Andalusische Jugendcard bietet 20 Prozent Rabatt für Kino und Abtreibung

(Madrid) Der Direk­tor der Stif­tung Leben, Manu­el Cruz, kri­ti­siert die „extre­me Bana­li­sie­rung“ der Abtrei­bung durch die Regie­rung von Anda­lu­si­en. Die Regie­rung der spa­ni­schen Regi­on bie­tet Jugend­li­chen eine „Jugend­kar­te“ an, mit der sie einen Preis­nach­laß von 20 Pro­zent bei Abtrei­bun­gen erhal­ten.  „Die Tötung eines Men­schen kann nicht durch einen Rabatt ‚huma­ni­siert‘ wer­den“, kri­ti­siert Cruz die Initia­ti­ve, die jun­ge Mäd­chen zur Abtrei­bung ein­lädt.

Unter dem Mot­to „benüt­ze sie für alles“ betreibt die Regio­nal­re­gie­rung eine Wer­be­kam­pa­gne für ihre Jugend­kar­te. Die­se bie­tet jun­gen Men­schen im Alter zwi­schen 14 und 30 Jah­ren eine gan­ze Rei­he von finan­zi­el­len Ver­gün­sti­gun­gen dar­un­ter für Mäd­chen und jun­ge Frau­en auch die Tötung unge­bo­re­ner Kin­der und  für Bur­schen und jun­ge Män­ner auch die Ste­ri­li­sa­ti­on.

„Das ist eine Fol­ge der schlech­ten Gesetz­ge­bung der spa­ni­schen Regie­rung“, so Cruz. „Sie erlaubt jede wei­te­re Ver­schlech­te­rung und för­dert den Scha­den. Es ist trau­rig, daß die anda­lu­si­sche Regie­rung zu sol­chen Mit­teln der Dem­ago­gie greift, um Stim­men zu fan­gen, nur weil sie ihre Mehr­heit bei den näch­sten Wah­len in Gefahr sieht.“

Die­se Art von Poli­tik sei „men­schen­ver­ach­tend“ und „unver­ant­wort­lich“. Sie stel­le einen Kino­be­such und die Abtrei­bung auf die­sel­be Stu­fe. Von den Kon­se­quen­zen einer Abtrei­bung für Mut­ter und Kind oder von einer ver­ant­wor­tungs­be­wuß­ten Sexua­li­tät sei kei­ne Rede, so der Direk­tor der Stif­tung Leben, Manu­el Cruz.

Die Stif­tung Leben for­dert die anda­lu­si­sche Regie­rung auf, die kri­ti­sier­ten „Ange­bo­te“ zu strei­chen und die Jugend­kar­te wirk­lich „human“ zu gestal­ten.

(ACI/GN, Bild: ACI)