Die lehrmäßige Note Mater populi fidelis provozierte ehebliche Verwirrung. Prof. Roberto de Mattei versucht Klarheit zu schaffen.
Forum

Die Folgen der Note Mater populi fidelis

Von Rober­to de Mat­tei*  Am 4. Novem­ber 2025 wur­de die lehr­mä­ßi­ge Note Mater popu­li fide­lis ver­öf­fent­licht, mit wel­cher das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re Bedeu­tung und Gren­zen bestimm­ter maria­ni­scher Titel erläu­tern möch­te, die sich auf Mari­as Mit­wir­kung am Erlö­sungs­werk bezie­hen. Die Erklä­rung hat unter ein­fa­chen Gläu­bi­gen wie auch unter Mario­lo­gen Bestür­zung und Betrof­fen­heit her­vor­ge­ru­fen, weil sie
Nigeria, als Staat ein Produkt der britischen Kolonialmacht, ist ein zerrissenes Land, in dem die Christen Verfolgung durch Islamisten erleiden
Christenverfolgung

Menschenrechtsaktivist kritisiert Kardinal Parolin wegen Relativierung der Christenverfolgung

Der nige­ria­ni­sche Men­schen­rechts­ak­ti­vist Eme­ka Umeag­ba­la­si kri­ti­sier­te den vati­ka­ni­schen Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin scharf. Umeag­ba­la­si, Vor­sit­zen­der von Inter­so­cie­ty, wirft dem Kar­di­nal vor, die extre­me Gewalt gegen Chri­sten in Nige­ria zu ver­harm­lo­sen und damit den isla­mi­sti­schen Tätern indi­rekt Schutz zu gewähren. 
Ein orthodoxer Patriarch mit einer Tiara auf dem Haupt inzensierte am vergangenen Samstag Papst Leo XIV. in Konstantinopel
Leo XIV.

Ein orthodoxer Patriarch mit Tiara – und der Papst ohne

Papst Leo XIV. kehr­te gestern am spä­te­ren Nach­mit­tag von sei­ner Apo­sto­li­schen Rei­se in die Tür­kei und den Liba­non nach Rom zurück. Ein Foto, das der­zeit im Inter­net und in kirch­li­chen Krei­sen kur­siert, sorgt für Auf­merk­sam­keit. Es zeigt den grie­chisch-ortho­­do­­xen Patri­ar­chen von Alex­an­dri­en, Theo­do­ros II., wie er Papst Leo XIV. am ver­gan­ge­nen 29. Novem­ber in der
Unsere Liebe Frau vom Sieg, wie sie dem heiligen Papst Pius V. bei der Schlacht von Lepanto erschienen ist.
Liturgie & Tradition

Der postliberale Priester

Von Julio Lore­do* Ein fester Bezugs­punkt im Den­ken man­cher „rech­ter“ Krei­se ist der Anti­ame­ri­ka­nis­mus, das heißt jenes tief­sit­zen­de, vor­be­halt­lo­se Ableh­nen von allem, was aus den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka stammt. Eine sol­che Ableh­nung ist zwei­fel­los in nicht weni­gen Aspek­ten gerecht­fer­tigt. Denn über lan­ge Zeit hin­weg wirk­te der Ein­fluß des ame­ri­ka­ni­schen Libe­ra­lis­mus und umfas­sen­der noch der
1985 dirigierte Herbert von Karajan mit den Wiener Philharmonikern und dem Wiener Singverein die "Krönungsmesse" im Petersdom zum Hochfest Peter und Paul
Leo XIV.

