[Update] Erste Sitzung der Medjugorje-Kommission

(Vati­kan) Eine Vati­kan-Kom­mis­si­on hat mit der Unter­su­chung des Wall­fahrts­or­tes Med­jug­or­je in Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na begon­nen. Das bestä­tigt der Pres­se­saal des Hei­li­gen Stuhls. In Med­jug­or­je soll es seit 1981 zu häu­fi­gen Mari­en­er­schei­nun­gen kom­men; der Vati­kan will vor allem die Seel­sor­ge vor Ort für die zahl­reich nach Med­jug­or­je strö­men­den Pil­ger und Neu­gie­ri­gen sicher­stel­len. Um ein Urteil zur Echt­heit der angeb­li­chen Erschei­nun­gen geht es der Kom­mis­si­on zunächst ein­mal nicht. Vor­sit­zen­der des Gre­mi­ums ist der ita­lie­ni­sche Kar­di­nal Camil­lo Rui­ni; es traf sich am 26. März zu einer ersten Sit­zung. Zu den Mit­glie­dern der Kom­mis­si­on gehö­ren von Kuri­en­sei­te u.a. die Kar­di­nä­le Josef Tom­ko und Juli­an Her­ranz sowie Erz­bi­schof Ange­lo Amato. Aus Bos­ni­en bzw. Kroa­ti­en sind die Kar­di­nä­le Vin­ko Pul­jic von Sara­je­wo und Josip Boza­nic von Zagreb mit dabei.

(RV)

[Update] Mit regem Inter­es­se ver­fol­ge ich fast täg­lich Ihre Sei­te und bin erfreut über die Lehr­amts­treue und Objek­ti­vi­tät Ihrer Arti­kel. Umso mehr befrem­det es mich, daß auch Sie nun den obsku­ren angeb­li­chen Erschei­nungs­ort Med­jug­or­je als Wall­fahrts­ort bezeich­nen, sind doch wei­ter­hin Wall­fahr­ten dort­hin ver­bo­ten und die angeb­li­chen Ereig­nis­se auf Lügen und Zwie­tracht auf­ge­baut. Die infla­tio­nä­ren Bot­schaf­ten sind eben­falls nicht frei von Wider­sprü­chen und gar Häre­si­en.

Ste­fan Löbel [/Update]