Priesterweihen der Piusbrüder werden nur noch in Deutschland kritisiert

(Zaitzkofen/ Regens­burg) Die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. wird am 26. Juni, wie jedes Jahr, wie­der Prie­ster in ihrem Semi­nar wei­hen. Die Prie­ster­wei­hen im Dezem­ber letz­ten Jah­res in Argen­ti­ni­en und Austra­li­en wur­den ohne Kri­tik aus dem Vati­kan hin­ge­nom­men. Die der­zei­ti­gen theo­lo­gi­schen Gesprä­che zwi­schen dem Vati­kan und der Pius­bru­der­schaft bela­sten die­se Gesprä­che nicht, „die­se ver­lau­fen in sehr guter Atmo­sphä­re“, sag­te der Regens des Prie­ster­se­mi­nars Pater Ste­fan Frey in Zaitz­ko­fen.

Der Bischof von Regens­burg kri­ti­siert als ein­zi­ger noch die Wei­hen. Er meint ein sol­ches Ver­hal­ten wer­de eine mög­li­che Wie­der­auf­nah­me der Pius­bru­der­schaft in die römisch-katho­li­sche Kir­che beein­träch­ti­gen.

Die Wei­hen im Semi­nar in Zaitz­ko­fen wer­den vom Gene­ral­obe­ren der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. Bischof Ber­nard Fel­lay vor­ge­nom­men.

(LS)