Zwei Christen in Mosul ermordet – Jeder zweite Christ im Irak befindet sich auf der Flucht

(Bag­dad) In Mosul, im Stadt­vier­tel Al Sina’a betra­ten bewaff­ne­te Män­ner das Geschäft von Chri­sten und erschos­sen zwei Brü­der, die Eigen­tü­mer des Geschäf­tes. Die bei­den ermor­de­ten Chri­sten sind Han­na Wahad (40) und Saad Wahad (43). Wäh­rend Han­na Wahad auf der Stel­le tot war, kämpf­te Saad Wahad noch zwei Stun­den um sein Leben.

Die Chri­sten im Irak wur­den in den ver­gan­ge­nen Wochen schwer von einer Rei­he von Atten­ta­ten getrof­fen. Das blu­tig­ste mit fast 60 Toten war am 31. Okto­ber der Über­fall auf eine chaldä­isch-katho­li­sche Kir­che in Bag­dad, dar­un­ter 44 Gläu­bi­ge und zwei Prie­ster.

Gestern bete­te die katho­li­sche Kir­che für die Chri­sten im Irak. Wäh­rend ins­ge­samt jeder ach­te Ira­ker durch den Krieg ver­trie­ben wur­de oder auf der Flucht ist, ist es bei den Chri­sten des Lan­des jeder Zwei­te.

Die ira­ki­schen Chri­sten erneu­er­ten nach dem heu­te ver­üb­ten Mord­an­schlag ihren Appell an die gesam­te Chri­sten­heit, für sie zu beten.

(Asianews/GN, Bild: Asia­news)