Überall sind wir in der Kirche zuhause, bilden wir die eine Familie Gottes


Lie­be Brü­der und Schwe­stern, im Cre­do beken­nen wir die „eine Kir­che“. Die Kir­che auf der gan­zen Welt mit den vie­len Spra­chen und Kul­tu­ren ist eine Ein­heit. Der eine Glau­be, die gemein­sa­me Hoff­nung, die eine Lie­be, ein sakra­men­ta­les Leben und das eine Amt von den Apo­steln her sind die Pfei­ler, die die­se Ein­heit der Kir­che stüt­zen und tra­gen. Über­all sind wir in der Kir­che zuhau­se, bil­den wir die eine Fami­lie Got­tes. Die Kir­che ist eine für alle! Sie dient nicht den Inter­es­sen von Ein­zel­nen, von Grup­pen oder Natio­nen. Gott schenkt die Ein­heit, aber uns fällt es oft schwer, sie zu leben, Wir müs­sen die Gemein­schaft suchen und auf­bau­en, Miss­ver­ständ­nis­se und Tren­nun­gen über­win­den, ange­fan­gen bei uns selbst. Dazu braucht es Demut, Fried­fer­tig­keit, Geduld, Lie­be. So muss uns auch die Ein­heit der gan­zen Chri­sten­heit ein Anlie­gen sein. Die­se Ein­heit ist zunächst nicht die Frucht mensch­li­chen Tuns, son­dern sie kommt vom Hei­li­gen Geist. Er ist die wah­re Trieb­kraft der Ein­heit. Daher ist das Gebet wich­tig. Das Gebet ist die See­le unse­res Bemü­hens um Gemein­schaft und Einheit.

Herz­lich grü­ße ich die Gläu­bi­gen deut­scher Spra­che, beson­ders die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Cäci­li­en­schu­le Wil­helms­ha­ven. Mit Freu­de hei­ße ich auch die Pil­ger aus dem Erz­bis­tum Utrecht will­kom­men. Lie­be Freun­de, eure Wall­fahrt zu den Apo­stel­grä­bern und eure Begeg­nung mit dem Papst machen die Ein­heit der uni­ver­sa­len Kir­che sicht­bar. Der Herr mache euch zu Werk­zeu­gen der Ein­heit und des Frie­dens für die Kir­che und die gan­ze Welt.