„Kampf den Taugenichtsen“ — Papst ordnet Kontrolle der Kurienmitarbeiter an

Papst Franziskus und die Mitarbeiter an der Römischen Kurie(Vati­kan) Im neu­en Apo­sto­li­schen Schrei­ben Evan­ge­lii Gau­di­um beschreibt Papst Fran­zis­kus eini­ge Patho­lo­gien, an denen die Katho­li­zi­tät von heu­te lei­de. Dabei nann­te er die „ver­meint­li­che dok­tri­nel­le oder dis­zi­pli­na­ri­sche Sicher­heit, die Anlass gibt zu einem nar­ziss­ti­schen und auto­ri­tä­ren Eli­te­be­wusst­sein, wo man, anstatt die ande­ren zu evan­ge­li­sie­ren, sie ana­ly­siert und bewer­tet und, anstatt den Zugang zur Gna­de zu erleich­tern, die Ener­gien im Kon­trol­lie­ren ver­braucht“ (EG 94).

Um eine Kon­trol­le ganz ande­rer Art geht es dem­nächst im Vati­kan, näm­lich um eine päpst­li­che Kon­trol­le.

Ab dem 1. Janu­ar müs­sen alle Bedien­ste­ten des Kir­chen­staa­tes auf päpst­li­che Anwei­sung stem­peln. Die neue elek­tro­ni­sche Arbeits­zeit­er­fas­sung betrifft alle Mit­ar­bei­ter der Römi­schen Kurie ein­schließ­lich aller Prä­la­ten und Mon­si­gno­ri. Aus­ge­nom­men blei­ben nur Kar­di­nä­le und Erz­bi­schö­fe. Dies berich­tet das Wochen­ma­ga­zin Pan­ora­ma (ver­gleich­bar dem deut­schen Wochen­ma­ga­zin Focus).

„So beginnt der Kampf von Papst Fran­zis­kus gegen die Tau­ge­nicht­se, da die vati­ka­ni­schen Ange­stell­ten bis­her gewohnt waren, daß es kei­ne Kon­trol­le über ihre Arbeits­zei­ten, über Arbeits­an­tritt und Arbeits­en­de gab“, so das Wochen­ma­ga­zin.

Laut Pan­ora­ma ist es Ziel der Maß­nah­me, „den Ein­satz des Kuri­en­per­so­nals zu opti­mie­ren und den einen oder ande­ren Prie­ster für die Seel­sor­ge frei­stel­len zu kön­nen.“ Bis­he­ri­ge Ver­su­che für mehr Kon­trol­le sei­en am Wider­stand des Per­so­nals geschei­tert, so das Wochen­ma­ga­zin. Damit sei nun aber Schluß, denn Papst Fran­zis­kus habe die Sache sel­ber in die Hand genom­men und in Zusam­men­ar­beit mit der Güter­ver­wal­tung des Apo­sto­li­schen Stuhls, von der die Gehäl­ter aus­be­zahlt wer­den, eine kon­se­quen­te Kon­trol­le „für mehr Effi­zi­enz“ durch­ge­setzt.

Alle Mit­ar­bei­ter müs­sen ab 1. Janu­ar eine Magnet­kar­te ver­wen­den, um Zutritt zum Vati­kan zu erhal­ten. Jeder Ein- oder Aus­tritt wird elek­tro­nisch regi­striert, so Pan­ora­ma. Papst Fran­zis­kus Hal­tung gegen­über der Römi­schen Kurie ist ambi­va­lent. Bei ver­schie­de­nen Anlä­ßen lob­te er einer­seits sei­ne Mit­ar­bei­ter, im Scal­fa­ri-Inter­view bezeich­ne­te er sie aller­dings als „Lepra des Papst­tums“. Inzwi­schen gab Scal­fa­ri bekannt, daß die Aus­sa­gen des Pap­stes im Inter­view von ihm for­mu­liert wur­den. Der Grün­der von La Repub­bli­ca legt jedoch wert auf die Fest­stel­lung, daß das Inter­view inhalt­lich „authen­tisch“ sei, dem Papst vor der Druck­le­gung vor­ge­legt und von die­sem aus­drück­lich auf Nach­fra­ge gut­ge­hei­ßen wur­de.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Lettera43

38 Kommentare

  1. Mit­ar­bei­ter als Lepra zu bezeich­nen ist schon eine Beson­der­heit, die ich nicht annä­hernd cha­rak­te­ri­sie­ren kann.

    • Sol­che Meta­phern stam­men aus dem Wör­ter­buch des Unmen­schen. Wir hat­ten ja mal eine Her­ren­eli­te im Land hier, die auch sol­che Krank­heits­me­ta­phern für eine Grup­pe von Men­schen benutz­te.

