Papst: „Priester sollten sich nicht in die Politik einmischen“

(Vati­kan) Katho­li­sche Prie­ster soll­ten sich in die Poli­tik nicht ein­mi­schen. Das sei Sache der Lai­en, sag­te Papst Bene­dikt XVI. den Bischö­fen aus den nord­öst­li­chen bra­si­lia­ni­schen Diö­ze­sen. Er emp­fing sie an die­sem Don­ners­tag zu ihrem Ad Limi­na-Besuch in Castel­gan­dol­fo. Vor rund 20 Ober­hir­ten erklär­te Bene­dikt, daß die „Iden­ti­tät und Rol­le des Prie­sters“ klar defi­niert sei. Zwar müß­ten Geist­li­che – wenn nötig – ihre Stim­me erhe­ben, es dür­fe aber nicht sein, daß sie als Prie­ster in die Poli­tik ein­tre­ten. Die Auf­ga­be des Prie­sters bestehe vor allem dar­in, die Ein­heit und die Kom­mu­ni­on zwi­schen den Gläu­bi­gen zu för­dern.

(RV)