Syrien: Kirche der Franziskaner zerstört

Die Kir­che des Fran­zis­ka­ner­klo­sters in Deir Ezzor ist zer­stört wor­den. Sie sei die ein­zi­ge Kir­che in Deir Ezzor, die bis­her noch nicht beschä­digt wor­den sei, erzähl­te der Fran­zis­ka­ner Tony Had­dad, Lei­ter der Vize-Pro­vinz Naher Osten, dem Fides­dienst. Die zwei Ordens­män­ner und die Schwe­stern von Mut­ter Tere­sa, die dort leb­ten, hät­ten das Klo­ster schon in den ver­gan­ge­nen Mona­ten ver­las­sen. Bis­her sei noch nicht bekannt, wie die Kir­che zer­stört wur­de. Nach ersten Berich­ten sol­len Kämp­fer der Oppo­si­ti­on in der Kir­che eine Bre­sche geschla­gen haben, um sich dort in Stel­lung zu brin­gen. Dar­auf­hin soll die staat­li­che Armee die Kir­che gänz­lich zer­stört haben. Ande­re Berich­te spre­chen von einer Auto­bom­be. Had­dad berich­tet davon, dass es in der Regi­on kei­ne Chri­sten mehr gebe. Er zeig­te sich ver­bit­tert über „so viel Haß und Respekt­lo­sig­keit“.

(Fides)