  2. Rich­tig so. Wie in jedem Arbei­ter- und Bau­ern­staat geht es jetzt den Faul­pel­zen im Vati­kan an den Kra­gen, die der Voll­be­schäf­ti­gung im Wege ste­hen. Fehlt nur noch eine Sta­si, die alles und jeden genau­stens aus­wer­tet und kon­trol­liert. Das alles natür­lich medi­en­wirk­sam ver­mark­tet, damit man unbe­dingt die gan­zen Vor­gän­ger in der 2000-jäh­ri­gen Geschich­te wie nutz­lo­se, abge­ho­be­ne, lächer­li­che Ver­schwen­der aus­se­hen läßt, die nur dar­an dach­ten, in Saus und Braus zu leben. Ja, Papa Ber­go­glio arbei­tet tat­kräf­tig dar­an, bereits zu Leb­zei­ten hei­lig gespro­chen zu wer­den.

  3. Furcht­bar. Wer Miß­trau­en sät, wird Miß­trau­en ern­ten.
    Die­se Gläu­big­keit an moder­ni­sti­sche Über­zeu­gun­gen kommt eben auch hier zu tra­gen.

  4. Ein Haus­herr, der sei­ne Mitarbeiter,bevor er sie ken­nen gelernt hat her­un­ter­macht in aller Oéffentlichkeit-ist das im Sin­ne des Evan­ge­li­ums? Tun nicht man­che viel­leicht einen treu­en Dienst für die Kir­che, jahr­zehn­te­lang, ein gan­zes Leben lang?mir graut!

    • Anders­wo wird gera­de der Brief der Lucrecia Rogo run­ter­ge­macht. Man ver­tei­digt Hand in Hand mit den Moder­ni­sten die­sen Unglücks­papst. Papst­treu als Allein­stel­lungs­merk­mal ? Ver­ges­sen wir nicht, er ist nur der „Stell­ver­tre­ter“ mit beschränk­tem Wir­kungs­kreis.

  5. Weiß jemand, wie man ohne „dok­tri­nel­le Sicher­heit“ evan­ge­li­siert? Muss man da dem Tauf­be­wer­ber erklä­ren, dass man auch nicht so rich­tig weiß, ob es Gott gibt, aber man fin­det die Idee als sol­che ganz knor­ke?

    • Dar­über stand neu­lich mal bei Vati­ca­n­in­si­der was zwi­schen den Zei­len. Ein mit Ber­go­glio eng befreun­de­ter Prie­ster (Foto im Link, der im Addi­das-Anzug) hat es erklärt: Ber­go­glio und vie­le sei­ner Prie­ster haben immer die Sakra­men­te „mit Leich­tig­keit“ ver­wal­tet, was auf Deutsch über­setzt offen­sicht­lich heißt: an jeden ver­schleu­dert. „Kei­ne lan­gen Fahr­ten oder kate­che­ti­schen Vor­be­rei­tun­gen“ „ Begrün­dung: Ber­go­glio glaubt dar­an, dass „die Gna­de wirkt“, „er hat immer mehr an die Macht der Gna­de geglaubt als an die Bedeu­tung der rich­ti­gen erzie­he­ri­schen Vor­be­rei­tung und der Kate­che­se vor Aus­spen­dung der Sakramente“,„daher hat man in Bue­nos Aires, zuerst die Kin­der getauft und dann die Fami­li­en beglei­tet“.
      http://vaticaninsider.lastampa.it/es/vaticano/dettagliospain/articolo/papa-el-papa-pope-bergoglio-27265/

      Dass man es frü­her anders gemacht hat, und nie­man­den getauft, von dem man nicht sicher war, dass er katho­lisch erzo­gen wird, weil die Tau­fe ein unaus­lösch­li­ches Sie­gel ist, mit dem es einem in der Höl­le schlech­ter geht als ohne, küm­mert nicht. Das steht ja auch in dem Apo­sto­li­schen Schrei­ben: Man soll nicht immer sagen, aber frü­her wur­de es so gemacht…

      • Typisch Ber­doglio. Er hat aber nicht nur bei den Moder­ni­sten und natür­lich beim Main­stream sei­ne Anhän­ger, son­dern auch teue­stens erge­be­ne „Kon­ser­va­ti­ve“, die Kir­che mit Papst­tum ver­wech­seln, ja, den Papst über die Kir­che stel­len. Es wird alles ent­schul­digt, was die­se Fehl­be­set­zung des Stuh­les Petri macht, falsch über­mit­telt, falsch ver­stan­den, das wird uns erzählt. jetzt läßt man sich auch äußerst nega­tiv über Lucrecia Rogo aus. Die­ser Papst ist offen­sicht­lich über­for­dert und falsch.

