Sühneschwestern vom Heiligen Geist gliedern sich der Piusbruderschaft an

(Niedaltdorf/ Saar­land) In einem offe­nen Brief an S.E. Bischof Fel­lay bedan­ken sich die Ordens­frau­en, daß sie von nun an zum Kreis der mit der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ver­bun­de­nen Orden gehö­ren.

Exzel­lenz!

Von Her­zen möch­ten wir Ihnen in auf­rich­ti­ger Dank­bar­keit ein inni­ges Vergelt’s Gott aus­spre­chen, daß Sie uns so freund­schaft­lich an die Prie­ster­bru­der­schaft ange­glie­dert haben.

Schon seit unse­rer Ordens­grün­dung ist es das Ziel der Süh­ne­schwe­stern vom Hei­li­gen Geist, durch die wür­di­ge Fei­er der triden­ti­ni­schen hei­li­gen Mes­se, durch Gebet und im Dien­ste der Näch­sten­lie­be, durch die Alten- und Kran­ken­pfle­ge für die hei­li­ge katho­li­sche Kir­che zu opfern und zu süh­nen, wie es das lie­be Jesus­kind von unse­rer ver­ehr­ten Grün­de­rin in den Erschei­nun­gen gewünscht hat.

Wie Sie wis­sen, führt die Grün­dung unse­rer Kon­gre­ga­ti­on durch Schwe­ster M. Cor­ne­lia Hole­wik und Pater Alo­is Schwam­mel in die kom­mu­ni­sti­sche Ver­fol­gungs­zeit der Jah­re 1945 bis 1966 zurück. Damals, in der CSSR, waren unse­re Schwe­stern nicht nur kör­per­li­chen, son­dern auch see­li­schen Miß­hand­lun­gen aus­ge­setzt. In Treue zum wah­ren katho­li­schen Glau­ben muß­ten sie die Ent­eig­nung ihres Mut­ter­hau­ses und sechs Jah­re Fabrik­ar­beit unter den größ­ten Ent­beh­run­gen erdul­den, bis sie nach lan­gen, schwe­ren Kämp­fen in die Bun­des­re­pu­blik aus­rei­sen konn­ten.

Da wir unser Schwe­stern­haus in Mainz auf­lö­sen muß­ten, sind seit 2000 alle Schwe­stern unse­rer Gemein­schaft in Nie­dalt­dorf.

Auch in der jet­zi­gen Zeit ist unse­re Kon­gre­ga­ti­on vie­len Kämp­fen aus­ge­setzt. Wir haben jah­re­lang um kla­re Erkennt­nis gebe­tet. Nun hat uns die gött­li­che Vor­se­hung den Weg zu Ihnen geführt.

Für die Anglie­de­rung an die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X., in der noch der wah­re und katho­li­sche Glau­be ver­kün­det und gelebt wird, sind wir unse­rem himm­li­schen Vater und Ihnen über­aus dank­bar und sagen ger­ne noch­mals ein inni­ges Vergelt’s Gott.

Wir wer­den Sie, Exzel­lenz, und alle Anlie­gen der Prie­ster­bru­der­schaft in unser täg­li­ches Gebet ein­schlie­ßen, damit Sie den Wil­len Got­tes im Dien­ste Sei­ner hei­li­gen Kir­che wei­ter­hin erfül­len.
Über einen Besuch in unse­rem St. Anto­ni­us­haus wür­den wir uns sehr freu­en: „Port­ae patent, magis cor.“

Um Ihren bischöf­li­chen Segen bit­tend,
Die Süh­ne­schwe­stern vom Hei­li­gen Geist

Welt­weit sind 27 Ordens­ge­mein­schaf­ten der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ange­glie­dert.