Christus-Statue im Irak errichtet – Symbol für Frieden und Solidarität

(Bag­dad In der Stadt Bagh­de­da bei Al-Hamda­ni­ya in der Pro­vinz Nini­ve im Nor­den des Irak haben die Chri­sten der Gegend eine Chri­stus-Sta­tue errich­tet als Sym­bol des Frie­dens und der Soli­da­ri­tät. Die Chri­sten wol­len damit auch an die Glau­bens­brü­der erin­nern, die in die­sem zwi­schen Ara­bern, Kur­den und Turk­me­nen umstrit­te­nen Land getö­tet oder geschun­den wur­den. Die Sta­tue ist eine Nach­bil­dung der Chri­stus-Erlö­ser-Sta­tue, die vom Cor­co­va­do die bra­si­lia­ni­sche Stadt Rio de Janei­ro über­ragt. Die Sta­tue im Irak mißt unge­fähr ein Zehn­tel des 40 Meter hohen Ori­gi­nals von Bra­si­li­en.

Allein im ver­gan­ge­nen Febru­ar wur­den in Mosul, der Haupt­stadt der Pro­vinz acht Chri­sten getö­tet. Papst Bene­dikt XVI. erin­ner­te zu Ostern die ira­ki­schen Behör­den dar­an, die alte, aber nur mehr klei­ne christ­li­che Min­der­heit des Lan­des stär­ker vor Gewalt und Über­grif­fen zu schüt­zen.

Die Initia­ti­ve ging von zwei Chri­sten der Stadt aus. Die Sta­tue wur­de mit den Spen­den der christ­li­chen Gemein­schaft der Gegend und aus dem Aus­land errich­tet. Die Chri­stus-Sta­tue ist bereits seit Tagen das Ziel von Gläu­bi­gen und Pil­gern. Am 10. April wur­de das Chri­stus-Erlö­ser-Stand­bild durch Pater Lou­is Kas­sab ein­ge­weiht.

(Asianews/GN, Bild: Asia­news)