Beichten auf Latein an der Basilika Santa Maria Maggiore

In der päpst­li­chen Basi­li­ka San­ta Maria Mag­gio­re in Rom kann auch auf Latein gebeich­tet wer­den. Pater Raf­fae­le de Bra­ban­de­re vom Domi­ni­ka­ner­or­den bie­tet auf sei­nem Beich­stuhl in der Basi­li­ka neben Fran­zö­sisch, Ita­lie­nisch, Hol­län­disch, Eng­lisch, Deutsch, Spa­nisch, Dänisch, Schwe­disch und Nor­we­gisch auch die alte Kir­chen- und Bil­dungs­spra­che Latein an für Gläu­bi­ge aus aller Welt, die auf ihrer Rom-Pil­ger­schaft viel­leicht in gro­ßer Not das rei­ni­gen­de Sakra­ment der Sün­den­ver­ge­bung und Ver­söh­nung suchen.

Pater de Bra­ban­de­re, der direkt an der Basi­li­ka ansäs­sig ist, gehört zu den der­zeit 108 Domi­ni­ka­nern, die in der Ewi­gen Stadt tätig sind. An der Basi­li­ka wirkt der Pöni­ten­ti­ar als Almo­se­ner, und damit als rang­ho­her Prä­lat des päpst­li­chen Hof­staa­tes. Der 1928 mit dem bür­ger­li­chen Namen Jan de Bra­ban­de­re in Flan­dern gebo­re­ne Ordens­mann pro­mo­vier­te Kir­chen­mu­si­ker ist auch als Kom­po­nist geist­li­cher Musik bekannt.

Text: Orbis catholicus/Giuseppe Nar­di
Bild: Orbis catho­li­cus