Erzbischof Zollitsch: Kirche werde auch „unter Papst Franziskus katholisch bleiben“

(Frei­burg im Breis­gau) Mit Papst Fran­zis­kus wer­de man „viel Neu­es erle­ben“, sag­te der Frei­bur­ger Erz­bi­schof  Robert Zollitsch am Sams­tag auf dem Deut­schen Evan­ge­li­schen Kir­chen­tag in Ham­burg. Gleich­zei­tig warn­te er vor über­zo­ge­nen Erwar­tun­gen hin­sicht­lich der Öku­me­ne: die römisch-katho­li­sche Kir­che wer­de auch „unter Papst Fran­zis­kus katho­lisch blei­ben“.

9 Kommentare

  1. Eine tref­fen­de, aber sicher selbst­ver­ständ­li­che Aus­sa­ge von H.H. Erz­bi­schof. Beten wir für ein lan­ges, geseg­ne­tes und reform­freu­di­ges Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­cis­cus!

    • Eigenbt­lich ist es eine Selbst­ver­ständ­lich­keit, was Sei­ne Exzel­lenz hier sagt. Aber wenn man die Postings hier liest, ist es sehr rich­tig und nötig, dass er es sagt. Auch wenn, wie nicht anders zu erwar­ten, er sofort wie­der als Häre­ti­ker beschimpft wird.

  2. Ja zum Unter­scheid zu den­nen die auf sei­ne Exzel­lenz Zollitsch hören. Denn wenn es nach die­sen und sei­nen Gesin­nungs­ge­nos­sen gehen wür­de, wäre die Kir­che Deutsch­lands schon lan­ge zu einer pro­te­stan­ti­schen Glau­bens­ge­mein­schaft geschrumpft.

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen.

  3. Dass der hwst. Erz­bi­schof Zollitsch es über­haupt als not­wen­dig erach­tet, eine Selbst­ver­ständ­lich­keit: dass der Papst katho­lisch ist und die Kir­che als katho­li­sche bewahrt, eigens zu beto­nen, ist im hohen Maße merk­wür­dig. Anschei­nend sind ihm Besorg­nis­se gegen­tei­li­ger Art zu Ohren gekom­men.
    War­ten wir’s ab, und sei­en wir auf der Hut.

  4. Bischof Zollitsch hat ja auch end­lich wie­der Spaß an der Kir­che, denn der wur­de ihm unter Bene­dikt lei­der ver­miest.
    Und so kann er sich end­lich freu­en und den pro­te­stan­ti­schen Brü­dern indi­rekt Hoff­nung auf bal­di­ge Eini­gung machen, denn sei­ne Warung “ vor über­zo­ge­nen Hoff­nun­gen“ ist eine Nebel­ker­ze, die in Wirk­lich­keit heißt, “ war­tet nur, bald haben wir das auch noch hin­ge­bo­gen“
    Die RKK in Deutsch­land ist mit die­sem Her­ren und sei­nem EIn­flü­ste­rer aus Mainz auf einem Abstieg, der in der Geschich­te ziem­lich ein­ma­lig ist.
    In gewis­ser Hin­sicht auch ein Erfolg !

  5. Wenn H.H. Erz­bi­schof sagt, es sei „wie­der“ inter­es­sant, katho­lisch zu sein, dann kann das doch auch hei­ßen, dass es „wie­der“ — wie unter Bene­dic­tus XVI. — inter­es­sant ist. Ein Offen­ba­rungs­eid, dass vie­le einen Gegen­satz kon­stru­ie­ren.

  6. Weiß jemand, ob Zollitsch den Syl­labus und Lamen­ta­bi­li, Quas pri­mas und Pas­cen­di vol­stän­dig aner­kennt? Mit der Annah­me der geof­fen­bar­ten Wahr­heit hat­te er doch gewis­se Schwä­chen …

  7. Ja genau, die Kir­che ist end­lich wie­der ein Erleb­nis­park mit brand­neu­en Events — wie wär’s mit einer Mes­se im Hoch­seil­gar­ten? Ange­leint kann gaaaar nichts pas­sie­ren! Da kann man sei­ne Wochen­en­den ver­brin­gen und net­te Leu­te tref­fen. Aber wehe man zahlt die Mit­glie­der­ge­bühr die­ses Trach­ten­klubs nicht — dann darf man nicht mehr katho­lisch sein!
    Schön, dass wir wie­der ein kla­res Hir­ten­wort aus Frei­burg gehört haben!

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