Ettore Gotti-Tedeschi war von 2009-2012 Präsident der Vatikanbank IOR. Drei Tage bevor Papst Benedikt XVI. überraschend seinen Amtsverzicht bekanntgab, war es zu einer seltsamen Begegnung mit dem damaligen Kardinalstaatssekretär gekommen.
Hintergrund

„Mysteriöses“ Gespräch drei Tage vor dem Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI.

(Rom) Wie der ehe­ma­li­ge Prä­si­dent der Vatik­an­bank IOR, Etto­re Got­ti Tede­schi, heu­te in einem Inter­view bekannt­gab, fand drei Tage, bevor Papst Bene­dikt XVI. sei­nen über­ra­schen­den Amts­ver­zicht ankün­dig­te, ein „myste­riö­ses“ Gespräch, so Info­Va­ti­ca­na, mit dem dama­li­gen Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Tar­cis­io Ber­to­ne statt.
Oberster Gerichtshof in seiner aktuellen Besetzung (links sitzend: Ruth Bader-Ginsburg; rechts stehend: Neil Gorsuch).
Hintergrund

„Meilensteinurteil“: Oberster Gerichtshof der USA stärkt Religionsfreiheit

(Washing­ton) Der Ober­ste Gerichts­hof der USA ent­schied, daß „Kir­chen nicht von der staat­li­chen Finan­zie­rung“ aus­ge­schlos­sen wer­den dür­fen. Die Höchst­rich­ter stell­ten in ihrem Urteil fest, daß Kir­chen „das­sel­be Recht wie wohl­tä­ti­ge Orga­ni­sa­tio­nen“ auf staat­li­che Zuwen­dun­gen haben. Das Urteil gilt als Mei­len­stein gegen Ver­su­che einer radi­ka­len Tren­nung von Staat und Kir­che, wie sie wäh­rend der Prä­si­dent­schaft von
Papst Franziskus: "Unterscheidung", sonst herrschen Verschlossenheit und Stillstand.
Hintergrund

Widerspruch „tötet“, „tötet“, „tötet“ – Gab Franziskus den Kardinälen am 8. Mai eine Antwort auf ihre „Dubia“?

(Rom) Der Vati­ka­nist Edward Pen­tin (Natio­nal Catho­lic Regi­ster) stell­te gestern die Fra­ge in den Raum, ob Papst Fran­zis­kus mit sei­ner mor­gend­li­chen Pre­digt in San­ta Mar­ta vom ver­gan­ge­nen 8. Mai auf die Dubia (Zwei­fel) der vier Kar­di­nä­le Brand­mül­ler, Bur­ke, Caf­farra und Meis­ner geant­wor­tet habe. Die Fra­ge ist wegen des infor­mel­len Cha­rak­ters der San­ta-Mar­ta-Pre­­di­g­ten schwer zu beant­wor­ten.
Abbé Claude Barthe: Die Ablehnung einer Audienz durch Papst Franziskus "läßt daran denken, daß die Linie einer respektvollen, aber entschiedenen 'brüderlichen Zurechtweisung' fortgesetzt wird".
Nachrichten

„Ein ohrenbetäubendes Schweigen“ – Abbé Claude Barthe über den Papst, Amoris laetitia und die Kardinäle

(Paris) Am 20. Juni wur­de bekannt, daß die vier Kar­di­nä­le, die Papst Fran­zis­kus seit neun Mona­te ohne Ant­wort auf ihre Dubia (Zwei­fel) zum umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris Lae­ti­tia läßt, seit zwei Mona­ten auch ver­geb­lich auf eine Ant­wort auf ihr Gesuch um eine Audi­enz war­ten. Am Tag dar­auf ver­öf­fent­lich­te L’Homme Nou­veau ein Inter­view mit dem bekann­ten
Das Grabtuch von Turin. Sein Weg von Konstantinopel über Athen nach Burgund.
Hintergrund

„Die verlorenen Jahre“ des Grabtuches von Turin – Eine historische Spurensuche

(Rom) Die Bemü­hun­gen, eine Geschich­te des Grab­tu­ches von Turin zu schrei­ben, ste­hen vor allem einer gro­ßen Her­aus­for­de­rung gegen­über: Es gibt ein „Loch“ von rund 150 Jah­ren, die der Bio­lo­ge Ales­san­dro Pia­na in sei­nem gleich­na­mi­gen Buch als „ver­lo­re­ne Jah­re“ bezeich­ne­te [1]Ales­san­dro Pia­na: Sin­do­ne, gli anni per­du­ti (Das Grab­tuch. Die ver­lo­re­nen Jah­re), Sug­ar­co, Mai­land 2007. Für die­se
Statthalter Fra Dalla Torre bei Papst Franziskus
Hintergrund

Spitze des Malteserordens präsentiert sich dem Papst „völlig anders“ – in Zivil

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Frei­tag, 23. Juni, wur­de die neue Füh­rungs­spit­ze des Mal­te­ser­or­dens von Papst Fran­zis­kus in Audi­enz emp­fan­gen. Ange­führt wur­de die Dele­ga­ti­on des groß­mei­ster­lo­sen Ordens vom Statt­hal­ter des Groß­mei­sters, Gia­co­mo Graf Dal­la Tor­re del Tem­pio di San­gui­net­to, der am ver­gan­ge­nen 29. April für ein Jahr gewählt wurde.
Daniel Pittet mit Papst Franziskus, als er ihm ein anderes Buch überreicht
Buchbesprechungen

Schweizer Päderast aus Ordens- und Klerikerstand entlassen – Deutsche Ausgabe von „Pater, ich vergebe euch“

(Bern) „Mon Père, je vous par­don­ne“ (Pater, ich ver­ge­be euch) heißt das im ver­gan­ge­nen Febru­ar erschie­ne­ne Buch des Welsch­schwei­zers Dani­el Pit­tet aus Frei­burg im Ücht­land, in dem er sei­ne Erleb­nis­se auf­ar­bei­tet, als Kind vier Jah­re lang von sei­nem Lands­mann, dem Kapu­zi­ner­pa­ter Joël Allaz, miß­braucht wor­den zu sein. Das Vor­wort zum Buch hat­te Papst Fran­zis­kus geschrie­ben.
Marsch für die Familie, bereits ein Fixpunkt in Wien und Kontrastprogramm zur "Regenbogenparade"
Christenverfolgung

Marsch für die Familie in Wien – die Wahrheit gegen die Lüge

Von Wolf­ram Schrems* Wie in den ver­gan­ge­nen fünf Jah­ren wur­de mit dem Marsch für die Fami­lie am 17. Juni auch heu­er gegen die lügen­haf­ten und zer­stö­re­ri­schen Ideo­lo­gien, die von der „Regen­bo­gen­pa­ra­de“ ver­kör­pert wer­den, pro­te­stiert. Die Anlie­gen des Mar­sches waren dar­über hin­aus der Schutz des mensch­li­chen Lebens ab der Emp­fäng­nis, die Ableh­nung der „Homo-Ehe“, der Schutz