Treffen zwischen Papst und russisch-orthodoxem Patriarchen in einem „neutralen“ Land?

Metropolit Hilarion und Papst Franziskus(Rom/Moskau) Papst Fran­zis­kus emp­fing den “Außen­mi­ni­ster“ des rus­sisch-ortho­do­xen Patri­ar­chats von Mos­kau, Metro­po­lit Hil­ari­on von Wolo­ko­lamsk in Audi­enz. Der Metro­po­lit hält sich gera­de wegen einer Buch­vor­stel­lung in Rom auf (sie­he eige­nen Bericht Putin besucht Papst Fran­zis­kus — Neue „stra­te­gi­sche Part­ner­schaft“?). Zur Fra­ge, ob es zu einer Begeg­nung zwi­schen dem rus­sisch-ortho­do­xen Patri­ar­chen und dem katho­li­schen Kir­chen­ober­haupt kom­men wer­de, zeig­te sich der Metro­po­lit opti­mi­stisch. Wört­lich sag­te er: „Wir wis­sen noch nicht, in wel­chem Land sie statt­fin­den wird kön­nen“. Offen­sicht­lich suchen der Vati­kan und Mos­kau nach einem „neu­tra­len“ drit­ten Land, in dem es zum ersten Tref­fen eines Pap­stes mit einem Mos­kau­er Patri­ar­chen kom­men könn­te.

Kei­nen Kom­men­tar woll­te Metro­po­lit Hil­ari­on zum bevor­ste­hen­den Staats­be­such von Ruß­lands Staats­prä­si­den­ten­Pu­tin im Vati­kan abge­ben. Wla­di­mir Putin wird am 25. Novem­ber von Papst Fran­zis­kus in Audi­enz emp­fan­gen. “Es han­delt sich um den Besuch des Staats­prä­si­den­ten, der die Bezie­hun­gen zwi­schen den Kir­chen nicht betrifft. Es ist der Besuch des rus­si­schen Staats­ober­haup­tes beim Staats­ober­haupt des Vati­kan­staa­tes.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Osser­va­to­re Roma­no

1 Kommentar

  1. Alles klar? Man trifft sich gleich­be­rech­tigt, auf der Bischofs­ebe­ne an einem neu­tra­len Ort.
    Gibt es wirk­lich noch Fra­gen und Unklar­hei­ten?

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