  6. Die­ses Ver­hal­ten kennt man sonst aus „Org“-Gebäuden der Sci­en­to­lo­gy. Was hier „Papst“ Fran­zis­kus macht, ist nichts ande­res als ein tota­li­tä­res System zu schaf­fen. Die­ses hat nichts mehr mit „Barm­her­zig­keit“ oder „Lie­be“ zu tun! Die­ses zeugt ins­ge­samt von einem psy­cho­pa­tho­lo­gi­schen Ver­hal­ten, was ich aus mei­nem Theo­lo­gie­stu­di­um wäh­rend des Stu­di­ums mei­ner human­wis­sen­schaft­li­chen Antei­le als „Para­no­id-Schi­zo­ide“ Psy­cho­se ken­nen gelernt habe.

    Was soll die­ses Tun noch, war­um schließt er dann nicht den Vati­kan, löst den Kir­chen­staat auf und wird ita­lie­ni­scher Staats­bür­ger? War­um unter­wirft er, der sonst die Unbarm­her­zig­keit auch der heu­ti­gen Arbeits­welt anpran­gert, sei­ne Mit­ar­bei­ter dem­sel­ben Regime? Das hat doch alles kei­nen Sinn mehr. Er soll­te frei­wil­lig zurück­tre­ten! Es ist ein­fach unvor­stell­bar, daß Prä­la­ten und Prie­ster die mit dem unaus­lösch­li­chen Prä­ge­mal als Kle­ri­ker aus dem Volk erho­ben wor­den sind, so gede­mü­tigt wer­den! Sei­ne Para­noia gilt JEDEM PRIESTER.

    • „Was hier ‚Papst‘ Fran­zis­kus macht, ist nichts ande­res als ein tota­li­tä­res System zu schaf­fen.“ !!!
      Wie lan­ge ist es dann noch bis zum implan­tier­ten elek­tro­ni­schen Chip…?

  7. HOHOHO! Das ist doch Tur­bo­ka­pi­ta­lis­mus vom Fein­sten. Die Mit­ar­bei­ter schi­ka­nie­ren und kon­trol­lie­ren und die Bon­zen und der gro­ße Vor­sit­zen­de genie­ßen jede Frei­heit.
    Sarks­mus aus.

  8. Wie sag­te einst Lenin? „Ver­trau­en ist Gut ‚Kon­trol­le ist bes­ser „.Ich habe schon ein­mal dar­auf hin­ge­wie­sen : Im Vati­kan hat nach dem Ein­zug der Homo­lob­by und Freimaurer,nun der Kom­mu­nis­mus sein Panier aufgeschlagen.Der neue Papst machts mög­lich.

    • Der Kom­mu­nis­mus hat im Vati­kan schon seit 50 Jah­ren sei­ne Zel­te auf­ge­schla­gen begin­nend mit „Mater et Magi­stra“ und der von Sowjets und ande­ren Kom­mu­ni­sten beju­bel­ten Enzy­kli­ka „Pacem in Ter­ris“, nur so krass wie jetzt ist das noch nie auf­ge­fal­len und auch jetzt mer­ken es ja vie­le noch immer nicht.

  9. Bei Staats­mit­ar­bei­ten­den ist es eigent­lich ganz nor­mal, dass die Arbeits­zeit erfasst wird. War­um soll das auch nicht im Vati­kan so sein? Da sehe ich über­haupt kein Pro­blem.

    • Nein, das ist nicht nor­mal — wel­cher Beam­te hat eine Stech­uhr? So was, Hal­le­lu­ja und Amen, gibts nur da, wo man eine schuf­ten­de Arbei­ter­schaft drang­sa­liert und aus­beu­tet, in den Fabri­ken und den Call­cen­tern. Da, wo der Arbei­ter nur noch „Man­power“ ist.
      Je „geho­be­ner“ eine Stel­lung, desto weni­ger wird kon­trol­liert.
      F. drückt sei­ne Mit­ar­bei­ter nun auf Pro­lo-Niveau.
      Wobei er selbst sich jede Unre­gel­mä­ßig­keit gönnt, die ihm durch den Kopf fährt. Er ist ja der gro­ße Papst.
      Ja, was ist das?
      Ken­nen wir das nicht aus der Wirt­schaft? Aus der geschol­te­nen kapi­ta­list­si­chen Wirt­schaft oder anders: „L’état c’est moi!“
      Nach dem Mot­to ver­fah­ren immer mehr, auch der Ober-Bür­ger­mei­ster von Karls­ru­he. Wer nicht genau hin­sieht, hört ein Lämm­lein blö­ken. Aber bei einer intel­li­gen­ten und kri­ti­schen und wach­sa­men und an der rea­len, ganz kon­kre­ten Wirk­lich­keit ori­en­tier­ten Schau ent­deckt man in die­sem Vexier­bild einen tyran­ni­schen, unmensch­li­chen Wolf.
      Klar, das ist heu­te nor­mal. Da haben Sie schon recht.
      Die Tyran­nen sit­zen in den Start­lö­chern.
      Klar, das muss end­lich auch in den Vati­kan, sicher, das hat dort noch gefehlt…
      Wann kauft F. sich für sehr viel Geld ein paar neue, auf arm­se­lig getrimm­te schwar­ze Schu­he?

