U-Bahnstation in Teheran wurde nach der Jungfrau Maria benannt. Mehrere Reliefs zeigen eine christliche Ikonographie
Buchbesprechungen

Der Iran widmet der Jungfrau Maria eine U‑Bahnstation

Die Ein­wei­hung einer U‑Bahnstation in Tehe­ran mit dem Namen „Hei­li­ge Jung­frau Maria“, geschmückt mit christ­li­cher Iko­no­gra­phie, stellt eine sym­bo­li­sche Geste gegen­über der christ­li­chen Min­der­heit in dem sich seit 1979 „Isla­mi­sche Repu­blik“ nen­nen­den Staat, dem ein­sti­gen Per­si­en. Der­sel­be Iran wird von Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen beschul­digt, ande­re Glau­bens­rich­tun­gen zu ver­fol­gen. Was stimmt nun?
Forum

Für unsere Freiheit und die eure – Eine Anklage und eine Bitte an Kardinal José Cobo

Die fol­gen­de Schil­de­rung wird an man­che For­men von kirch­li­cher Show-Poli­tik erin­nern, die sich im Umgang mit den Kir­chen­zu­wei­sun­gen an ukrai­ni­sche grie­chisch-katho­­li­­sche Gemein­den auch im deut­schen Sprach­raum zeigt – einer Show-Poli­tik, die der welt­li­chen folgt und deren gehor­sa­me Nach­ah­mung ist. Msgr. José Cobo Cano ist der 2023 von Papst Fran­zis­kus ernann­te und noch im sel­ben Jahr
Die Globale Anglikanische Zukunftskonferenz (GAFCON), die 80 Prozent der Anglikaner weltweit vertritt, spaltet sich von Canterbury ab.
Genderideologie

80 Prozent der Anglikaner spalten sich von Canterbury ab

Am 16. Okto­ber 2025 hat die Glo­bal Angli­can Future Con­fe­rence (GAFCON) die end­gül­ti­ge Tren­nung von der angli­ka­ni­schen Mut­ter­kir­che in Can­ter­bu­ry erklärt. Der Schritt mar­kiert den wohl tief­sten Ein­schnitt in der Geschich­te der angli­ka­ni­schen Welt­ge­mein­schaft seit ihrer Ent­ste­hung im 16. Jahr­hun­dert. Der Bruch wird von GAFCON jedoch nicht als Abspal­tung, son­dern als Wie­der­her­stel­lung der ursprüng­li­chen Iden­ti­tät
Unsere Liebe Frau von Fatima am 11./12. Oktober bei ihrem vierten Besuch in Rom
Forum

Marianisches Jubiläum mit der Muttergottes von Fatima

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Aus allen Tei­len der Welt sind Pil­ger nach Rom geströmt, um sich in der Kir­che San­ta Maria in Tra­spon­ti­na zu ver­sam­meln und dort Unse­re Lie­be Frau von Fati­ma zu ver­eh­ren und zu ihr zu beten. Die Ori­gi­nal­sta­tue der Got­tes­mut­ter war anläß­lich des Jubi­lä­ums der maria­ni­schen Spi­ri­tua­li­tät im Hei­li­gen Jahr, das am Sams­tag,
Neueröffnung des Supermarktes im Vatikan
Nachrichten

Neuer Glanz im Supermarkt – und alte Sorgen hinter Museumsmauern

Die Mau­ern des Vati­kans, reich an Geschich­te und Sym­bo­lik, ber­gen nicht nur geist­li­che Schät­ze, son­dern auch sehr kon­kre­te All­tags­rea­li­tä­ten. Zwei jüng­ste Ent­wick­lun­gen zei­gen auch dabei auf­tre­ten­de Gegen­sät­ze, die im klein­sten Staat der Welt neben­ein­an­der exi­stie­ren: Wäh­rend auf der einen Sei­te der neu eröff­ne­te Super­markt „Tig­­re-Anno­­na“ mit moder­nem Glanz und groß­zü­gi­ger Waren­viel­falt die Tore für Kle­ri­ker
Bischof Mkrtitsch, Vorsteher der Eparchie Aragazotn der Armenischen Apostolischen Kirche, wurde wegen seiner Regierungskritik von der Polizei festgenommen.
Christenverfolgung

Verhaftungen von Bischöfen und Priestern in Armenien

Von Wla­di­mir Rosan­ski* Im Kon­text des ent­schie­de­nen Wider­stands gegen die Poli­tik von Pre­mier­mi­ni­ster Paschin­jan wur­de Bischof Mkrtitsch der Epar­chie Ara­ga­zotn gemein­sam mit sechs Diö­ze­san­prie­stern fest­ge­nom­men. Seit Juni befin­det sich bereits Erz­bi­schof Bagrat Gal­stan­jan in Haft – er war der erste Kir­chen­ver­tre­ter, der offen gegen die arme­ni­sche Regie­rung Stel­lung bezog. Die Anwäl­te der Arme­ni­schen Apo­sto­li­schen Kir­che
Papst Leo XVI. mit Angehörigen der Familie Merry del Val und Teilnehmern der Studientagung über den ehemaligen Kardinalstaatssekretär.
Leo XIV.

Papst Leo XIV. erinnert an Kardinal Merry del Val

Von Fabio Fuia­no* Am Mon­tag, dem 13. Okto­ber, emp­fing Papst Leo XIV. im Vati­kan Ange­hö­ri­ge der Fami­lie Mer­ry del Val sowie die Teil­neh­mer des Sym­po­si­ums, das dem Die­ner Got­tes Rafa­el Kar­di­nal Mer­ry del Val, anläß­lich sei­nes 160. Geburts­tags, gewid­met war.
Kardinal Pizzaballa, lateinischer Patriarch von Jerusalem, und Kardinal Raï, maronitischer Patriarch des Libanon, äußerten ihre Hoffnung, die sie mit dem Papstbesuch im Libanon verbinden und auf ein Ende der Kämpfe im Gazastreifen.
Leo XIV.

Stimmen aus dem Libanon und dem Heiligen Land zur päpstlichen Friedensmission

Die ange­kün­dig­te Rei­se von Papst Leo XIV. in den Nahen Osten wird von kirch­li­chen Wür­den­trä­gern als ein kraft­vol­les Zei­chen der Hoff­nung und des Frie­dens inter­pre­tiert – in einer Regi­on, die von Jahr­zehn­ten des Leids, der Zer­stö­rung und des gegen­sei­ti­gen Miß­trau­ens geprägt ist. Zwei her­aus­ra­gen­de Stim­men, Kar­di­nal Becha­ra Bou­tros Rai, maro­ni­ti­scher Patri­arch des Liba­non, und Kar­di­nal
Manipulierte die Tageszeitung El País die Aussagen eines Mißbrauchsopfers, um den heutigen Papst Leo XIV., damals Bischof in Peru, zu entlasten?
Nachrichten

Manipulierte linke Zeitung die Aussagen eines Opfers, um den jetzigen Papst zu schützen?

Am 1. Okto­ber 2025 ver­öf­fent­lich­te die links­ge­rich­te­te spa­ni­sche Tages­zei­tung El País einen Arti­kel über den regie­ren­den Papst Leo XIV., in dem die Aus­sa­gen eines Miß­brauchs­op­fers als Beleg für eine angeb­li­che Ver­schwö­rung gegen P. Robert Pre­vost – sei­ner­zeit Bischof von Chic­layo in Peru – dar­ge­stellt wur­den. Doch die tat­säch­li­chen Aus­sa­gen des Opfers, das vom Prie­ster Eleu­te­rio