Jugend marschiert für das Recht auf Leben — Start des Pro Life Marsches 2010 in Graz

(Graz) Gestern, Mon­tag 16. August 2010, begann der Pro Life Marsch, bei dem Jugend­li­che zu Fuß von Graz nach Wien wan­dern, um für das Recht auf Leben aller unge­bo­re­nen Kin­der ein­zu­tre­ten.

Zum Auf­takt der zwei­wö­chi­gen Som­mer­ak­ti­on von Jugend für das Leben ver­sam­mel­ten sich Jugend­li­che aus ganz Öster­reich und Nach­bar­län­dern zu einer Aus­sendungs­mes­se im Gra­zer Dom. Zele­brant Weih­bi­schof Dr. Franz Lack­ner unter­strich in sei­ner Pre­digt die Wich­tig­keit und Not­wen­dig­keit des Lebens­schut­zes und sprach den Jugend­li­chen Mut auf ihrem Weg von Graz nach Wien zu. Er beton­te, daß Abtrei­bung „die Wun­de unse­rer Zeit“ sei und bestärk­te die Lebens­schüt­zer „Anwäl­te für das Leben“ zu sein. Auf dem Weg wur­den Pas­san­ten mit Infor­ma­ti­ons­ma­te­ri­al ver­sorgt und es erga­ben sich vie­le Gesprä­che über das Anlie­gen der Akti­on.

Beson­de­re Moti­va­ti­on für den Pro Life Marsch 2010 ist unter ande­rem auch der trau­ri­ge 35. Jah­res­tag der Ein­füh­rung der Fri­sten­re­ge­lung in Öster­reich. „Seit 1975 wird in Öster­reich Schät­zun­gen zu Fol­ge ca. jedes drit­te Kind abge­trie­ben. Die Müt­ter und Väter wer­den mit den see­li­schen Lei­den nach der Abtrei­bung allei­ne gelas­sen“, erklärt Cari­na Broucek, Pres­se­spre­che­rin der Jugend für das Leben. „Mit dem Pro Life Marsch wol­len wir die öster­rei­chi­sche Bevöl­ke­rung wach­rüt­teln und dar­an erin­nern, daß auch unse­re unge­bo­re­nen Mit­men­schen das Recht auf Leben haben“. Es sei eine Schan­de, daß Abtrei­bung in einem rei­chen Land wie Öster­reich als schein­ba­re Lösung pro­pa­giert wird, anstatt den Frau­en und Kin­dern wirk­li­che Hil­fe anzu­bie­ten, so Broucek wei­ter.

(OTS)