      • dan­ke, treffsicher!@amen ist wohl ganz und gar dem main­stream verfallen,ein Bergoliofan,welcher dem äusse­ren Wohl­ge­fal­len fröhnt, da gilt nur Gier, Materialismus,Totalitarismus.Daher nie­der mit allen Tra­di­tio­nen vorwärts,vorwärts,secundum illud:wir zer­stö­ren alles!Gute Rei­se!

      • Wie kom­men Sie auf die Idee, Beam­te müss­ten nicht „ste­chen“? Im öffent­li­chen Dienst müs­sen Beam­te und Ange­stell­te selbst­ver­ständ­lich ihre Arbeits­zeit erfas­sen. Daß Beam­te laut Beam­ten­recht theo­re­tisch „immer im Dienst sind“, ändert dar­an nichts. Man­che Dien­stel­len haben aller­dings die Mög­lich­keit, die Details in Abstim­mung mit dem Per­so­nal­rat eigen­stän­dig zu regeln.

        Es mag sein, dass es für bestimm­te Füh­rungs­kräf­te, etwa die Abtei­lungs­lei­ter oder die „poli­ti­schen Beam­ten“, Son­der­re­ge­lun­gen gibt, weil man von ihnen auf­grund ihrer Posi­ti­on erwar­tet, daß sie Über­stun­den gel­tend machen.

        Aber da sind Aus­nah­men.

        http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/azv/gesamt.pdf‎

        Daß der Papst mit die­ser Ver­ord­nung sei­ne Mit­ar­bei­ter auf „Pro­lo-Niveau“ drücke, sehe ich nicht. Der Vati­kan ist doch auch die ober­ste „Ver­wal­tungs­be­hör­de“ der Welt­kir­che, also wer­den dort auch Auf­ga­ben erle­digt, die nicht geist­li­cher Natur sind. Also war­um dann kei­ne Zeit­er­fas­sung der Mit­ar­bei­ter?

        Natür­lich kann man die­se Maß­nah­me als Zei­chen des Miß­trau­ens sehen. Es könn­te aber auch ein Zei­chen von Ehr­lich­keit sein, in dem man Son­der­re­ge­lun­gen und Pri­vi­le­gi­en abschafft, wo sie nicht zwin­gend gebo­ten sind.

        Daß die Kir­che auch ihre nicht in geist­li­chen Funk­tio­nen täti­gen Mit­ar­bei­ter etwa zur Ein­hal­tung der kirch­li­chen Regeln in Fra­gen von Ehe und Moral ver­pflich­tet, ist sicher gerecht­fer­tigt, eine Befrei­ung von der Zeit­er­fas­sung nicht.

        Daß der Papst und die Kar­di­nä­le nicht „ste­chen“ muss auch kein Zei­chen von Über­heb­lich­keit sein. Oder glau­ben Sie, daß Frau Mer­kel oder die Mini­ster­prä­si­den­tin­nen und Mini­ster­prä­si­den­ten beim Betre­ten oder Ver­las­sen ihrer Büros „ste­chen“?

        • Das Pro­lo-Niveau sehe ich auch nicht. Die höhe­ren Beam­ten machen doch ihre Über­stun­den gera­de nicht gel­tend. Das aber nur am Ran­de. Es geht um Fran­zis­kus. Der Papst ist jetzt Zen­trum. Eigent­lich soll­ten wir uns um den Glau­ben küm­mern, jetzt schla­gen wir uns mit den Schnit­zel­jagd-Äuße­run­gen des Pap­stes her­um.
          Immer­hin kom­men wir durch sei­ne Amts­füh­rung zum Ergeb­nis, dass die Kir­che (ius divinum) auch von ihm nicht zer­stört wer­den könn­te.

        • „Daß die Kir­che auch ihre nicht in geist­li­chen Funk­tio­nen täti­gen Mit­ar­bei­ter etwa zur Ein­hal­tung der kirch­li­chen Regeln in Fra­gen von Ehe und Moral ver­pflich­tet, ist sicher gerecht­fer­tigt, eine Befrei­ung von der Zeit­er­fas­sung nicht.“

          Nach den ungeist­li­chen Ein­wür­fen von unse­ren Bischö­fen nd nun auch dem von Rom soll­ten Sie sich in die­sem Satz an die Rea­li­tä­ten anpas­sen und umkeh­ren.

          Egal, wel­che Moral einer lebt — wehe man denkt dar­über auch nur kri­tisch! Aber die Kir­chen­steu­er muss bezahlt wer­den, sonst bist exkom­mu­ni­ziert. Und nun auch Zeit­er­fas­sung mit Chip.

