Im Frankreich Hollandes wählten die Katholiken Sarkozy

(Paris) Frank­reichs Katho­li­ken hät­ten Sar­ko­zy bevor­zugt. So könn­te man das Wahl­ver­hal­ten der fran­zö­si­schen Katho­li­ken in der Stich­wahl der Prä­si­dent­schafts­wah­len zusam­men­fas­sen. Laut einer Erhe­bung des Har­ris Insti­tuts für die Wochen­zei­tung La Vie war vor allem unter den prak­ti­zie­ren­den Katho­li­ken, etwa 15 Pro­zent der Bevöl­ke­rung, die Unter­stüt­zung für den schei­den­den Staats­prä­si­den­ten Nico­las Sar­ko­zy beson­ders groß.

79 Pro­zent der prak­ti­zie­ren­den Katho­li­ken stimm­ten dem­nach für Sar­ko­zy, der in der Stich­wahl knapp sei­nem sozia­li­sti­schen Her­aus­for­de­rer Fran­cois Hol­lan­de unter­lag. Für Hol­lan­de stimm­ten 21 Pro­zent der Katho­li­ken.

Die nicht prak­ti­zie­ren­den Katho­li­ken Frank­reichs hat­ten hin­ge­gen ein Wahl­ver­hal­ten das der Gesamt­be­völ­ke­rung ent­sprach. Die „reli­gi­ons­lo­sen“ Fran­zo­sen bevor­zug­ten hin­ge­gen zu 70 Pro­zent den neu­en sozia­li­sti­schen Prä­si­den­ten.

Laut der Har­ris-Erhe­bung leh­nen prak­ti­zie­ren­de Katho­li­ken das neue Staats­ober­haupt ab wegen sei­ner Befür­wor­tung von Homo-„Ehe“, Adop­ti­ons­mög­lich­keit für Homo­se­xu­el­le und Abtrei­bung.

Text: Vati­can Insider/Giuseppe Nar­di
Bild: Vati­can Insi­der