Die großen Konzerte kehren in den Vatikan zurück

Die Musik im Vati­kan hat über die Jahr­hun­der­te hin­weg eine wech­sel­vol­le Geschich­te erlebt, geprägt von den per­sön­li­chen Vor­lie­ben und Ein­stel­lun­gen der Päp­ste. Luis Badil­la beleuch­te­te in einer detail­lier­ten Ana­ly­se die Ent­wick­lun­gen der musi­ka­li­schen Prä­senz unter den Nach­­kon­­zils-Päp­­sten und macht dabei deut­lich, wie sehr die Hal­tung des Hei­li­gen Stuhls das kul­tu­rel­le Leben beein­flus­sen kann. Die­ser Zusam­men­schau
Ruinen der Fortaleza de la Concepción in La Vega Real auf Hispaniola. Dort errichtete Christoph Kolumbus 1494 ein Kreuz.
Nachrichten

Das wundertätige Kreuz von Christoph Kolumbus auf Hispaniola

John O’Kane Mur­ray, 1847 im iri­schen Der­ry gebo­ren, war in jun­gen Jah­ren in die USA aus­ge­wan­dert, wo er in New York Medi­zin stu­dier­te und als Arzt prak­ti­zier­te. Bekannt wur­de er jedoch als Schrift­stel­ler und Päd­ago­ge. Durch sei­ne histo­ri­schen und bio­gra­phi­schen Bücher trug er wesent­lich zur Stär­kung einer katho­li­schen Iden­ti­tät in den USA bei. Obwohl er
Das Opus Dei und die von Papst Franziskus initiierte Intervention
Leo XIV.

Ist das Opus Dei auf dem Weg, ausgelöscht zu werden?

Von Alma­dé­bil* Unter Papst Fran­zis­kus begann ein Pro­zeß will­kür­li­cher Ein­grif­fe in zahl­rei­che Insti­tu­tio­nen der katho­li­schen Kir­che. Eini­ge wur­den gezwun­gen, Sat­zungs­än­de­run­gen vor­zu­neh­men, die von nie­man­dem gefor­dert waren, und obwohl sie fried­lich ihr geist­li­ches und apo­sto­li­sches Leben inner­halb der Kir­che gestal­te­ten. Ande­re fie­len der Ernen­nung päpst­li­cher Kom­mis­sa­re zum Opfer – ein bös­ar­ti­ges, inter­ven­tio­ni­sti­sches Phä­no­men, das unter Ken­nern
Advent
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Der Schlaf der Seele und der wahre Friede

Von Cin­zia Nota­ro* Wie vie­le Men­schen schla­fen ruhig in ihren Sün­den, weil sie sich in Frie­den wäh­nen, wäh­rend sie sich in Wahr­heit in einer Täu­schung wiegen!
Papst Leo XIV. will einen starken Versuch unternehmen, die Kirche zu einen. Kardinal Müller stellte in diesem Zusammenhang klar, wer die Kirche wirklich spalte.
Leo XIV.

Kardinal Müller: Wer die Kirche wirklich spaltet

In einem aus­führ­li­chen Gespräch mit dem US-For­­mat The World Over, mode­riert von Ray­mond Arro­yo, zeich­ne­te Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler, ehe­ma­li­ger Prä­fekt der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, am ver­gan­ge­nen 30. Okto­ber ein deut­li­ches Bild der gegen­wär­ti­gen kirch­li­chen Span­nun­gen. Nicht die Lie­be zur Über­lie­fe­rung sei ver­ant­wort­lich für Brü­che inner­halb der Kir­che, son­dern ein theo­­lo­­gisch-mora­­li­­scher „Pro­gres­si­vis­mus“, der, so der Pur­pur­trä­ger, zen­tra­le Ele­men­te
Leo XIV. am Grab des heiligen Scharbel
Christenverfolgung

Papst Leo XIV. am Grab des heiligen Scharbel

Papst Leo XIV. besuch­te heu­te das Klo­ster des hei­li­gen Maron in Anna­ya im Liba­non. Dort ruht der hei­li­ge Schar­bel, ein maro­ni­ti­scher Mönch von gro­ßer Bedeu­tung für die Maro­ni­ten. In sei­ner Anspra­che am Grab des Hei­li­gen sprach Leo XIV. über des­sen Ver­mächt­nis und stell­te es in den Zusam­men­hang mit dem Leit­mo­tiv sei­nes neu­en Pon­ti­fi­kats: dem Wunsch