ne e l’o­ri­gi­ne del­l’uo­mo“ („Die Wahr­heit über
Wokeness und Cancel Culture sind Ausdruck einer Ideologie, deren Wurzeln sich nachvollziehen lassen und die den Westen und sein christliches Erbe haßt.
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Wokeness und Cancel Culture: Wohin führen sie uns?

Von Rober­to de Mat­tei* Seit der Fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on ist die Zer­stö­rung des histo­ri­schen Gedächt­nis­ses Teil des Krie­ges, der gegen die christ­li­che Zivi­li­sa­ti­on ent­fes­selt wur­de. Man den­ke nur an die Zer­stö­rung von Kir­chen, Grab- und Denk­mä­lern zwi­schen 1789 und 1795, an die Ent­wei­hung der Basi­li­ka Saint-Denis, als die Grä­ber der fran­zö­si­schen Köni­ge geöff­net und ihre sterb­li­chen
Die Welt im Jahr 2023: Der Krieg, der in Europa herrscht, ist kein Spiel, sondern brandgefährlich.
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Imperien brechen zusammen, wie und wann Gott es will

Gene­ral­ma­jor Pie­ro Lapor­ta, ehe­ma­li­ger Lei­ter des Amtes für Wehr­po­li­tik des ita­lie­ni­schen Gene­ral­stabs, bie­tet einen Blick auf die aktu­el­le Lage, in der sich man­che an den Krieg in Euro­pa zu gewöh­nen schei­nen. Der Katho­lik und Fami­li­en­va­ter ist bekannt für sei­ne nüch­ter­nen, schnör­kel­lo­sen und direk­ten Ana­ly­sen, die dabei hel­fen, das Blick­feld jen­seits der Pro­pa­gan­da­ab­tei­lun­gen von wem auch
Der Moment, an dem am 13. März 2013 der Name des neuen Papstes bekanntgegeben wurde.
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Der irreversible Moment?

Der argen­ti­ni­sche katho­li­sche Blog­ger Cami­nan­te Wan­de­rer ist ein auf­merk­sa­mer Ken­ner der Kir­che in sei­ner Hei­mat und auch von Jor­ge Mario Berg­o­glio, der seit 2013 als Papst Fran­zis­kus die Welt­kir­che regiert. In sei­nem jüng­sten Kom­men­tar nimmt Cami­nan­te Wan­de­rer eine Kor­rek­tur an sei­ner eige­nen Posi­ti­on vor. Die Intui­ti­on, die der Blog­ger am 13. März 2013 emp­fand und
Paradoxa in der Kirchengeschichte
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Komplexitäten und Paradoxien in der Kirchengeschichte

Von Rober­to de Mat­tei* Die Ernen­nung von Mon­si­gno­re Víc­tor Manu­el Fernán­dez zum Prä­fek­ten der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on hat eine gro­ße sym­bo­li­sche Bedeu­tung und stellt in gewis­sem Sin­ne die Erfül­lung des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus dar, der am 24. Novem­ber 2022 bei einem Tref­fen mit den Mit­glie­dern der Inter­na­tio­na­len Theo­lo­gen­kom­mis­si­on ein kla­res Signal an jene geben woll­te, die