        • …ach ja, und der Link funk­tio­niert nicht. Übri­gens bin ich Beam­ten­toch­ter — da wur­de nicht „gesto­chen“. Es ist ein Unter­schied, ob es einen ver­bind­li­chen Zeit­plan gibt, oder ob einer mich mit Kon­troll­me­tho­den stän­dig bei der Ein­hal­tung über­wacht.
          Aber als ich in den Seme­ster­fe­ri­en gejobbt hab als „Arbei­te­rin“, da muss­te ich „ste­chen“.
          Kann aber schon sein, dass in unse­rer tota­li­tä­ren Arbeits­welt der Zeit­ge­nos­se den Unter­schied nicht mehr kennt. Kann schon sein.

          • Das mit dem Link tut mir leid. Dies ist der Link zur Haupt­sei­te:

            http://www.gesetze-im-internet.de

            Ich weiß nicht, wann im Öffent­li­chen Dienst in Deutsch­land die Zeit­er­fas­sung ein­ge­führt wor­den ist. Als ich vor 16 Jah­ren dort anfing, gab es das bereits, wenn auch wesent­lich unfle­xi­bler gere­gelt als heu­te .

            Ich kann auch Ihre Empö­rung dar­über, daß Arbeits­be­ginn und ‑ende, Pau­sen­zei­ten oder Dienst­gän­ge usw. erfasst wer­den, nicht ver­ste­hen.
            Wie­so das „Kon­troll­me­tho­den“ einer „tota­li­tä­re Arbeits­welt“ sein sol­len, die höch­stens „Arbei­tern“ zuzu­mu­ten sind, kann ich nicht nach­voll­zie­hen.

            Könn­te es sein, daß Sie als freie Künst­le­rin so sehr dar­an gewöhnt sind, Her­rin Ihrer Zeit zu sein, daß Sie die in vie­len Berei­chen der Arbeits­welt übli­che, nor­ma­le und in der Regel nicht als Gän­ge­lei emp­fun­de­ne Zeit­er­fas­sung als unzu­mut­ba­re Ein­schrän­kung Ihrer Rech­te emp­fin­den?

            Das ist eine Fra­ge, bzw. eine Mut­ma­ßung, kein Vor­wurf oder Kri­tik. Sie „dür­fen“ das ja so sehen, ich sehe es eben anders.

          • Auch freie Künst­ler haben feste Zeit­vor­ga­ben — Pro­ben, Auf­trit­te, Sound­checks, ich unter­rich­te — glau­ben Sie, da kann ich gera­de machen, was ich will?
            Außer­dem bin ich auch Mut­ter und habe einen straf­fen Zeit­plan. Schul­be­ginn, Kind zum Kla­vier­un­ter­richt und Arzt­ter­mi­nen kut­schie­ren, was den­ken Sie. Abga­be­ter­mi­ne, Sit­zun­gen, etc. etc.
            Wahr­schein­lich muss ich mehr nach Zeit­plan arbei­ten als Sie alle zusam­men.
            Aber dar­um geht es nicht.
            Ich sag­te auch nicht, dass man Arbei­tern das gut zumu­ten darf, ande­ren aber nicht.
            Was ich mein­te ist, dass die Behand­lung des Mit­ar­bei­ters als „Man­power“ oder „Human­ka­pi­tal“, wie man so oft sagen hört, erst zu die­sen über­zo­ge­nen Kon­troll­me­tho­den geführt hat.
            Das geht ja nicht nur um die Erfas­sung der Arbeits­zei­ten (Beginn und Ende), son­dern in man­chen Berufs­grup­pen inzwi­schen um die Dau­er jedes Hand­griffs (z.B. der Pfle­ge).
            Und es war die kapi­ta­li­sti­sche Industrie„kultur“, die anfing, nicht mehr auf den ein­zel­nen Arbei­ter zu schau­en und statt des­sen die Kon­trol­le nach dem Gieß­kan­nen­prin­zip, die aber immer auch tota­li­tär ist, ein­ge­führt hat. Es wäre kei­nem Mei­ster­be­trieb je ein­ge­fal­len davor, in die­ser Wei­se sei­ne Gesel­len zu kon­trol­lie­ren…
            Dass nun der Vati­kan meint, er müss­te Metho­den ein­füh­ren, die gewiss nicht gera­de dem men­schen­freund­lich­sten System ent­stam­men, ist für mich ein Skan­dal. Falls dort wirk­lich ein paar Schlam­per und Pen­ner sit­zen soll­ten, kann man sie anders an ihre ver­trag­li­chen Pflich­ten erin­nern… Außer­dem stinkt der Fisch bekannt­lich vom Kopf an — seht euch doch den anar­chi­schen Papst an. Was soll man da noch von den Mit­ar­bei­tern erwar­ten?

