Priester in Mexiko ermordet – Kardinal Rivera: Täter sollen sich stellen

(Mexi­ko-Stadt) Der katho­li­sche Prie­ster Fran­cis­co Sán­chez Durán (60), wur­de am Mor­gen des 26. April 2011 in der Kir­che El Patro­ci­nio di San José im Stadt­teil Edu­caci­on von Coyoacán ermor­det. Die Stadt liegt süd­lich der mexi­ka­ni­schen Haupt­stadt Mexi­ko-Stadt. Laut ersten Infor­ma­tio­nen der Pres­se­agen­tur Fides wur­de die Lei­che von Pater San­chez Duran um 9.30 Uhr ent­deckt. Ihm war die Keh­le durch­ge­schnit­ten wor­den, teil­te die Staats­an­walt­schaft der Haupt­stadt mit. Laut Lokal­pres­se gehen die Ermitt­ler von einem Raub­über­fall auf die Kir­che aus. Der Prie­ster scheint sich den Räu­bern in den Weg gestellt zu haben.
Die Erz­diö­ze­se Mexi­ko-Stadt ver­ur­teil­te den Mord an Pater Fran­cis­co San­chez mit Ent­schie­den­heit und for­der­te die Täter auf, sich zu stel­len.

In der Pres­se­er­klä­rung, die von Erz­bi­schof Nor­ber­to Kar­di­nal Rive­ra unter­zeich­net ist, wird Gott ange­ru­fen, der See­le des ermor­de­ten Prie­sters die ewi­ge Ruhe zu schen­ken. Der Kar­di­nal ermahn­te, daß „jede Gewalt­tat ver­werf­lich an sich ist, aber noch ver­werf­li­cher, wenn sie gegen eine gott­ge­weih­te Per­son ver­übt wird“. Die Schwe­re der Schuld der Mör­der sei damit um so grö­ßer.

(Radio Vatikan/Giuseppe Nar­di, Bild: RV)




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