Abtreibungslobby fordert „Ende“ der kostenlos arbeitenden Mutter-Kind-Hilfsstellen in Washington

(Seat­tle) Die bei­den Abtrei­bungs­or­ga­ni­sa­tio­nen Plan­ned Paren­t­hood und NARAL Pro Choice for­dern vom Par­la­ment des US-Bun­des­staa­tes Washing­ton mit Nach­druck die Ein­stel­lung jeder öffent­li­chen Finan­zie­rung für Schwan­ge­ren­hilfs­stel­len. Ins­ge­samt gibt es 45 sol­cher mit öffent­li­chen Gel­dern unter­stüt­zen Ein­rich­tun­gen, die den schwan­ge­ren Frau­en ihre Bera­tung und Hil­fe kosten­los zur Ver­fü­gung stel­len. Die Debat­te über einen ent­spre­chen­den Gesetz­ent­wurf begann gestern im Reprä­sen­tan­ten­haus des seit den 80er Jah­ren demo­kra­tisch regier­ten Staa­tes Washing­ton.

Pau­la Cul­len, ehe­ma­li­ge Direk­to­rin des Life Ser­vices of Spo­ka­ne, einer der betrof­fe­nen Mut­ter-Kind-Hilfs­stel­len, sagt, daß ein sol­ches Gesetz die „Schwan­ge­ren schä­digt“. Ziel des Vor­sto­ßes sei es, die kosten­los arbei­ten­den Schwan­ge­ren­hilfs­stel­len lahm­zu­le­gen. Deren Arbeit sei den kom­mer­zi­el­len Abtrei­bungs­lob­by­isten grund­sätz­lich ein Dorn im Auge, wie auch deren kosten­lo­se Arbeit.

In den ver­gan­ge­nen 25 Jah­ren nütz­ten rund 60.000 Frau­en kosten­los Ange­bot der Bera­tungs­stel­len. 34.000 Müt­tern wur­de mit Klei­dung, Win­deln und Kur­sen für Schwan­ge­re gehol­fen. Ins­ge­samt kamen den Schwan­ge­ren und den Kin­dern Hil­fen und Dienst­lei­stun­gen im Wert von mehr als 15 Mil­lio­nen Dol­lar zugu­te.

(ACI/GN; Bild­mon­ta­ge: ACI)