        • Es geht ja nicht um die­ses Detail, das doch nur anzei­gen soll, wie­vie­le Gesich­ter der Papst, der von allen geliebt wer­den will (Lucrecia Rogo), hat. Die Vati­kan­mit­ar­bei­ter sind wohl die „Bösen“, Rän­der­be­woh­ner dage­gen wird das vol­le Ver­ständ­nis Ber­go­gli­os zu Teil.

          • Was sind denn „Rän­der­be­woh­ner“?

            Und wenn ich sehe, wel­che Auf­re­gung und Empö­rung die Ein­füh­rung einer Stech­uhr im Vati­kan hier her­vor­ge­ru­fen hat, ist es wohl nicht nur ein „Detail“

  10. Erin­nern wir uns ein Mit­glied des Küchen­ka­bi­netts kommt ja von einer der größ­ten Unter­neh­mens­be­ra­tun­gen der Welt.
    Hier wird ein in Kon­zer­nen erprob­tes Instru­men­te zur Kon­trol­le und Aus­sor­tie­rung von Mit­ar­bei­tern ein­ge­setzt.
    Der Ein­fluss der Unter­neh­mens­be­ra­tung erklärt auch die Stra­te­gie und das Tak­tie­ren des Bischofs von Rom vor, bis und mit sei­ner Regie­rungs­er­klä­rung. Wir wer­den den Ein­fluss erneut sehen wenn die aus­ge­wähl­ten Kar­di­nä­le „ihre“ Ergeb­nis­se prä­sen­tie­ren. Bei Bera­tun­gen ist es immer so dass das Ergeb­nis vor­her fest­steht und dann nur ein Pseu­do-Pro­zess der schein­ba­ren Objek­ti­vi­tät und Neu­tra­li­tät durch­ge­führt wird.
    Mit dem Mit­ar­bei­ter­kon­troll­kon­zept
    Kommt jetzt die lan­ge ange­kün­dig­te Ent­fer­nung von nicht zur Neu­aus­rich­tung pas­sen­den Mit­ar­bei­tern aber auch geweih­te Die­ner.
    Dies wird auto­ma­tisch auch zur Dis­zi­pli­nie­rung aller, auch nicht unmit­tel­bar betrof­fe­ner Kir­chen­mit­ar­bei­ter, auch von geweih­ten Die­nern, füh­ren.
    Die Maxi­me ist bereits for­mu­liert, was sag­te der Bischof sei Sün­de? Die Kor­rup­ti­on. Ja, wer sich da was zuschul­den kom­men ließ, der geht bes­ser frei­wil­lig oder wird gegan­gen.
    Übri­gens erin­nern wir uns in dem Zusam­men­hang an die Aus­sa­ge auf dem Rück­flug von Rio, zur Fra­ge von Homo­se­xua­li­tät, hier ist die Lob­by Sün­de, wel­che aber nicht auf­zu­fin­den ist (war) und wei­ter zur Fra­ge Frau­en in Prie­ster­amt, hier sag­te er sei die Zeit noch nicht reif. Wie ist das, wenn die Regie­rungs­er­klä­rung so nach 1 Jahr umge­setzt ist? Ist dann die Zeit reif? Wie ist dann die Posi­ti­on zur Sexua­li­sie­rung und Fami­lie?
    Es ist klar hier ist alles bereits gedacht und auf den Weg gebracht. Es wird step by step abge­ar­bei­tet. Wir haben es hier mit einer knall­har­ten welt­li­chen Macht­po­li­tik zu tun.

