Schwinden die Hoffnungen, daß Papst Leo XIV. den überlieferten Ritus aus dem Würgegriff von Traditionis custodes befreien wird?
Leo XIV.

Leo XIV. wird Traditionis custodes nicht ändern?

Die Nach­richt begann am Don­ners­tag die Run­de zu machen wie ein schwa­cher Hoff­nungs­schim­mer in einem dich­ten Novem­ber­ne­bel: In Groß­bri­tan­ni­en soll der Apo­sto­li­sche Nun­ti­us den Bischö­fen mit­ge­teilt haben, Leo XIV. garan­tie­re jede bean­trag­te Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung zur Fei­er der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus. Was zunächst wie ein vor­sich­ti­ges Ein­len­ken klang, ent­pupp­te sich gestern – dank eines aus­führ­li­chen
Die Basilika Unserer Lieben Frau von Fatima am Hauptsitz der Herolde des Evangeliums in Brasilien
Nachrichten

Herolde des Evangeliums: Jahrelanger Repression ausgesetzt – ohne Anklage und Urteil

Der jah­re­lan­ge Kampf gegen die Arau­tos do Evan­gel­ho (Herol­de des Evan­ge­li­ums) offen­bart eine beun­ru­hi­gen­de Sei­te kirch­li­cher Macht­me­cha­nis­men. Was unter Johan­nes Paul II. als dyna­mi­sches pasto­ra­les Pro­jekt ent­stand, wur­de unter Papst Fran­zis­kus in eine bei­spiel­lo­se Kri­se getrie­ben. Die in Bra­si­li­en ent­stan­de­ne, aber bald inter­na­tio­nal blü­hen­de Gemein­schaft – aktiv heu­te in rund 80 Län­dern – sieht sich seit
Amnesty International behauptet seit 2007 offiziell, daß Abtreibung ein "Menschenrecht" sei. Kann es eine größere Pervertierung der Menschenrechtsidee geben?
Genderideologie

Amnesty International und die Pervertierung der Menschenrechtsidee

Als der bri­ti­sche Anwalt Peter Benen­son (1921–2005) im Jahr 1961 die Orga­ni­sa­ti­on Amne­sty Inter­na­tio­nal grün­de­te, stand über sei­nem Pro­jekt ein kla­rer Anspruch: die unab­hän­gi­ge Ver­tei­di­gung der Men­schen­rech­te – ohne Par­tei­nah­me, ohne ideo­lo­gi­sche Schlag­sei­te und ohne poli­ti­sche Instru­men­ta­li­sie­rung. Benen­son, prak­ti­zie­ren­der Katho­lik, ver­stand die Orga­ni­sa­ti­on aus­drück­lich nicht als Vehi­kel gesell­schafts­po­li­ti­scher Uto­pien, son­dern als mora­li­sche Stim­me für gewalt­lo­se
Die US-Bischofskonferenz hat für die kommenden drei Jahre eine neue Führungsspitze. Gilt weiterhin, daß der Stellvertreter in drei Jahren der nächste Vorsitzende wird, wurden weitreichende Weichen gestellt
Lebensrecht

Konservative Mehrheit unter US-Bischöfen im Wanken?

Die Wahl des Erz­bi­schofs Paul S. Coak­ley von Okla­ho­ma City zum neu­en Vor­sit­zen­den und des texa­ni­schen Bischofs Dani­el E. Flo­res zum stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den der US-Bischofs­­­kon­­fe­­renz (USCCB) mar­kiert eine Zäsur: Zum ersten­mal seit zwei Jahr­zehn­ten wäre die kon­ser­va­ti­ve Mehr­heit im US-Epi­s­ko­­pat fast ins Wan­ken geraten.
Don Camillo und die Kirche in Deutschland
Nachrichten

Don Camillo und die Kirche in Deutschland

Der fol­gen­de Dia­log im Stil der berühm­ten „Don Camil­lo und Peppone“-Geschichten stammt aus der Feder des ehe­ma­li­gen Chef­va­ti­ka­ni­sten der ita­lie­ni­schen Rund­funk­an­stalt RAI, Aldo Maria Val­li. Val­li greift in sei­nen sati­risch-iro­­ni­­schen „Gesprä­chen zwi­schen Don Camil­lo und Jesus“ zu die­sem lite­ra­ri­schen Stil­mit­tel, um die gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on der Kir­che – im kon­kre­ten Fall beson­ders im deut­schen Sprach­raum, pas­send
Eine kleinere Umsetzung des "Glorreichen Kreuzes" an dem von Madeleine Aumont genannten Erscheinungsort in Dozulé
Nachrichten

Vatikan erkennt Erscheinungen von Dozulé nicht an

Die fran­zö­si­sche Diö­ze­se Bayeux-Lisieux ver­öf­fent­lich­te heu­te eine Mit­tei­lung ihres Bischofs Msgr. Jac­ques Léon Jean Marie Habert in bezug auf ein am 12. Novem­ber 2025 von ihm emp­fan­ge­nes Schrei­ben des römi­schen Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re über die „Ereig­nis­se von Dozulé“.
Forum

Miterlöserin und Mittlerin – eine falsche und unaufrichtige Note

Ergän­zend zum Arti­kel über Äuße­run­gen vati­ka­ni­scher Mit­ar­bei­ter, die im Hin­ter­grund für das neue Doku­ment Mater Popu­li fide­lis mit­ver­ant­wort­lich sind, ver­öf­fent­li­chen wir den Kom­men­tar von Lui­sel­la Scro­sa­ti (La Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na): Mit­erlö­se­rin und Mitt­le­rin – eine fal­sche und unauf­rich­ti­ge Note Von Lui­sel­la Scro­sa­ti* Nicht die angeb­lich „anstö­ßi­gen“ Mari­en­ti­tel, die vom Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re bean­stan­det wur­den,
Die Ablehnung der Marientitel "Miterlöserin" und "Mittlerin" sorgen für erhebliche Unruhe. Was sagen jene dazu, die das Dokument im Hintergrund vorbereitet haben?
Leo XIV.

Mater Populi fidelis – Maria zwischen Himmel und Hashtag

Es begann, wie so oft in Rom, mit einem Flü­stern. Anfang des Jah­res, als man mun­kel­te, das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re berei­te ein Doku­ment „über eini­ge mario­lo­gi­sche Fra­gen“ vor, ahn­ten oder befürch­te­ten vie­le bereits, wohin die Rei­se gehen wür­de. Die Skep­sis war groß und die Besorg­nis war noch grö­ßer. Wann immer in Rom seit dem