Übergriffe auf Christen und Taufbewerber in Flüchtlingsheimen

Islamisten in Deutschland
Isla­mi­sten in Deutschland

Berich­te über Schi­ka­nen, Über­grif­fe und sogar Gewalt gegen Chri­sten in Flücht­lings­hei­men häu­fen sich. Der nach­fol­gen­de Bericht der Selb­stän­di­gen Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Kir­che (SELK) ist einer von zahl­rei­chen, die uns errei­chen, die aber in der ver­öf­fent­li­chen Mei­nung kaum Nie­der­schlag fin­den. Sie­he dazu auch den Kom­men­tar von Andre­as Becker:

(Ber­lin) Von wei­te­ren Über­grif­fen in Flücht­lings­hei­men auf Men­schen, die sich vom Islam ab- und dem Chri­sten­tum zuwen­den, hat Pfar­rer Dr. Gott­fried Mar­tens von der Drei­ei­nig­keits-Gemein­de der Selb­stän­di­gen Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Kir­che (SELK) in Ber­lin-Ste­glitz am heu­ti­gen Frei­tag auf der Face­book-Sei­te sei­ner Gemein­de berich­tet. All­mäh­lich rei­che es ihm mit der „Reli­gi­on des Frie­dens“, schreibt der Pfar­rer, des­sen Gemein­de star­ken Zulauf durch Flücht­lin­ge hat.

Am Mitt­woch sei ein afgha­ni­scher Tauf­be­wer­ber zum Gemein­de­zen­trum gekom­men, der von Mus­li­men in sei­nem Heim mit dem Mes­ser am Hals bedroht und zusam­men­ge­schla­gen wor­den sei, weil er Christ wer­den wol­le. so Mar­tens. Der Tauf­be­wer­ber müs­se nun vor­läu­fig in den Gemein­de­räu­men blei­ben. Heu­te früh sei ein ira­ni­sches Gemein­de­glied gekom­men, das gera­de gestern Abend Mus­li­me in sei­nem Heim ver­prü­gelt hät­ten, weil er nun Christ sei: „Die Hand ist ver­letzt. Er muss vor­läu­fig bei uns blei­ben.“ Am Abend hät­ten schließ­lich zwei ira­ni­sche Tauf­be­wer­ber Zuflucht gesucht: „Sie wur­den in ihrer Not­un­ter­kunft von Mus­li­men bedroht und belei­digt, weil sie Chri­sten wer­den wol­len und in der Bibel lesen. Man beschallt sie statt­des­sen die gan­ze Zeit mit Koran­ver­sen.“ Als man ihnen auch noch das Han­dy haben steh­len wol­len, hät­ten sie sich beim ara­bi­schen Wach­schutz beschwert. „Der wirft die Chri­sten aus dem Heim … Sie müs­sen nun vor­läu­fig bei uns blei­ben.“ Der enga­gier­te Ste­glit­zer Gemein­de­pfar­rer resü­miert, dass sich in die­sen Erfah­run­gen bin­nen weni­ger Stun­den wei­te­re Bei­spie­le für die „all­täg­li­che Chri­sten­ver­fol­gung in Deutsch­land“ zei­gen würden.

Ein­lei­tung: Giu­sep­pe Nardi
Bild: WfC