    • Den Ein­druck habe ich tat­säch­lich auch.
      Allein schon das Anfangs-Zitat oben im Arti­kel ist ein Hohn auf jeden Gläu­bi­gen der Gegen­wart und Ver­gan­gen­heit, auf jeden Hei­li­gen, der sein Leben für den Ernst des Evan­ge­li­ums ein­setz­te.
      Alles, was bei F. fromm klingt, ist kalt. Es fehlt dar­in die­se Flam­me der Lie­be und des Gei­stes. Mir scheint, das wirft er den neo­kon­ser­va­ti­ven „Dumm­köp­fen“ hin, damit sie sich dar­an berau­schen, mit ihrer Papo­la­trie und Infan­ti­li­tät beschäf­tigt sind, anstatt auf­zu­pas­sen und wach­sam zu blei­ben.
      In Wahr­heit pas­siert vor­ran­gig das, was Sie beschrei­ben. Das ist auch mein Ein­druck. Und das Volk lässt sich täu­schen.
      Es ist auf­fal­lend, wie vie­le Katho­li­ken momen­tan eben doch genau erken­nen, wer F. ist. Wie vie­le kla­re State­ments sind seit März erschie­nen?! Sehr vie­le, muss man zuge­ben. Den Papst kratzt das nicht. Auch hier eis­kal­ter Geschäfts­mann. Betreibt raf­fi­nier­tes Beschwer­de­ma­nage­ment, setzt zur Befrie­di­gung der Ver­un­si­cher­ten ein Stein­chen kurz­fri­stig wie­der zurück und holt dann zu einem umso grö­ße­ren Schritt in den Abgrund aus, der die, die dann noch befrie­digt dar­über sind, dass das Stein­chen etwas zurück­ge­setzt wur­de, abso­lut kalt über­rascht und reak­ti­ons­un­fä­hig macht.
      Selbst wohl­wol­lend­sten und papst­freund­lich­sten Leu­te auch in mei­nem Umfeld sind inzwi­schen beschli­chen von einem so star­ken Unbe­ha­gen, dass man es förm­lich don­nern hört. Und die Unver­schämt­heit undd er Hohn der Ungei­ster in der Kir­che bricht seit März unge­hemm­ter her­vor als je.
      Was ich aber wirk­lich bedenk­lich fin­de, ist dass F. das, was uns Jesus über­lie­fert hat in sei­ner kon­kre­ten For­mu­lie­rung als etwas Böses hin­stellt. Wir wis­sen alle, dass es eine unver­geb­ba­re Sün­de ist, wenn einer, der ein­mal wuss­te, wer Jesus war, ihn oder das, was er uns gege­ben hat, nicht nur ver­rät — das wäre ver­geb­bar — son­dern als „böse“, also „teuf­lisch“ bezeich­net. Schon die Wor­te Kar­di­nal Marx‘ haben mich ins Mark erschreckt: er will „Buße tun“ dafür, dass die Kir­che den Auf­trag hin­sicht­lich Höl­le und Feg­feu­er getreu­lich aus­ge­führt hat seit 2000 Jah­ren. Das heißt doch, er nennt das, was auch Jesus gelehrt hat, sünd­haft, als von Gott abge­fal­len und damit dämo­nisch.
      In ähn­li­che Rich­tung geht Ber­go­glio.
      Mir kann es da nur kalt den Rücken run­ter­lau­fen.
      Imma­cu­la­ta bewah­re unse­re See­len vor die­sem furcht­ba­ren Geist und bit­te für uns unab­läs­sig vor Gott!

      • Sie haben voll­kom­men recht @zeitschnur! Es ist der Pro­zess der Umwer­tung aller Wer­te, alles bis dato fest Geglaub­te wird nun nicht mehr nur in Fra­ge gestellt oder umin­ter­pre­tiert, es wird als Böse und Ver­werf­lich dekla­riert! Und in dem Sin­ne wird es noch wei­ter gehen, wir wer­den die Ent­fer­nung der Taber­na­kel erle­ben, die sich in der Ein­füh­rung der Volks­al­tä­re ja schon ange­kün­digt hat, das Kreu­zes­op­fer Jesu Chri­sti wird ver­höhnt wer­den. Ich habe mich gegen End­zeit­pro­phe­ti­en immer damit getrö­stet, dass die Kir­che schon Schlim­me­res in ihrer Geschich­te durch­ge­stan­den hat, Gegen­päp­ste, mora­lisch ver­kom­me­ne Päp­ste, Intri­gan­ten­tum und Ver­rat, aber das, was jetzt geschieht, hat eine ganz neue Qua­li­tät, das hat es mei­nes Wis­sens in der Geschich­te der Kir­che noch nie gege­ben: der Stell­ver­tre­ter Chri­sti höchst­selbst erklärt die Leh­re der Kir­che für obso­let und beab­sich­tigt ihre hier­achisch-zen­tra­li­sti­sche Ver­fasst­heit auf­zu­lö­sen. Ich glau­be, wir sind nun wirk­lich in ein fina­les Sta­di­um ein­ge­tre­ten.

      • Herr Ber­go­glio, der Bischof von Rom ist nicht der Stell­ver­tre­ter Chri­sti. Er ist der „Prä­si­dent“ der 20 Köp­fe im Vati­kan.
        Ein Prä­si­dent prä­sen­tiert das Unter­neh­men, wel­ches ande­ren gehört, ande­re man­gen und lei­ten.
        Er hat nach außen die Auf­ga­be, der Ziel­grup­pe gegen­über Kon­ti­nui­tät, Serio­si­tät bezüg­lich des neu­nen Pro­duk­tes, „Chri­stus der Moder­ne“, „Chri­stus light“ oder „Chri­stus soft“ zu ver­mit­teln. Das bedeu­tet so vie­le wie mög­lich der bis­he­ri­gen, treu­en Kun­den zu hal­ten und die gewünsch­te Zahl neu­er Kun­den zu errei­chen und gleich­zei­tig mit dem neu­en Pro­dukt in neue Ziel­grup­pen und Märk­te vor­zu­sto­ßen. Dabei hat das alte Pro­dukt aus­ge­dient, es gibt nur noch eine blas­se, vir­tu­el­le Kopie. Wäre das anders hät­te man ja kein neu­es Pro­dukt und könn­te damit auch das Unter­neh­mens­ziel nicht errei­chen.
        Die „alten“ nicht wand­lungs­fä­hi­gen Reprä­sen­tan­ten des „alten Pro­duk­tes“ müs­sen natür­lich das Unter­neh­men ver­las­sen.
        Der Prä­si­dent hat sei­ner­seits auch nur eine Auf­ga­be für eine Über­gangs­zeit. Denn trotz all sei­ner Anpas­sungs­fä­hig­keit ist er nicht anpas­sungs­fä­hig genug.

