Erster 3D-Film über Jesus Christus wird in Indien produziert – Kinostart Ostern 2013

(Mum­bai) „30 Sil­ber­lin­ge“ — unter die­sem Titel ent­steht der welt­weit erste Film in 3D über Jesus Chri­stus, und er stammt aus Indi­en. Der Film soll zu Ostern 2013 in die Kinos kom­men und zwar welt­weit zugleich in mehr als 5000 Sälen. Die Dreh­ar­bei­ten wer­den im Juli fort­ge­setzt. Der Strei­fen wird für den Kino­start in neun Spra­chen syn­chro­ni­siert, dar­un­ter natür­lich Eng­lisch, aber auch Mala­yam. Die Gesamt­ko­sten belau­fen sich auf 35 Mil­lio­nen Rupi­en, das sind umge­rech­net 505.000 Euro. Im Ver­gleich zu west­li­chen Pro­duk­tio­nen ein beschei­de­ner Haus­halt, doch in Indi­en viel Geld.

Joh­ny Saga­ri­ka, der Pro­du­zent erklär­te: „Um das Dreh­buch zu schrei­ben, brauch­te es fast zehn Jah­re. Der Regis­seur Kuri­en Vara­na­sa­la nahm dazu an zahl­rei­chen Bibel­tref­fen teil.“ Der Film wird vor allem in den Ramo­ji Rao Film City Stu­di­os in Hyder­abad gedreht. Etli­che Sze­nen wer­den dann in Jeru­sa­lem gedreht. Die Hin­rich­tungs­sze­ne ist in Ham­pi in Kar­nataka auf­ge­baut.

Am Film wir­ken 300 Per­so­nen mit. Der Jesus-Dar­stel­ler, Jere­my Jai­rus ist ein Neu­ling, der aus Hun­der­ten von jun­gen Schau­spie­lern aus­ge­wählt wur­de. Auch die Dar­stel­ler der 12 Apo­stel machen ihre erste Film­erfah­rung. Die Kame­ra­leu­te und Tech­ni­ker sind hin­ge­gen alle Pro­fis und kom­men aus der gan­zen Welt.

Heu­te wird das Film­pro­jekt „30 Sil­ber­lin­ge“ im Pasto­ral­zen­trum von Kochi vor­ge­stellt. Mehr als 35 katho­li­sche Bischö­fe wer­den dazu erwar­tet, um den Segen für die Pro­duk­ti­on von der Kir­che zu erhal­ten.

Text: Asianews/Giuseppe Nar­di
Bild: Asia­news