    • Sehr gut ana­ly­siert @Gerd Hengs­ber­ger! Die­ser Plan wur­de sicher schon wäh­rend der Amts­zeit Johan­nes Pauls II. erson­nen. Bene­dikt war ein Betriebs­un­fall, und als sein Gegen­kon­zept, die Ver­söh­nung mit der Tra­di­ti­on, trotz aller Quer­schlä­ge in einem erneu­ten Auf­leuch­ten der alten, fast schon zu Tode refor­mier­ten und abge­schaff­ten Eccle­sia catho­li­ca gefähr­lich nach­hal­ti­ge Früch­te zei­tig­te, muss­te er schnell­stens weg. Ber­go­lio ist nun der Garant einer erfolg­rei­chen Umset­zung die­ses Plans. Die Stech­uhr ist nur eines in einer gan­zen Rei­he von per­fi­den Mit­teln, die vor­nehm­lich der Ein­schüch­te­rung der Kuri­en­mit­ar­bei­ter die­nen. Mit dem alten Kon­zept von Zucker­brot und Peit­sche schafft man sich eine gefü­gi­ge Mas­se, die man ohne nen­nens­wer­te Gegen­wehr nach Her­zens­lust mani­pu­lie­ren, ent­rech­ten, mar­gi­na­li­sie­ren und deren man sich letzt­lich bei Bedarf auch ganz ent­le­di­gen kann.

  11. Es gibt einen sehr guten Spruch der auf die irdi­schen Ver­hält­nis­se zutrifft:
    „Wie der Herr so es Gscherr“ mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  12. Stand in der apo­sto­li­schen Exho­ra­ti­on nicht was von wegen kei­nen Kon­troll­zwang und Ver­trau­en und die Men­schen sind doch gut und so?
    Also wenn dem doch so ist, dass geist­li­che Din­ge nciht kon­trol­liert wer­den sol­len und da (im Geist­li­chen) kei­ner­lei Vor­ga­ben gemacht wer­den dür­fen, weil die Schä­fe­lein ja schon sel­ber wis­sen was gut für sie ist.…
    Wenn dem so ist, dann müss­te man das doch sei­nen Mit­ar­bei­tern ein klein weni­ge mehr ver­trau­en.
    Aber das ist ja alles Lepra und des­halb hat man als aller­er­ste Amts­hand­lung ja die Papst­neu­wahl­gra­ti­fi­ka­ti­on gestri­chen.

  13. @Chorbisch
    Vie­len Dank für Ihren Post! Genau so ist es.
    @Hedi Züger
    Das stimmt, ich bin ein gro­sser Ber­go­lio-Fan. Got­te seg­ne und schüt­ze ihn!
    Der Rest ist Quatsch, was sie schrei­ben.

    • Jetzt brau­chen die Päp­ste auch schon Fans. Frü­her war der Papst noch der Papst und er rede­te, was katho­li­sche Sache ist, ohne auf Fern­se­hen, Pres­se und die Anders­gläu­bi­gen in der Fra­ge der Wahr­heit Rück­sicht zu neh­men.

    • das ändert lei­der nichts an dem was ich eben geschrie­ben habe-es ist mei­ne Sicht der Din­ge, wenn ich ihre postings jewei­len lese- und übri­gens im näch­sten Pon­ti­fi­kat wer­fen wir gewiss noch man­che Ueber­ra­schun­gen erle­ben- auch Sie,wie ich ver­mu­te-kein Quatsch! Damit wün­sche ich Ihnen alles Gute! vide­bi­mus vide­bi­mus!

  14. Ein Detail ist ein Detail. Die Ein­füh­rung der Zeit­er­fas­sung ist so ein Detail. Das kostet auch eine Stan­ge Geld, das den Armen, den wirk­li­chen Armen bes­ser zu Gute gekom­men wäre.
    Armut ist eben rela­tiv in die­ser und jener Hin­sicht.
    Rän­der­be­woh­ner sind die Leu­te, um die sich Ber­doglio in dem Inter­view bemüht hat. Anmer­kung noch: Dass der Inter­view­er so viel frei erfun­den hat, glau­be ich nun auch wie­der nicht. Man ist offen­bar um Scha­den­be­gren­zung bemüht wie wohl auch bei den Feh­lern in der deut­schen Über­set­zung der merk­wür­di­gen Freu­de des Pap­stes.

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